Aktuelles
Feierabend auf der Baustelle: Das Würzburger Team nutzte die Gelegenheit, das nahezu fertiggestellte Mehrfamilienhaus in der Wittelsbacherstraße zu besichtigen.
Gemeinsam mit der Würzburger Wohnungsgenossenschaft eG (WWG) entsteht im Würzburger Frauenland ein modernes Wohngebäude mit hochwertigen 1- bis 5-Zimmer-Wohnungen. Kurz vor der Fertigstellung bot der Rundgang spannende Einblicke in das Projekt und die gemeinsame Arbeit der vergangenen Monate.
Foto: Brückner & Brückner Architekten
Im Rahmen einer Exkursion besuchten die angehenden Bautechniker die Baustelle der ehemaligen Viehauktionsstätte »Frankenhalle« in Würzburg, die derzeit umfassend zu einem Bio-Supermarkt mit angeschlossener Bäckerei und Café umgebaut wird. Unser Projektleiter Simon Pop führte die Gruppe über die Baustelle, stellte die Baumaßnahme vor und gab spannende Einblicke in die besonderen Herausforderungen des Umbaus.
Foto: E. Drexler
Es ist ein weiterer und ganz besonderer Meilenstein auf dem Weg der sensiblen Transformation und Weiterentwicklung der Glashütte Lamberts in Waldsassen: Am 17. Juli 2026 wurde das von, dem weltweit bedeutenden zeitgenössischen Künstler, Gerhard Richter gestaltete Giebelfenster feierlich enthüllt.
Foto: Brückner & Brückner Architekten
Unser beiden Projekte »Transformation der früheren Brauerei Schels in das DAV Kletterzentrum in Tirschenreuth und Erneuerung und Erweiterung Kindertagesstätte St. Johannes in Theilheim konnten am Wochenende den Architektouren 2026 der Bayerischen Architektenkammer besichtigt werden. Peter Brückner in Tirschenreuth und Lukas Naumann in Theilheim stellten allen Interessierten das Projekt mit seinen Besonderheiten vor.
Fotos: Brückner & Brückner Architekten
Zum 30. Mal jähren sich die Architektouren der Bayerischen Architektenkammer. Staatsminister Christian Bernreiter, MdL, und die Präsidentin der Bayerischen Architektenkammer, Prof. Lydia Haack, eröffnen gemeinsam die dazugehörige Preview-Ausstellung im Foyer. Im Anschluss wurden im Rahmen zwei bemerkenswerte Projekte der Städtebau- und Wohnraumförderung vorgestellt: Peter Brückner und Hans-Peter Schärl (Erster Bürgermeister der Stadt Tirschenreuth), berichten beispielsweise im Rahmen dieses Werkgesprächs über »Stadtreparatur« von der Revitalisierung der früheren Brauerei Schels zum DAV-Kletterzentrum in Tirschenreuth.
Die Veranstaltung lebte vor allem durch die Menschen und die Leistungen, die dahinter stehen. Entsprechend überwältigend war das Feedback aus dem Publikum.
Zur Pressemitteilung des Ministeriums
Copyright: StMB / Foto Edward Beierle
Auf der internationalen Städtetagung vom 11. bis 13. Juni 2026 in Trier verlieh das Forum Stadt – Netzwerk historischer Städte e.V. zum 11. Mal den Otto-Borst-Preis für Stadterneuerung. Unsere Transformation der ehemaligen Brauerei Schels in das DAV-Kletterzentrum in Tirschenreuth wurde mit einer Anerkennung in der Kategorie »Besonderer Ort« ausgezeichnet.
Torsten Will, Partner bei Brückner & Brückner Architekten, und Stephan Gräbner, Projektleiter bei Brückner & Brückner Architekten, nahmen gemeinsam mit Hans-Peter Schärl, Erster Bürgermeister von Tirschenreuth, die Anerkennung in Trier entgegen.
Zum Otto-Borst-Preis für Stadterneuerung
Foto: Forum Stadt – Netzwerk historischer Städte e.V.
Die Stiftung »Kultur Erbe Bayern« möchte das in der Ortsmitte von Selb gelegene, denkmalgeschützte Schlossensemble Erkersreuth zu einem »Kulturcampus« entwickeln. In mehreren Bausteinen soll das gesamte Schlossareal revitalisiert und als Ortsmitte von Erkersreuth etabliert werden. Die Umnutzung der verschiedenen Gebäude bzw. Gebäudeteile wird sich final zu einem schlüssigen und nachhaltigen Gesamtkonzept zusammenfügen. Wir freuen uns sehr über dieses besondere Projekt.
Foto: Brückner & Brückner Architekten
Nach rund einem Jahr Bauzeit wurde am ehemaligen Luitpold-Theater Richtfest gefeiert. Zahlreiche Gäste nutzten die Gelegenheit, einen ersten Blick auf den Fortschritt der Baustelle zu werfen. Das Projekt gilt als wichtiger Impuls für die Stadtentwicklung. Gemeinsam mit Einrichtungen wie Fronfeste, Museumsquartier, Fischhofpark und Kletterzentrum entsteht ein vielfältiges Quartier für Kultur, Freizeit, Bildung und Erholung. Das zukünftige Luitpold-Kino soll als modernes Multifunktionsgebäude Raum für Theateraufführungen, Konzerte, Filmvorführungen, Ausstellungen sowie Tagungen und Seminare bieten.
Die Sanierung ist nun etwa zur Hälfte abgeschlossen. Bis Ende des Jahres werden die neuen Fenster eingebaut, damit anschließend die Innenausbauarbeiten starten können. Besonderes Augenmerk liegt auf dem Erhalt der historischen Identität des Gebäudes. Elemente des früheren Kinoinventars aus den 1950er Jahren wurden sorgfältig eingelagert und werden wiederverwendet. So verbindet die Sanierung den historischen Charakter des Hauses mit einer modernen, zukunftsfähigen Nutzung.
Beitrag vom 22. Mai auf Oberpfalz TV
Beitrag vom 27. Mai auf Oberpfalz TV
Foto: Oberpfalz TV
Insgesamt 6.700 Läuferinnen und Läufer gingen in Weiden an den Start des Oberpfälzer Firmenlaufs. Natürlich ist unser Team auch mit dabei. Bei optimalem Laufwetter führte die 7,5 km lange Strecke durch die Innenstadt von Weiden. Simon Bopp konnte sich den 68. Platz sichern. Klasse!
Fotos: Brückner & Brückner Architekten
Eine willkommene Überraschung! Der Roma Eiswagen hat heute im Büro Tirschenreuth halt gemacht. Super lecker! Herzlichen Dank an Roma.
Fotos: Brückner & Brückner Architekten
Das Projektteam zur Planung der neuen Arena Würzburg besuchte das Heimspiel der Würzburg Baskets gegen die MHP RIESEN Ludwigsburg, um Arenaatmosphäre, Besucherströme und das Zusammenspiel von Sport und Eventbetrieb live zu erleben.
Neben spannenden Einblicken in Organisation und Stimmung vor Ort durfte sich das Team auch über einen überzeugenden Heimsieg der Würzburger freuen.
Fotos: Brückner & Brückner Architekten
Boden ist einzigartig! Einzigartig ist auch die Bayerische Bodenprofilsammlung, eine herausragende Zusammenstellung von 250 Blicken in den Boden aus ganz Bayern. Das dafür erbaute Erdbodenhaus am GEO-Zentrum an der Kontinentalen Tiefbohrung KTB in Windischeschenbach wurde am 8. Mai 2026 eröffnet. Ohne gesunde Böden ist auf der Erde kein Leben möglich, Böden sind unsere Lebensgrundlage. Um diese bewahren zu können, braucht es Kenntnisse über die wichtigen Funktionen des Bodens, denn nur was wir kennen, schützen wir auch.
Brückner & Brückner Architekten haben das Erdbodenhaus erdacht. Dieses Haus für Bayerns Böden entstand aus dem Boden der Region. Es ist einfach konstruiert und aus wenigen Materialien gefügt: Stampflehm, Holz, Beton, Glas und Metall. Erdfeuchter Lehm wird in Schalungen geschichtet und verdichtet. Nicht nur die Außenwände sind vollständig recycelbar und können wieder zu dem Boden werden, aus dem sie entstanden sind, auch die Dachkonstruktion aus Holz und Schaumglas ist wiederverwendbar.
Ziel des Projekts ist es, das Bewusstsein für den Wert und Schutz von Böden zu stärken und die Entstehungsgeschichte der unterschiedlichen Bodenarten anschaulich zu vermitteln. Das Erdbodenhaus ist ein innovatives Beispiel für ressourcenschonendes und regionales Bauen.
Foto: Brückner & Brückner Architekten
Gemeinsam besuchen wir das wunderschöne Frickenhausen am Main. Nach einem kleinen Führung durch das Dorf und durch die Weinberge durch Thomas Bauswein, dürfen wir in der gemütlichen Bauswein Winzerstube inmitten der Weinberge zahlreiche Weine probieren und werden mit vielen fränkischen Leckereien versorgt. Schön wars!
Fotos: Brückner & Brückner Architekten
Gastvortrag von Peter Brückner vor den Studierenden der TU Braunschweig über die »Essenzen des Bauens«.
Die Veranstaltung »next:earth« bei Leipfinger-Bader bot spannende Einblicke in zukunftsweisende Ansätze für nachhaltiges und ressourcenschonendes Bauen. Im Mittelpunkt standen innovative Materialien, regionale Wertschöpfung und neue Perspektiven für die Bauwirtschaft von morgen. Der fachliche Austausch mit Experten aus Architektur, Planung und Praxis machte die Veranstaltung zu einer inspirierenden Plattform für nachhaltige Baukonzepte.
Ein besonderer Programmpunkt war der Vortrag von Andrej Valena, Projektleiter B&BA, über unser Projekt Verband für Ländliche Entwicklung in Tirschenreuth. Unser Pilotprojekt zum Bauen mit Lehm demonstriert am gebauten Beispiel wie ein traditioneller Baustoff die modernen Anforderungen an Serienproduktion, Nachhaltigkeit und Klimaschutz verbindet. next:earth 2026 zeigt, wie viel Potenzial im Baustoff Lehm steckt, wenn Wissen, Haltung und Gestaltung zusammenkommen.
Fotos: Leipfinger-Bader
Wir freuen uns sehr, dass unser Projekt Kletterhalle in Tirschenreuth für den REAR Award Transformation 2026 nominiert wurde. Der Award würdigt Architektur, die über viele Jahre hinweg genutzt, vom Wetter geprägt und durch Alterung, Transformation und Patina weiterentwickelt wurde – Bauwerke, die ihre Qualität, Präsenz und kulturelle Bedeutung über Generationen hinweg bewahren. Die Nominierung zeigt, wie wichtig der sensible Umgang mit dem Bestand und das Weiterdenken bestehender Architektur für aktuelle und zukünftige Bauaufgaben ist.
Foto: Felix Meyer, Bayreuth
»Brauchen wir noch Räume für die Seele?« Diese Frage stellt Peter Brückner in seinem Vortrag auf den Regensburger Baukulturtagen, der jedes Jahr vom Architekturkreis Regensburg initiiert wird.
Foto: Constantin Meyer, Köln
Visualisierung: Lindenkreuz Eggert
Die Jury des Deutschen Naturstein-Preises hat aus 89 eingereichten Arbeiten 22 herausragende Projekte nominiert. Darunter auch unser besonderes Projekt, das Rathaus II in Tirschenreuth, welches mit den wunderschönem Dietfurter Kalkstein und Flossenbürger Granit in den Innenräumen ausgestattet ist. Herzlichen Glückwunsch an das Team für das wirklich sehr gelungene Projekt.
Foto: Felix Meyer, Bayreuth
Herzlichen Glückwunsch an das Team des DAV Kletterzentrums in Tirschenreuth! Wir sind in der Kategorie »Besonderer Ort« für den Otto-Borst-Preis für Stadterneuerung nominiert. Hier wurde die ehemalige Brauerei Schels in eine moderne Kletterhalle transformiert. Im Juni findet, in Trier auf der Internationalen Städtetagung, die Preisverleihung und Bekanntgabe der Gewinner statt.
Foto: Brückner & Brückner Architekten und Felix Meyer, Bayreuth
Stephanie Sauer führte das interessierte Publikum durch die Baustelle der Wohnanlage im Würzburger Frauenland. Es ist das erste Gebäude für die Würzburger Wohnungsgenossenschaft eG von insgesamt sechs Mehrfamilienhäusern in der Wittelsbacherstraße. Ein wunderschöner Blick ins Grüne und auf die Würzburger Festung, der alle überrascht hat.
Unser beiden Projekte Transformation der früheren Brauerei Schels in das DAV Kletterzentrum in Tirschenreuth und Erneuerung und Erweiterung Kindertagesstätte St. Johannes in Theilheim wurden zu den Architektouren 2026 der Bayerischen Architektenkammer zugelassen. Wir sind stolz, dass beide Projekte mit dem Prädikat der KlimaKulturKompetenz ausgezeichnet wurden.
Visualisierung: 3DWAY
Foto: Christian Weiß und Brückner & Brückner Architekten
Das Bayerische Nationalmuseum zählt zu den größten Museen in Deutschland. Es präsentiert herausragende Kunst von der Spätgotik bis zum Jugendstil und erzählt auf einzigartige Weise europäische Kunstgeschichte in Bayern. Nach einem Pitch sind wir mit der Neugestaltung des Foyers und einer Lounge beauftragt. Ein wirklich spannendes Projekt!
Foto: Brückner & Brückner Architekten
Fotos: Brückner & Brückner Architekten
Das Anwesen Kirchgasse 5 befindet sich in Blaibach zentral im Ortskern in direkter Nähe zum Bürgerhaus und zum Konzerthaus. Hier bieten sich beste Voraussetzungen, durch städtebauliche und architektonische Mittel, den Ortskern zu stärken und neue Nutzungen für das gemeinschaftliche Zusammenleben zu integrieren.
Keine andere Bauform ist wohl so stark mit dem Bayerischen Wald verbunden wie das der Waldlerhäuser. Angelehnt an diese Architektur, welche auch heute noch in vielen Orten im Bayerischen Wald wiederzufinden ist, wird das Gebäude zeitgemäß interpretiert. Die Fügung von Stein und Holz in der Charakteristik der Waldlerhäuser ist zentrales Leitbild für das architektonische Konzept.
Visualisierung: 3DWAY
Foto: Constantin Meyer, Köln
In diesem Jahr treffen wir uns zur traditionellen Weihnachtsfeier in Würzburg und machen einen Baustellenrundgang in der Frankenhalle, welche im Moment in einen Bio-Supermarkt transformiert wird. Danach besuchen wir die Südflügel-Baustelle der Veitshöchheimerstraße. Es ist jedes Mal so schön, wenn sich die Teams aus Tischenreuth und Würzburg treffen.
Fotos: Brückner & Brückner Architekten
Im aktuellen Kessener ist auf Seite 39 ein so treffender Artikel über die geplante Multifunktionsarena in Würzburg unter der Überschrift »Ein Ort der verbindet« erschienen. Es steht unter anderem geschrieben: »Die Multifunktionsarena entsteht aus einem breiten Zusammenspiel der Stadtgesellschaft – und soll ein Ort werden, der Menschen zusammenbringt: bei Kultur, Sport, Wissenschaft, Konzerten, Shows, Kongressen und vielem mehr. Eine »Arena für alle« wie Architekt Christian Brückner es nennt: von jung bis alt, von sportlich bis unsportlich, von Hochkultur bis Dance – und ebenso für Wirtschafts- und Wissenschaftsveranstaltungen. (…) Somit soll die Arena ein sozialer Raum werden. Wo jährlich 400.000 Menschen zusammenkommen, entsteht Platz für Austausch, Dialog und gelebte Demokratie – unabhängig von Alter, Herkunft oder sozialem Hintergrund.«
Visualisierungen: Brückner & Brückner Architekten mit PONNIE Images
Der Eigentümer Rainer Schmitt, seine Partnerin Cornelia Mauerer und der Geschäftsführer Christian Baierl von der Glashütte Lamberts haben gemeinsam mit Brückner & Brückner Architekten sowie in enger Kooperation mit der Stadt Waldsassen, der Städtebauförderung und dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege das visionäre Gesamtkonzept »Herkunft und Zukunft« für das immaterielle Weltkulturerbe Glashütte Lamberts entwickelt.
Das visionäre Konzept schafft eine neue Adresse im Herzen Waldsassens und öffnet die Glashütte für die Öffentlichkeit. Es entsteht ein spannender und vielseitiger Organismus, der zum einen eine Traditionsproduktion mit neuesten technischen und energetischen Standards, zeitgemäße Arbeitsplätze in Produktion und Verwaltung, einen Shop sowie Ausstellungs- und Seminarbereichen aufnimmt; zum anderen aber auch touristische, gastronomische und gewerbliche Angebote. Künftig können Besucher diese einzigartige Produktionsstätte besichtigen, Künstler als Artists in Residence in Künstlerwerkstätten arbeiten oder Veranstaltungen wie Übernachtungsmöglichkeiten in diesem besonderen historischen Ambiente angeboten werden. Zeitgenössische, international renommierte Künstler konnten zudem gewonnen werden, Arbeiten eigens für die neue Glashütte Lamberts zu fertigen.
In diesen Tagen startete die Baustelle.
Foto: Brückner & Brückner Architekten
Wir freuen uns sehr, mit dem Rathaus II in Tirschenreuth Teil der Dezemberausgabe der AIT zu sein. Die Chefredakteurin Petra Stephan schreibt in ihrem Editorial: »Wir haben bei unserer Recherche zum aktuellen Heftthema „Banken und Behörden“ beispielhafte Umbauten und Ausbauten im Bestand gefunden, aber auch Neubauten, von denen wir denken, dass sie einen unverzichtbaren Beitrag zur Baukultur leisten (…). Alle Projekte eint eine große Gestaltungskraft, der bewusste Umgang mit Energie und Ressourcen sowie die Option der Nutzungsänderung.«
Foto: Felix Meyer, Bayreuth
Wir freuen uns, dass wir das alte Feuerwehrgebäude in Tirschenreuth umbauen und sanieren können, um hier für die Marienschule die dringend benötigte Ganztageseinrichtung zu realisieren.
Ansicht: Brückner & Brückner Architekten
Hier erzählt die Redakteurin Nina Greve, welche Herausforderungen der mit Lehm verputzten Chorraum der Christuskirche an die Handwerker stellte …
Beitrag im »bauhandwerk Magazin«
Foto: Constantin Meyer, Köln
Alexander Russ beschreibt das Zusammenspiel von Geometrie und Licht, welches den Kirchenraum der Christuskirche als begehbare Skulptur inszeniert und die Raumkanten verschwimmen lässt …
Foto: Constantin Meyer, Köln
Christian Brückner führt den BDA Kreisverband Unterfranken durch die Baustelle des ehemaligen Zollgebäudes in der Veitshöchheimerstraße in Würzburg.
Foto: Brückner & Brückner Architekten
Das Oskar von Miller Forum ist ein Forum für Visionäre und Alltagshelden. Als international und interdisziplinär ausgerichtetes Begegnungszentrum im Bauwesen setzt es mit seinem Programm herausragende Impulse. Peter Brückner spricht in seinem Werkvortrag über Haltung, die Essenzen des Bauens und das architektonische Denken und Handeln von Brückner & Brückner Architekten. Er zeigt ausgewählte Meilensteinprojekte des Büros aus den vergangenen dreißig Jahren.
Foto: Astrid Eckert, München
Ein Gesprächsabend zum 100. Geburtstag Fritz Koenigs mit Wegbegleitern und ehemaligen Schülern. Fritz Koenig hielt von bis 1962 bis 1995 den Lehrstuhl für plastisches Gestalten an der TUM, wo er Generationen von Architektinnen und Architekten ausbildete und prägte. An diesem Abend gilt es, Fritz Koenig zum Ausklang seines 100. Geburtstages von Seiten der TUM zu ehren.
Aus der Perspektive langjähriger Wegbegleiter und Freunde sprechen Professor Wolfgang A. Herrmann, Präsident Emeritus TUM und Professor Kurt Faltlhauser, Staatsminister a.D. über den Bildhauer und Lehrenden. Peter Brückner, Architekt BDA blickt in seinem Vortrag »Fritz Koenig als Lehrmeister. Sehen. Fühlen. Gestalten« aus der Perspektive eines Koenigschülers auf den Bildhauer als prägenden Lehrer des Sehens im Wechselspiel von Architektur und Plastischem Gestalten.
Link zum Podcast über Fritz Koenig in der ARD Mediathek.
Foto Fritz Koenig und Peter Brückner: Jürgen Schliffarth
Das Projekt der Multifunktionsarena Würzburg schreitet voran: Nach der pandemiebedingten Pause und den Verzögerungen infolge der weltweiten Krisen sind die Planungsarbeiten wieder in vollem Gange. Mit dem Start der neuen Informationsplattform www.arena-wuerzburg.de gibt die Projektgesellschaft nun umfassenden Einblick in den aktuellen Stand.
Visualisierung: Brückner & Brückner Architekten mit PONNIE Images
Am 9. Oktober 2025 fand in Straubing ein feierlicher Festakt zur Eröffnung der Attenkofer Akademie statt. Das neue Haus erzählt von Demokratie und Pressefreiheit. Hier werden Experten Medienwissen vermitteln und RedakteurInnen mit Schüler und LehrerInnen ins Gespräch kommen. Entdecken, erleben, verstehen – dieser Dreiklang beschreibt das Konzept der Akademie, die Verleger Professor Dr. Martin Balle als Begegnungsstätte und Bildungseinrichtung für alle Medieninteressierten geschaffen hat.
Zur Entstehung der Attenhofer Akademie
Foto Einweihung: Brückner & Brückner Architekten
In Falkenberg wird derzeit eines der ältesten Gebäude des Ortes umfassend saniert: der traditionsreiche Gasthof »Zum Roten Ochsen«, dessen Ursprünge bis ins Jahr 1166 zurückreichen. Die denkmalgerechte Sanierung des Gebäudes stellt eine besondere Herausforderung dar.
Für Eigentümer Thomas Prockl war die Entscheidung zur Sanierung eng mit persönlichen Erinnerungen verbunden. Trotz hoher Investitionskosten von rund 4,5 Millionen Euro konnte das Projekt dank Fördermitteln aus der Städtebauförderung, vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz umgesetzt werden. Anschließend soll der „Rote Ochse“ wieder eröffnet werden und damit eine traditionsreiche Gastwirtschaft in Falkenberg fortführen.
Foto: Oberpfalz TV, Brückner & Brückner Architekten
Unser Projekt »Reflexion – Transformation des Gymnasiums Neustadt an der Waldnaab« wurde mit einer Anerkennung im Rahmen des Bauen im Bestand Preises der Bayerischen Architektenkammer in der Kategorie 1945-1990 ausgezeichnet. Ausgewählt wurden Werke, Bauherrinnen und Bauherren sowie Planerinnen und Planer, die mit zukunftsweisenden architektonischen Konzepten sowohl die Geschichte des Bestands wie auch deren graue Energie in besonderem Maße berücksichtigen und sich damit um einen vorbildlichen Umgang mit bestehender Bausubstanz verdient gemacht haben.
Auszug aus der Jurybewertung: »Mit der neuen spiegelnden Eingangsfassade, die umstehende Bäume und den Himmel reflektiert, erscheint das massige Bauwerk allen Ankommenden zunächst als bewegtes Lichtbild. Der zuvor schattige Ort hat sich in einen hellen Platz verwandelt. Licht spielt bei der respektvollen Transformation der Schule eine zentrale Rolle. Brückner & Brückner Architekten haben sich auf die Stärken des 1977 nach den Plänen von Georg Rembeck, Xaver Bogner und Ferdinand Hasl fertiggestellten Schulbaus konzentriert und Schwächen elegant beseitigt.«
Foto: Lisa Hörterer, München
Unser Projekt »Geöffnete Wände – Neugestaltung des Diözesanmuseums in Freising« wurde mit dem Bauen im Bestand Preis der Bayerischen Architektenkammer in der Kategorie Ursprungsgebäude vor 1900 ausgezeichnet. Ausgewählt wurden Werke, Bauherrinnen und Bauherren sowie Planerinnen und Planer, die mit zukunftsweisenden architektonischen Konzepten sowohl die Geschichte des Bestands wie auch deren graue Energie in besonderem Maße berücksichtigen und sich damit um einen vorbildlichen Umgang mit bestehender Bausubstanz verdient gemacht haben. Unser gesamtes Team freut sich gemeinsam mit realgrün Landschaftsarchitekten München und iam – interior.architects.munich!
Auszug aus der Jurybewertung
»Dieses Licht -diese Klarheit -diese Ruhe -dieser Weitblick! Die Begeisterung für das von Brückner und Brückner Architekten umgebaute Diözesanmuseum ist allgemein. Kaum ein Besucher kann sich dem Bann der bis ins kleinste Detail durchdachten Neuinterpretation des strengen Bauwerks entziehen. Das insgesamt reparaturbedürftige Denkmal schränkte die engagierte Museumsarbeit empfindlich ein. Schließlich sorgte mangelnder Brandschutz für die sofortige Schließung der Institution im Jahr 2013. Den folgenden Architekturwettbewerb gewannen Brückner und Brückner mit ihrem Beitrag „Geöffnete Wände“. Die subtile Gestaltung der Putzoberflächen und die scharf nachgezogenen Gesimse geben dem Gebäude eine je nach Sonnenstand fein gezeichnete Textur. Wer dann in den Ausstellungsräumen vor die bodentiefen Fenster tritt und hinaus auf den Dornberg, die Stadt, die Landschaft und die Wolken schaut, der könnte meinen, ihm wüchsen Flügel. …«
Fotos: Lisa Hörterer, München
Wir haben Richtfest eines Wohngebäudes mit 22 Wohneinheiten für die Würzburger Wohnungsgenossenschaft eG in der Wittelsbacher Straße in Würzburg gefeiert. »Neues Wohnen« steht für Nachverdichtung und mehr Zuhause für ein wachsendes Würzburg.
Foto: Brückner & Brückner Architekten und Handschuh GmbH
Das transformierte Hauptzollamt in Würzburg ist ein großer Stadtbaustein mit gesellschaftlicher Relevanz und einem Mehrwert für die Menschen, die dort arbeiten, die Bürger der Stadt und ein lebendiger Impuls für das ganze Quartier am Alten Hafen in Würzburg. Wir durften gemeinsam mit den Handwerkern und der Bauherrschaft, die dieses Projekt in die Realität umsetzen, ein Baustellenfest feiern.
Das alte Zollamt in der Veitshöchheimer Straße 1 wurde zwischen 1903 und 1907 erbaut und steht heute unter Denkmalschutz. Der Dreiflügelbau mit den ehemaligen Lagerhallen setzt sich zusammen aus zwei mehrgliedrigen Kopfbauten und einem dreistöckigen Lagergebäude mit Walmdach und Zwerchhäusern. An der fast 130 Meter langen Lagerhalle im Mittelbau und am südlichen Kopfbau lässt sich die ursprüngliche Funktion des Gebäudes anhand von Rampen und Toren noch erkennen. Diese Lagerhalle wurde und wird in drei Bauabschnitten zu Büroflächen, Laboren, Kantine und Tagungsräumen für unterschiedlichste Mieter umgewandelt. Die Räume haben jetzt schon eine beeindruckende Atmosphäre.
Foto: Brückner & Brückner Architekten
Der EUmies Award ist ein renommierter Architekturpreis, der von der Europäischen Union und der Fundació Mies van der Rohe in Barcelona vergeben wird. Er wurde erstmals 1988 initiiert und seit 2001 alle zwei Jahre verliehen. Die Bundesarchitektenkammer hat von den Länderarchitektenkammern, dem BDA, dem BDB und der VfA 24 Projektvorschläge für den Mies van der Rohe Award erhalten. In der Jurysitzung wurden sieben deutsche Projekte nominiert. Darunter auch unser Projekt Neugestaltung der Christuskirche in Neumarkt in der Oberpfalz.
In der Nominierung der deutschen Jury heißt es: »Diese Projekte zeigen eindrucksvoll die Bandbreite zeitgenössischer Architektur – von innovativer Wohnform über intelligente Umnutzung bis hin zu poetischem Sakralraum. Sieben Projekte, siebenmal präzise Baukunst mit gesellschaftlicher Relevanz.«
Link zu allen deutschen Nominierungen
Foto: Constantin Meyer, Köln
Anna-Nicole Heinrich, Präses der Evangelischen Kirche in Deutschland, besucht »Schöne Kirchen« im ganzen Land und war mit dem Filmemacher Markus Scheermesser-Hendriks zu Gast in der Christuskirche in Neumarkt in der Oberpfalz. Entstanden ist gemeinsam mit unserer Partnerin Stephanie Sauer und ihrem Hund Louie ein schöner Beitrag für das Social Media Format der EKD.
Der Hafensommer Würzburg ist seit 2007 ein etabliertes Kulturfestival am Alten Hafen. Wir sind von Anfang an als Sponsor dabei und freuen uns jedes Jahr, wenn wir schon tagsüber bei weit geöffneten Fenstern in unseren Büros den Proben lauschen dürfen. In diesem Jahr haben wir dann als Team den Auftritt von Martin Kohlstedt von »unserer« Hafentreppe aus gehört.
Foto: Brückner & Brückner Architekten
Unsere Kapelle auf dem Domberg zu Freising ist dem Bayerischen Rundfunk einen Bericht in der Serie »Zwischen Spessart und Karwendel« wert.
Foto: Thomas Dashuber, München
Wunderbar lebhaft und bunt geht es schon seit Januar 2025 in der Kindertagesstätte St. Johannes in Theilheim zu. Die Kinder sind schon lange eingezogen und haben die neuen Häuser für sich eingenommen. Im Juli wurde das Haus dann offiziell im Rahmen eines Tages der offenen Tür eröffnet und gesegnet.
Im Herzen der Gemeinde Theilheim – mittendrin – steht die neue katholische Kindertagesstätte St. Johannes an vertrauter Stelle. Sie verbindet historische und zeitgenössische Architektur an einem Ort, der seit fast hundert Jahren ein Zuhause für die Kinder der Gemeinde bietet. Alte und neue Gebäude, behutsam verbunden und erweitert, setzen ein Zeichen für eine lebendige Dorfentwicklung.
Foto: Brückner & Brückner Architekten
Wir freuen uns über einen schönen Beitrag zum Rathaus II in Tirschenreuth auf BauNetz.
Foto: Felix Meyer, Bayreuth
Der Design Educates Award wurde in diesem Jahr zum siebten Mal vergeben. Ausgezeichnet werden kreative und innovative Projekte jeder Größenordnung, die über eine herausragende ästhetische Qualität hinaus einen zusätzlichen Mehrwert bieten – etwa durch pädagogisches Potenzial, die Förderung kritischen Denkens oder die Fähigkeit, emotionale Reaktionen der Nutzenden hervorzurufen. Der Preis würdigt nicht nur Architektur, sondern auch Leistungen in den Bereichen Produktdesign, Responsive Design und Universal Design. Ins Leben gerufen wurde der Preis von der Laka Stiftung aus Polen. Die Jury setzt sich aus internationalen Architektur- und Designexperten wie dem Pritzkerpreisträger Professor Toyo Itō zusammen.
Wir sind sehr stolz, dass die Christuskirche in diesem Jahr zu den Preisträgern zählt. Unser Projekt reiht sich ein in ein Feld von 120 hochkarätigen Einreichungen internationaler Architekturbüros. Die Zentralbibliothek Oodi in Helsinki wurde mit dem Hauptpreis in der Kategorie Architektur ausgezeichnet. Vier weitere Projekte aus Spanien, Afrika, Italien und Deutschland erhielten den „Gold Prize“. Elf Projekte – darunter auch die Christuskirche – wurden mit dem „Silver Prize in Architectural Design“ geehrt.
Foto: Constantin Meyer, Köln
Es bleibt spannend. Wir sind mit zwei Projekten für den Preis nominiert: dem Diözesanmuseum in Freising und dem Gymnasium Neustadt an der Waldnaab. Denn erst im Rahmen der feierlichen Veranstaltung im September wird veröffentlicht, ob unsere Projekte zu den drei Preisträgerprojekten gehören, ob sie eine der zehn Anerkennungen erhalten – oder eines sogar mit dem Staatspreis ausgezeichnet wird.
Die Bayerische Architektenkammer lobt unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst und in Kooperation mit der Bundesstiftung Baukultur bereits zum dritten Mal den »Preis Bauen im Bestand« aus. Mit diesem Preis werden Projekte ausgezeichnet, die einen herausragenden Beitrag zur Baukultur leisten, indem sie Denkmäler oder besonders erhaltenswerte Bausubstanz unter Berücksichtigung ihrer Geschichte mit architektonischen Mitteln in die Zukunft führen.
Fotos: mju-fotografie, Marie Luisa Jünger, Hümpfershausen André Mühling, München
Im Sommer findet traditionell unser Hälfte-des-Jahres fest statt. Das ganze Team hat sich an diesem Tag gemeinsam fortgebildet und unser fertiggestelltes Kletterzentrum sowie die Baustellen des VLE Verwaltungsgebäudes und des Luitpoldkinos in Tirschenreuth besichtigt.
Fotos: Brückner & Brückner Architekten
Kosmos König: Das Jubiläumsjahr von Fritz Koenig umspannt einen ganzen Kosmos. Der Ganslberg in Altdorf bei Landshut öffnet im Juni und Juli 2025 als lebendiges Denkmal seine Tore für das Publikum. Der 2017 verstorbene Bildhauer gilt als einer der bedeutendsten deutschen Bildhauer der Gegenwart.
Podiumsdiskussion mit dem Architekten Peter Brückner, dem Publizisten Dieter Wieland und Dr. Stefanje Weinmayr, Referentin an der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern;
Moderation: Daniel J. Schreiber, Leiter der Museen der Stadt Landshut
Sie haben bei ihm studiert, sie haben mit ihm zusammengearbeitet, sie haben über ihn publiziert, sie kannten ihn oder waren mit ihm befreundet. Sie verehrten und erlitten ihn, sie lobten und kritisierten ihn. Auf dem Podium sitzen Experten, die Fritz Koenig über lange Jahre als Menschen, Künstler, Professor und Architekt erlebten. Ein spannendes Gespräch über Landshuts großen Bildhauer der Moderne!
Link zum Podcast über Fritz Koenig in der ARD Mediathek
Foto: Museen der Stadt Landshut
Boden ist einzigartig! Einzigartig ist auch die Bayerische Bodenprofilsammlung, eine herausragende Zusammenstellung von 280 Blicken in den Boden aus ganz Bayern. Dafür baut das GEO-Zentrum an der Kontinentalen Tiefbohrung KTB in Windischeschenbach ein eigenes Gebäude, aus Boden, speziell für den Boden. Ohne gesunde Böden ist auf der Erde kein Leben möglich, Böden sind unsere Lebensgrundlage. Um sie bewahren zu können, braucht es Kenntnisse über die wichtigen Funktionen des Bodens, denn nur was wir kennen, schützen wir auch. Deshalb ist die Schaffung von Bodenbewusstsein schon immer eine wichtige Aufgabe für die Bildungsarbeit der Umweltstation GEO-Zentrum an der KTB.
Um ausgewählte Profile zu zeigen und den größeren Teil zugänglich zu lagern, wird das Erdbodenhaus gebaut. Dieses Schaudepot mit begleitender Ausstellung wird auf 107 qm die Vielfalt und Faszination des Lebensraumes Boden zeigen und damit zum Bodenbewusstsein beitragen. Das neue Schaudepot wurde von Brückner & Brückner Architekten entworfen. Es ist einfach konstruiert und aus wenigen Materialien – Stampflehm, Holz, Glas und rohem Metall – gefügt. Ein Haus für die Böden Bayerns muss aus dem Boden der Region gebaut sein. Aus der Erde für die Erde.
Das Foto des Spatenstichs zeigt von links nach rechts folgende Personen: Stefan Bäuml, Baumeister – Dr. Stephan Oetzinger, MdL, Stiftungsvorstand – Landrat Andreas Meier – 2. Bürgermeister Erich Sperber, Windischeschenbach – Christina von Seckendorff, Stiftungsvorstand – Dr. Roland Eichhorn, Bay. Landesamt für Umwelt -Peter Brückner, Architekt – Barbara Weniger, Architektin – Peter Gmeiner, Lehmbauer.
Visualiserung: Brückner & Brückner Architekten mit Ken Polster
Foto: GEO-Zentrum an der KTB
Am 28. und 29. Juni 2025 standen der interessierten Öffentlichkeit wieder eine Vielzahl von Gebäuden, Innenräumen, Freiräumen und städteplanerischen Lösungen für einen Blick hinter die Kulissen offen. Wir haben in diesem Jahr durch unsere Projekte Dialog & Begegnung –Rathaus II in Tirschenreuth und Kinderhaus Weltentdecker – Transformation eines militärischen Mannschaftsgebäudes in ein Haus für Kinder, Jugendliche und Familien in Würzburg geführt.
Michael Fäustlin, Mitglied des Vorstands der Bayerischen Architektenkammer, verleiht am Tag der Architektouren unserem Kinderhaus außerdem die KlimaKulturKompetenz-Plakette. Die KlimaKulturKompetenz-Plakette ist eine Auszeichnung der Bayerischen Architektenkammer und des Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr, die nachhaltige Bauprojekte in Bayern würdigt, die besonders ressourcenschonend, energieeffizient und zukunftsfähig sind.
Foto der Preisverleihung v.l. Nils Kummer (Fachbereich Hochbau, Stadt Würzburg), Simon Bopp (Projektleitung Brückner & Brückner Architekten), Christian de Buhr (Inhaber DE BUHR LA Landschaftsarchitekten), Benjamin Schneider (Stadtbaurat der Stadt Würzburg), Stephanie Sauer (Partnerin Brückner & Brückner Architekten), Michael Fäustlin (Mitglied des Vorstands der Bayerischen Architektenkammer) Foto: Brückner & Brückner Architekten
Wer hätte gedacht, dass unser Team so fit ist! Ins Ziel gekommen beim WVV Firmenlauf sind wir glücklicherweise alle wohlbehalten. Simon Bopp ist durchgestartet und hat sich den 66. Platz unter den 1.810 teilnehmenden Herren gesichert. Respekt!
Foto: Brückner & Brückner Architekten
Die Museumsrunde ist ein offenes interdisziplinäres Expertenforum, das alle an Bau- und Umbauprojekten für Museen beteiligten Disziplinen zum gleichberechtigten Austausch auf Arbeitsebene einlädt. Jedes Museumsbauprojekt ist zwar ein Prototyp, dennoch können viele Erfahrungen aus vorangegangenen Projekten wieder relevant werden. Die Museumsrunde möchte diese bereits vorhandenen Erfahrungen aus abgeschlossenen Projekten für neue Vorhaben nutzbar machen und dadurch langfristig einen Expertenwissenspool schaffen, der durch regelmäßige Updates auch die Möglichkeit bietet, Schnittstellen zwischen den einzelnen Gewerken und Prozessen zu optimieren.
Peter Brückner berichtet auf dem 5. Symposium der Museumsrunde über das Diözesanmuseum in Freising.
Mary’s Mantle Chapel steht auf der Shortlist des Brick Awards in der Kategorie „Building outside the box“.
Seit mehr als zwei Jahrzehnten veranstaltet die Wienerberger AG alle zwei Jahre den internationalen Brick Award und bietet damit herausragender Ziegelarchitektur und ihren Architekten eine Bühne. 849 Einreichungen von allen Kontinenten dieser Welt wurden für den 12. Brick Award 2026 eingereicht. Aus allen Einreichungen wählte eine international besetzte Jury 50 Projekte für die Shortlist aus – nur vier davon stammen aus Deutschland.
Darunter unser Projekt Mary’s Mantle Chapel, das in der Kategorie „Building outside the box“ für die Shortlist nominiert wurde. In dieser Kategorie wurden innovative Konzepte mit Schwerpunkt auf zirkulären Gebäudelösungen, Energieeffizienz und Verwendungsmöglichkeiten von Ziegeln gewürdigt. Auch neue Bautechnologien und spezielle Ziegelwerke finden hier Anerkennung.
Foto: Thomas Dashuber, München
Eine Ausstellung des Deutschen Architekturmuseums (DAM) in Kempten
Das architekturforum allgäu präsentiert die Wanderausstellung des Deutsches Architekturmuseum. An zwei Standorten werden 70 ausgewählte Architekturprojekte aus ländlichen Regionen Europas gezeigt – von umgebauten Scheunen über Gemeindezentren bis hin zu Mehrfamilienhäusern und Pflegeeinrichtungen. Ergänzend dazu bereisten die Kuratoren die Regionen Schwarzwald und Thüringen sowie die Orte Krumbach in Österreich und Valendas in der Schweiz, die ihre räumliche und gesellschaftliche Entwicklung auf besondere Weise vorangetrieben haben. Die Ausstellung versteht Architektur als Ausdruck von Wertschätzung und Identität und lädt dazu ein, den Blick auf die Potenziale des ländlichen Raums jenseits der Städte zu richten.
Wir freuen uns, hier zwei unserer Projekt präsentieren zu dürfen: Musikakademie Hammelburg und Verwaltungsgebäude Sägewerk Ziegler
Brauchen Menschen, brauchen wir als Gesellschaft besondere atmosphärische Räume – Räume der Besinnung, echte Räume für die Gemeinschaft, Räume für die Seele? Oder sollten Kirchen nicht besser zweckmäßige Multifunktionsräume und keine qualitätvollen Sakralräume sein? Ist Kirchenbau nur Zweckbau? Oder brauchen wir gar überhaupt keine echten Räume mehr? Über diese und viele weitere Fragen debattieren die Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland Anna-Nicole Heinrich, der Kunstreferent der Evangelischen Landeskirche in Bayern Helmut Braun, die Dekanin des Evangelisch-lutherischen Dekanatsbezirks Neumarkt i. d. OPf. Christiane Murner und der Architekt Christian Brückner von Brückner & Brückner Architekten – auch mit dem Publikum. Niels Beintker, Kulturjournalist beim BR, moderiert das Gespräch. Dekanatskantorin Beatrice Höhn lässt die Eule-Orgel in der Christuskirche an diesem Abend erklingen.
Es ergeht herzliche Einladung zu dieser Podiumsdiskussion mit Ausstellungseröffnung am 20. Mai 2025 um 19 Uhr in der Christuskirche in Neumarkt in der Oberpfalz. Die Veranstaltung ist zugleich Auftakt der regiNO Wanderausstellung Auszeichnung qualitätsvoller Architektur des BDA Regionalpreises Niederbayern Oberpfalz 2024. Sie wird von dem Vorsitzenden Michael Kühnlein jun. eröffnet und ist dann bis zum 23. Mai 2025 in der Christuskirche täglich von 8 bis 19 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei.
Fotos: Brückner & Brückner Architekten
In unserem Büro in Tirschenreuth wird nicht lange gefackelt und aus zwei verlorenen (bzw. gewonnenen) Wetten wird kurzerhand ein kleines Grillfest.
Foto: Brückner & Brückner Architekten
Der Treffpunkt Architektur Unterfranken lädt wie jedes Jahr im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe »Treffpunkt on Tour« zu einer kleinen Exkursion ein. Die Gruppe besichtigte in diesem Jahr auch unsere neugestaltete Kirche mit sozial-caritativem Zentrum St. Anton in Schweinfurt. Christian Brückner und Florian Winterstein haben die Kolleginnen und Kollegen geführt. Wir haben uns sehr über das Interesse gefreut!
Fotos: Brückner & Brückner Architekten
Sommer – Sonne – Eiswagen … Softline, Artemide, Girsberger, Lindner, Durach und WINI spendierten viele interessante Informationen und eine große Runde Eis für alle. Herzlichen Dank!
Fotos: Brückner & Brückner Architekten
Mitten in der Altstadt Tirschenreuths, umgeben von See, Fischhofpark und urbanem Leben, wurde aus dem leerstehenden, ehemaligen Brauhaus der Familie Schels das neue DAV Kletterzentrum der Sektion Karlsbad. »Klettern im Brauhaus«: Auf 80 Routen kann bis in eine Höhe von 15 Metern drinnen und unter freiem Himmel geklettert und gebouldert werden. Im Beisein von Regierungspräsident Walter Jonas wurde das neue Kletterzentrum in Tirschenreuth eröffnet.
Foto: Brückner & Brückner Architekten
Die Bayerische Architektenkammer lobt unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst und in Kooperation mit der Bundesstiftung Baukultur bereits zum dritten Mal den »Preis Bauen im Bestand« aus. Mit diesem Preis werden Projekte ausgezeichnet, die einen herausragenden Beitrag zur Baukultur leisten, indem sie Denkmäler oder besonders erhaltenswerte Bausubstanz unter Berücksichtigung ihrer Geschichte mit architektonischen Mitteln in die Zukunft führen.
Aus allen Einreichungen wurden unsere Projekte auf die Longlist (68 Projekte) und nach einer zweiten Sitzung auch in die engere Wahl genommen. Das Gymnasium Neustadt an der Waldnaab, die Kirche St. Anton in Schweinfurt und das Diözesanmuseum in Freising. Die Jury lobte bei allen eingereichten Projekten die große Bandbreite und sehr hohe Qualität. Wir sind sehr gespannt auf die Preisverleihung im September!
Fotos: mju-fotografie, Constantin Meyer, André Mühling
Wir freuen uns riesig über die Nominierung der Christuskirche Neumarkt in der Oberpfalz für den Design Educates Award. Der Preis richtet sich an kreative, innovative Projekte jeder Größenordnung, die neben herausragender Ästhetik einen Mehrwert bieten – beispielsweise pädagogisches Potenzial, Storytelling-Elemente, die Anregung kritischen Denkens, die Fähigkeit, Emotionen oder Verhalten der Nutzer zu beeinflussen, die Wahrnehmung zu beeinflussen oder ähnliche Werte zu vermitteln. Die Auszeichnungen werden von der Laka Foundation vergeben, einer gemeinnützigen Organisation und einem weltweiten Netzwerk, das sich für soziale Wirkung durch außergewöhnliches Design und Architektur einsetzt.
Foto: Constantin Meyer, Köln
Weinwanderung: Jedes Jahr entdeckt das Würzburger Team einen neuen Winzer aus der Region. In diesem Jahr durften wir das Weingut Göbel in Randersacker kennenlernen.
Foto: Brückner & Brückner Architekten
Interessanter Beitrag zur Bauweise von Mary’s Mantle Chapel in Freising
Hier geht es zum Beitrag in BauNetzWissen
Foto: mju-fotografie, Marie Luisa Jünger, Hümpfershausen
Die Akademie Barbara Stamm bietet Fort- und Weiterbildungen für Sozial- und Pflegeberufe, pflegende An- und Zugehörige und Menschen im Ehrenamt an. Gemeinsam. Werte. Pflegen. Die ZfPSE gGbmH beabsichtigt ihren Standort Maria Bildhausen zu sanieren und umzunutzen. Wir erhielten im Zuge eines Vergabeverfahrens den Zuschlag für dieses gesellschaftlich relevante Projekt. Wir freuen uns sehr auf diese Aufgabe!
Foto: Brückner & Brückner Architekten
Seit 2007 werden jährlich vom Deutschen Architekturmuseum (DAM) herausragende Bauten mit dem DAM Preis für Architektur in Deutschland ausgezeichnet. Für den DAM Preis für Architektur in Deutschland nominiert das Museum – seit 2016 auch unter Berücksichtigung von Vorschlägen der Architektenkammern und regionaler Experten – 100 bemerkenswerte Gebäude oder Ensembles. Eine Expertenjury trifft unter den Nominierungen dann die Auswahl zu den rund 25 Bauten der Shortlist. In einer intensiven Diskussion werden aus diesen Gebäuden vier bis fünf Bauten der engeren Wahl bestimmt. Bei einem zweiten Jurytreffen werden diese bereist und schließlich das Preisträgerprojekt gekürt.
Wir freuen uns sehr, dass es unsere Christuskirche in Neumarkt in der Oberpfalz auf die Shortlist des DAM Preises 2025 geschafft habt und das Projekt mit Modell in der Ausstellung vom 1. Februar bis zum 21. April 2025 im DAM Ostend in Frankfurt zu sehen sein wird.
Fotos: Brückner & Brückner Architekten
Wir haben mit unserem Projekt Mary’s Mantle Chapel auf dem Domberg in Freising gezeigt, dass Ziegel auch im modernen Kontext sowohl ästhetisch als auch funktional überzeugen kann.
Beitrag zum Deutschen Ziegelpreis
Foto: Deutscher Ziegelpreis
Ein wunderschöner Beitrag über die Christuskirche in Neumarkt in der Oberpfalz.
Von Yorck Förster, Christina Gräwe, Peter Cachola Schmal (Hg.) Erschienen bei DOM publishers, 2025
Das Kloster Michelfeld bei Auerbach blickt auf mehr als 900 Jahre Geschichte zurück und wird heute als Einrichtung für Menschen mit Behinderung genutzt. Seit 2020 werden die historischen Gebäude umfassend saniert.
Im Mittelpunkt der aktuellen Arbeiten steht die Herausforderung, moderne Barrierefreiheit mit den Anforderungen des Denkmalschutzes zu verbinden. Dabei beschäftigen die Planer besonders die baulichen Veränderungen aus den 1970er Jahren. Die Regens Wagner Stiftung modernisiert derzeit im zweiten und größten Bauabschnitt 26 Pflegeplätze sowie 17 Wohnplätze. Zudem entsteht ein neuer Bettenaufzug, um die Nutzung des Gebäudes künftig noch barrierefreier zu gestalten. Insgesamt umfasst das Sanierungsprojekt vier Bauabschnitte und wird die kommenden Jahre weitergeführt.
Foto: Brückner & Brückner Architekten
KUK IM TALK im Ring Theater Amberg. Ein Abend, gewidmet der Oberpfälzer Architekturszene über »Architektur und Identität« mit Christian Brückner, Peter Haimerl, Albina Harito und Roland Wochnik auf dem Podium.
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Fotos: kukmittlereoberpfalz
Am 20. Juni 2024 wäre der Bildhauer Fritz Koenig, einer der bedeutendsten Protagonisten der deutschen Bildhauerkunst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, 100 Jahre alt geworden.
An dieser Veranstaltung sprechen Peter Brückner, Florian Nagler, Stefanie Weinmayr und Dieter Wieland über Fritz Koenig, die ihn über Jahrzehnte seines Lebens begleitet haben.
Peter Brückner studierte Architektur an der Technischen Universität München. Dort war Fritz Koenig im Wintersemester 1988/1989 und im Sommersemester 1989 einer seiner prägendsten Lehrmeister. Am Lehrstuhl für Plastisches Gestalten absolvierte Peter Brückner bei dem Bildhauer auch seine Hauptfachprüfungen sowie sein Diplom.
Link zum Podcast über Fritz Koenig in der ARD Mediathek.
Foto: Brückner & Brückner Architekten
36. Baufachtagung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern – Wieviel ist genug? Anhand von unterschiedlichen Beispielen widmet sich die Tagung den Fragen, wie durch die richtige Standortwahl, den bewussten Umgang mit unserem Bestand, durch Reduktion auf das Wesentliche oder auch erweiterte Nutzungsangebote nachhaltige und zukunftsfähige kirchliche Räume geschaffen werden können. Es geht es um die Weiterentwicklung kirchlichen Standorte und die nachhaltige und zukunftsorientierte Planung und Gestaltung kirchlicher Gebäude und Anlagen.
Christian Brückner zeigt die Haltung von Brückner & Brückner zu diesen Themen anhand der Fortschreibung der Christuskirche in Neumarkt in der Oberpfalz.
Foto: Constantin Meyer, Köln
Der Bayerische Landesverein für Heimatpflege e.V. veranstaltet in Vierzehnheiligen eine Fachtagung zum Thema »Zukunft unserer Kirchengebäude – Chancen durch Transformation«. Der Erhalt von Kirchengebäuden wird angesichts sinkender Zahlen an Kirchenbesuchern, rückläufiger finanzieller Mittel und der Zusammenlegung von Pfarreien zusehends immer schwieriger. Egal ob Kirchengebäude in einem der historischen Baustile errichtet wurden oder eine moderne Architektursprache wiedergeben, sind sie Zeugnisse hervorragender Gestaltqualität, die unwiederbringlich verloren geht, wenn das Gebäude verfällt oder abgerissen wird. Die Frage »Wie nutzt man künftig Kirchen?« wird auf der Tagung sowohl aus theologischer als auch aus baukultureller Sicht thematisiert.
Foto: Constantin Meyer, Köln
Der Redakteur Henning Biedermann untersucht warum jede vierte bis fünfte Kirche in den nächsten Jahren schließen muss. Leerstand? Kletterhalle, Konzertsaal oder sogar Ferienwohnung? Es gibt bereits viele, teils auch skurrile Beispiele für Umnutzungen. Doch was ist sinnvoll, was machbar? Die Christuskirche wird als Beispiel für eine gelungene Umgestaltung mit »neuer« Nutzung präsentiert.
Foto: Constantin Meyer, Köln
Wir freuen uns über den 1. Rang beim Vergabeverfahren »Sanierung DESt-Gebäude« der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg.
Zwischen 1938 und 1945 errichteten die Nationalsozialisten das Konzentrationslager Flossenbürg. Flossenbürg verfügt seit Jahrhunderten über reiche Granitvorkommen. Da Granit das bevorzugte Baumaterial von NS-Bauten war, mussten die KZ-Häftlinge in Flossenbürg Granit abbauen. Aus dieser Zeit stammt das ehemalige „Gefolgschaftshaus“ der Deutschen Erd- und Steinwerke (DESt). Im Zuge der „Konversion des ehemaligen KZ-Steinbruchs in den Erinnerungsraum der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg“ wird dieses Gebäude auf dem Gelände des Steinbruchs saniert. Hier werden unter anderem barrierefreie Veranstaltungs- und Ausstellungsflächen entstehen.
Foto: Brückner & Brückner Architekten
Blick auf die Baustelle des DAV Kletterzentrums in Tirschenreuth: Die Kletter- und Boulderwandflächen sind schon fertig. Der Einweihungstermin ist für Mai 2025 geplant.
Foto: Brückner & Brückner Architekten
Vortrag auf der Festveranstaltung der Sudetendeutschen Akademie der Wissenschaften und Künste in München 2024.
Foto: Christian Horn, HORNCOLOR Multimedia GmbH Erinnerungsort Olympia-Attentat 1972
Zusammen mit iam interior.architects.munich und realgrün Landschaftsarchitekten freuen wir uns über die große Ehre der Verleihung des Bayerischen Architekturpreis 2024 für unser gemeinsames Projekt »Geöffnete Wände. Neugestaltung Diözesanmuseum, Freising«
Die Fachjury zeichnet das Diözesanmuseum Freising «als Projekt von architektonischer Exzellenz und besonderer Strahlkraft» aus. «Sammeln, Bewahren, Dokumentieren, Präsentieren und Begegnen sind die Aufgaben eines Museums. Das Diözesanmuseum löst sie zeitgemäß an einem historischen Ort. Einzigartig, einladend und sinnlich geht von ihm in Freising heute eine besondere Strahlkraft aus.»
Quelle: Laudatio von Monika Lepl, Pressemitteilung der Bayerischen Architektenkammer Fotos: Johannes Müller für die Bayerische Architektenkammer
«Überzeugt hat die Jury wie mit einer einfachen, aber starken architektonische Geste am wohlgewählten Standort eine Balance aus Landschaft und Architektur entsteht, die sich einlässt auf die vorhandenen ästhetischen und ökologischen Qualitäten des Ortes. Ein rücksichtsvoll eingefügter, selbstgenügsamer RuheRaum in der Landschaft, der seine Gegenwärtigkeit und Energie aus dem Vorhandenen zieht – ein Moment zum Innehalten, Durchschnaufen und Nachdenken.»
Gemeinsam mit Stadt Land Fanck Landschaftsarchitektur und Ökologie wurden wir mit dem Bayerischen Landschaftsarchitekturpreis 2024 für die Waldnaabkapelle in der Kategorie Landschaftsplanung und Landschaftsentwicklung ausgezeichnet. Wir freuen uns sehr!
Quelle: Laudatio von Professor Dietmar Straub im Namen der Jury, Bund Deutscher Landschaftsarchitekten Foto: mju-fotografie, Marie Luisa Jünger, Hümpfershausen
Büroausflug zu unserer Baustelle gleich um die Ecke. Hier wird natürliche Dämmung mit reiner Schafschurwolle für Fußboden und Wände eingesetzt. Die Dämmstoffe bestehen zu 100 % aus reiner Schafschurwolle und werden mit einem Enzym gegen den Mottenfraß ausgerüstet und sind im ganzen Haus einsetzbar. Geeignet für gesunde und ökologische Bauweise. Dieses Produkt ist ein nachwachsender Rohstoff und problemlos recycelbar.
Foto: Brückner & Brückner Architekten
Die CSU Tirschenreuth lädt regelmäßig Persönlichkeiten auf ihr schwarzes Kanapee ein um in einem Interview mehr über das Leben und Wirken dieser Person zu erfahren und dies auch der Öffentlichkeit und den Mitgliedern näher zu bringen.
Mit Architekt Peter Brückner (links) auf dem Schwarzen Kanapee des CSU-Ortsverbandes Tirschenreuth hatte sich Vorsitzender Sebastian Rosnitschek (rechts) einen äußerst interessanten Gesprächspartner eingeladen, der die zahlreichen Gäste begeisterte.
Bild: Thomas Bauer
Über 50 Architektur-, Kunstschaffende und Interessierte waren zur Eröffnung der Wanderausstellung „Architektouren 2024“ ins Staatliche Bauamt Rosenheim gekommen und wurden dort von Doris Lackerbauer, Leiterin des Staatlichen Bauamtes Rosenheim und Vorstandsmitglied der Bayerischen Architektenkammer, begrüßt.
„Kunst am Bau“ lautete das Thema der Podiumsdiskussion, die das Staatliche Bauamt anlässlich der Ausstellungseröffnung auch in diesem Jahr organisiert hatte. Peter Brückner stellte unter anderem das Projekt »Chapel of Mary‘s Mantle« vor, das für die diesjährigen Architektouren ausgewählt und mehrfach ausgezeichnet wurde.
Foto: Peter Lion
www.stbaro.bayern.de
Sechs bayerische Baudenkmäler und ihre Bauherrschaften wurden am 19. September 2024 mit dem Bayerischen Denkmalpflegepreis 2024 ausgezeichnet. Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau vergibt den Preis bereits zum neunten Mal gemeinsam mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege. Gemeinsam mit Mittnacht Beratende Ingenieure wurde unser Projekt »Vielfalt. Neugestaltung Kirche und sozial-caritatives Zentrum St. Anton« mit dem Bayerischen Denkmalpflegepreis in Bronze in der Kategorie Öffentliche Bauwerke ausgezeichnet.
Quelle: Pressemitteilung der Bayerischen Ingenieurkammer-Bau
Fotos: Tobias Haase für die Bayerische Ingenieurkammer-Bau
Das Bauen für Menschen steht im Mittelpunkt unseres architektonischen Denkens und Handelns. Diversität, Inklusion und ein Leben ohne Barrieren sind selbstverständlicher Teil unserer Haltung. Das neugestaltete Diözesanmuseum in Freising so wie es heute ist, war es noch nie. Es fühlt sich an, als ob es schon immer so war. Alles hat sich zu einer neuen, klaren Identität gefügt. Die planerischen und baulichen Anstrengungen dahinter waren jedoch immens. Es klingt zunächst einmal banal. Aber es ist im historischen Kontext des Freisinger Dombergs sehr komplex ein denkmalgeschütztes Gebäude von allen Schwellen und Barrieren zu befreien.
So ein Projekt kann nur funktionieren mit einem mutigen Bauherrn, und tollen Partnern in Planung, Ausführung sowie in den Behörden, allen voran beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege und der Stadt Freising. Gemeinsam mit iam – interior architects munich und realgrün Landschaftsarchitekten freuen wir uns daher sehr über die Auszeichnung mit dem Sonderpreis Barrierefreiheit der Bayerischen Architektenkammer und des Bayerischen Ministriums für Ernäherung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus!
«Barrierefreiheit ist nicht aus sich gestaltgenerierend – nur in guter Gestalt führt sie aber zu gesamtgesellschaftlicher Akzeptanz. Beim Diözesanmuseum in Freising ist sie selbstverständlicher Teil des großen Ganzen: Mehrwert schaffend, wenn die Zugangsrampe auch Sitzgelegenheit wird. Detailgenau und Grenzen testend bei den Stufenmarkierungen und der Handlaufausbildung für Menschen mit Sehbehinderungen. Und der Zugang für Alle wird durch den Schrägaufzug mit der kraftvollen monolithischen Talstation aus rotem Sichtbeton zum Erlebnis und Anziehungspunkt – Tourismus für Alle!»
Quelle: Laudatio, Pressemitteilung der Bayerischen Architektenkammer und des Bayerischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus
Foto: Johannes Müller für die Bayerische Architektenkammer
Dipl.-Ing. Christian Brückner, Architekt, Dipl.-Ing. (FH) Benjamin Schneider, Baureferent der Stadt Würzburg und Dipl.-Ing. (FH) Bernd Hußenöder Tragwerksplaner erzählen über die Geschichte des Hauptzollamtes und führen einen ganzen Nachmittag durch das Gebäude.
Foto: Brückner & Brückner Architekten
Wir freuen uns über die Nominierung unseres Projekts »Mary‘s Mantle Chapel« in Zusammenarbeit mit Kiki Smith auf dem Domberg in Freising
Foto: Thomas Dashuber, München
Wir freuen uns über die Aufnahme in die Shortlist mit unserem Projekt »Ins Licht – Fortschreiben der Christuskirche in Neumarkt in der Oberpfalz«.
Foto: Constantin Meyer, Köln
Eine Ausstellung des Deutschen Architekturmuseums (DAM) in Burghausen (Oberbayern)
Ländliche Regionen und ihre Architektur erhalten bislang zu wenig Aufmerksamkeit. Diese Ausstellung möchte das ändern. Zahlreiche aktuelle Bauprojekte machen sichtbar, welche Qualitäten hier zu finden sind. Architektur kann wesentlich zu einer hohen Lebensqualität auf dem Land beitragen.
Ländliche Räume rücken zunehmend als Lebensorte in den Fokus. Sie bieten Raum zum Wohnen, Arbeiten und Leben und benötigen eine zeitgemäße ökologische, soziale und bauliche Infrastruktur. Wenn sich ein Architekturmuseum mit dem ländlichen Raum auseinandersetzt, stehen naturgemäß besondere Bauwerke und regionale Entwicklungen im Mittelpunkt. Architektur kann Ausdruck von Wertschätzung sein und im besten Fall neues Selbstbewusstsein schaffen. Deshalb lohnt es sich, sowohl kleinere Bauaufgaben als auch ganze Dorfzentren sowie öffentliche Räume, die funktionieren und von den Menschen angenommen werden, mit großem Engagement zu gestalten.
Wir freuen uns, hier zwei unserer Projekt präsentieren zu dürfen: »Musikakademie Hammelburg« und »Verwaltungsgebäude Sägewerk Ziegler«
Foto: Brückner & Brückner Architekten
Sphärische Klänge und funkelnde Elektronik. »The Notwist« bringen nicht nur die Hafentreppe zum beben …
Foto: Brückner & Brückner Architekten
Gemeinsam mit realgrün Landschaftsarchitekten
Es riecht nach Sommer! Das neue, selbstbewusste Strandbad hat seinen Platz gefunden. Es ruht auf schlanken Füßen aus gegossenem Stein, mit einem hellen hölzernen Aufbau und einem leuchtenden Schriftzug auf transparentem, metallenem Grund. Neue und alte Bäume spenden Schatten und verweben den Park mit dem Fluss. Unten befindet sich die Ausgabe des neuen Bistros; elegante, natürlich belichtete Treppen führen auf das hölzerne Deck und öffnen sich zur Rhein– und zur Waldseite hin. Es gibt Durchblicke zum Wald und zum Wasser. Der abgerundete Sockel aus dem recycelten Beton des Vorgängerbaus mit seinen leuchtenden Rheinkieseln folgt sanft den Gewohnheiten des Wassers. Es fühlt sich gut an.
Visualisierung: Brückner & Brückner Architekten
Die Auszeichnung »best architects« gilt als Gütesiegel für herausragende architektonische Leistung. Sie positioniert die prämierten Architekturbüros an der Spitze der internationalen Architekturszene. Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung für die »Christuskirche in Neumarkt in der Oberpfalz«.
Foto: Constantin Meyer, Köln
Die Auszeichnung »best architects« gilt als Gütesiegel für herausragende architektonische Leistung. Sie positioniert die prämierten Architekturbüros an der Spitze der internationalen Architekturszene. Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung für das »Diözesanmuseum in Freising«.
Foto: André Mühling, München
Der ARTOURO Bayerischer Tourismus-Architektur-Preis der Bayerischen Architektenkammer wurde uns zusammen mit realgrün Landschaftsarchitekten und iam – interior architects munich für das Projekt Diözesanmuseum Freising verliehen.
Foto: Brückner & Brückner Architekten
Ein großes Hallo in Nürnberg, als sich die Tirschenreuther und die Würzburger Kolleg:innen in die Arme fallen. Gemeinsam besichtigen wir unsere Caritas Pirckheimer Kapelle und unsere St. Klara Kirche. Nach einer Wanderung dürfen wir festlich im Kirchenschiff der Christuskirche in Neumarkt zu Abend speisen. Was für ein einzigartiges Erlebnis.
Fotos: Natalia Fichtner
Aus Ziegel, Holz und Lehm
Feierliche Grundsteinlegung für das Dienstgebäude des Verbands für ländliche Entwicklung in der Oberpfalz. Nachhaltigkeit wird hier groß geschrieben: Als Baustoff verwenden wir kalt gepresste Recycling-Ziegel und die Decken werden eine Holz-Lehm-Konstruktionen sein.
Fotos: Brückner & Brückner Architekten
Im Rahmen der Vortragsreihe des Neuen Museums Nürnberg spricht Peter Brückner über Projekte in und um Nürnberg. Unter anderem über die Citykirche St. Klara.
Link zur Vortragsreihe »Wer baut Nürnberg« im Neuen Museum Nürnberg
Foto: Constantin Meyer, Köln
Wir sind mit drei Projekten bei den diesjährigen Architektouren vertreten:
- Mary’s Mantle Chapel zusammen mit Kiki Smith, Freising
- Fortschreiben der Christuskirche in Neumarkt in der Oberpfalz
- Transformation Gymnasium Neustadt in der Oberpfalz
Wir sind dabei! Beim Tag der Architektur in Nordrhein-Westfalen. Dombaumeister Gunther Rohrberg führt durch Projekt Krypta im Hohen Dom zu Paderborn.
Foto: Zoey Braun, Stuttgart
Wir freuen uns über unser neues Projekt »Erweiterung und Sanierung Kloster Speinshart zum internationalen SSC-KI-Wissenschaftszentrum der Universitäten und Hochschulen Bayern«
Visualisierung: studi.oken
Eine besondere Anerkennung in der Kategorie Innenräume aus Naturstein für die architektonische und künstlerische Umgestaltung der Krypta im Hohen Dom zu Paderborn.
Jurybewertung
»Kaum ein Ort wie eine Krypta lässt den Menschen Momente der Zeitlosigkeit und Transzendenz erfahren. Dort Naturstein zum bestimmenden Material der Raumanmutung zu wählen, ist daher schon fast zwingend gegeben. Brückner und Brückner zeigen in ihrer Interpretation der sinnlichen Raumerfahrung in der Grablege des Doms zu Paderborn mit der Reliquie des Hl. Liborius, dass sich Naturstein bestens dazu eignet, diese Emotionen zu triggern. Elementaren Standortbedingungen, wie dem blendenden Tageslicht, entgegnen die Planenden mit einer kreativen Natursteinlösung, die schon im Altertum bekannt war, in dem die transluzenten Eigenschaften des Onyxmarmors das Sonnenlicht filtern und in ein sanftes Leuchten verwandeln.
Funktionale Anforderungen werden gestalterisch genutzt, um den Übergang vom Natursteinbelag des Bodens zur Wand mit einer Marmorkiesschüttung zu lösen. In den Boden aus Trosselfelser Kalkstein wurde der Umriss der Vorgängerbauten als Messing Intarsie eingelegt, um eine verborgene Zeitebene ins Bewusstsein zu holen. Eine Krypta als Herzkammer des Doms, ein würdiger Ort für den Tod als Vollendung des Lebens und den Übergang in die Unsterblichkeit.«
Foto: Zooey Braun, Stuttgart
Wir sind Preisträger in der Kategorie Innenräume aus Naturstein mit dem Diözesanmuseum Freising.
Jurybewertung
»Der Einsatz von Naturstein im Innenraum steht immer im Spannungsverhältnis zwischen einem funktionalem und einem dekorativen Einsatz. Steht der dekorative Einsatz von Naturstein im privaten Bereich im Wettbewerb mit einer schier endlosen Zahl von Nachahmerprodukten aus der Fliesenindustrie, erfüllt der Naturstein im Feld der Denkmalpflege darüber hinaus wichtige Funktionen und ist der Träger von Raumerlebnissen. An historischen Orten braucht es daher die Sensibilität, das Vorgefundene behutsam in die Zukunft zu führen und fehlendes, neu aber wie selbstverständlich hinzuzufügen.
Im Diözesanmuseum in Freising erschafft das Architekturbüro Brückner und Brückner durch die Auswahl des Dietfurter Kalksteins gala® grau für die Fassade und Jura Kalkstein grau, sandgestrahlt und gebürstet für die Innenräume, diese wirtschaftliche Balance zwischen Bestehendem und Neuem, um die passende Bühne für die religiöse Kunst zu eröffnen. Wurde die Arbeit doch in der Rubrik Fassade eingereicht, hat die Jury einstimmig die Qualität des Innenraums hervorgehoben und die Arbeit diesem Bereich zugeschrieben.
Durch diese Maßnahme wird der ganzheitliche Charakter der Arbeit betont und der vielseitige Einsatz des Materials an diesem Ort hervorgehoben. Nimmt sich der Boden in den Ausstellungsräumen noch unauffällig zurück, um im Einklang mit den strahlenden weißen Wänden, die Kunst in den Vordergrund zu stellen, beweisen Brückner und Brückner, dass sie mit dem Naturstein auch virtuos umgehen können. Ein ornamentaler Teppich aus farblichen Nuancen des Steins ziert die große Halle und bildet das Zentrum dieser imposanten Anlage. Der Einsatz von Naturstein zeigt in diesem Projekt eindrucksvoll, wie selbstverständlich ein Material der Ewigkeit einen Bogen spannen kann, der Vergangenes und Zukünftiges verbindet.«
Foto: André Mühling, München
Unser Projekt zur Generalsanierung des Gymnasiums Neustadt an der Waldnaab unter dem Titel »Reflexion – Transformation des Gymnasiums Neustadt a.d.Waldnaab« hat den BDA Regionalpreis Niederbayern Oberpfalz 2024 für sich entscheiden können. Der Landkreis und Brückner & Brückner Architekten laden herzlich zur Ausstellungseröffnung der Wanderausstellung der Preisträger und Teilnehmer ein.
Foto: Landkreis Neustadt a.d.Waldnaab/Marcel Weidner und mju-fotografie, Marie Luisa Jünger, Hümpfershausen
Das neue Rathaus II bietet künftig Platz für Tourist-Information, Bauamt, Kämmerei, moderne Sitzungssäle und weitere Verwaltungsbereiche. Besonderer Wert wurde auf Nachhaltigkeit und den Erhalt historischer Bausubstanz gelegt – unter anderem durch Photovoltaik, Erdwärme und die Wiederverwendung historischer Elemente wie Dachstuhl und Holzboden. Das Projekt gilt als wichtiger Beitrag zur Stadtentwicklung in Tirschenreuth und als gelungenes Beispiel für die Revitalisierung historischer Gebäude im Stadtkern.
Foto: Norbert Grüner
2020 startete die aufwendige Sanierung des historischen Wirtschaftstrakts auf dem Schlossgelände. 165 Betreuungsplätze für Krippe, Hort und Kindergarten. Das Erdgeschoss beherbergt Gruppen- und Therapieräume, Bastelzimmer, Garderoben, Elternwartebereiche, Toiletten, Wickelzimmer und mehr. Zwei besondere Details: Original-Stützbalken aus Holz und Rundbogenfenster, die an die ehemalige Orangerie erinnern. Im Obergeschoss findet man Verwaltungszimmer und den großzügigen Speisesaal mit einem freigelegten hölzernen Dachstuhl.
Fotos: mju-fotografie, Marie Luisa Jünger, Hümpfershausen
Transformation gestalten – Unter diesem Motto steht die Veranstaltung der 68. Ulmer Betontage. Branchenexperten stellen in mehr als 100 spannenden Vorträgen innovative Betone und Betonbauteile, neuartige Bau- und Produktionsverfahren und wichtige Regelwerke rund um die Herstellung und das nachhaltige Bauen mit Betonbauteilen und Betonwaren vor. Peter Brückner stellt das Projekt »Transformation – Gymnasium Neustadt an der Waldnaab«, welches 2023 mit dem Architekturpreis Beton ausgezeichnet wurde, am „Zukunftstag Bauwirtschaft – Nachhaltigkeit, Architektur, Bauprojekte“ vor.
Wir freuen uns sehr über die besondere Auszeichnung des Otto-Borst-Preises in der Kategorie Stadtbaustein.
Auszug aus der Jurybewertung:
»… Die Innenräume erhalten eine durchgehende sanfte weiße Farbigkeit, die auch von einer neuen, die Architektur unterstreichenden Beleuchtung, insbesondere der Deckengewölbe, sehr gut unterstützt wird. An den Fassaden werden keine grundsätzlichen Veränderungen vorgenommen. Die ursprünglichen Öffnungen gewähren jetzt Blicke in intimerem Rahmen aus den neuen Sälen auf die Stadt und stellen eine Beziehung her, binden diese ein. Die Potentiale der vorhandenen architektonischen Strukturen und Räume werden auf frappierende Weise gehoben und an aktuelle Anforderungen angepasst. Man hat dabei den Eindruck, dass das Haus erst jetzt all seine Qualitäten vollendet ausspielen kann. Das Haus macht Lust, es zu besuchen und Freude, sich in ihm aufzuhalten und Gemeinsamkeit zu erleben. Ein heiterer Ort, der seine Geschichte würdigt und sich tiefer im Weichbild der Stadt verankert.«
Foto: Forum Stadt
Unser Schrägaufzug für den Freisinger Domberg ist fertiggestellt und wurde eingeweiht. Wie schön! Ein Filmbeitrag des Erzbistums München und Freising.
Foto: Dirk Daniel Mann, Freising
Wir freuen uns über den Zuschlag beim Auswahlverfahren „Fassadentransformation Sparkasse Weiden i.d.OPf.“.
Visualisierung: 3DWAY
Mit unserem Projekt Diözesanmuseum Freising schaffen wir es auf die Shortlist des BDA Preises »Über Oberbayern«. Der BDA Regionalpreis „Über Oberbayern“ ist ein Architekturpreis des Bund Deutscher Architektinnen und Architekten (BDA). Er wird an regionale und beispielhafte Bauprojekte in Oberbayern verliehen.
Foto: Dirk Daniel Mann, Freising
Eine Anerkennung für die »Waldnaabkapelle« erhalten wir beim BDA-Regionalpreis Niederbayern-Oberpfalz. Wir freuen uns sehr!
Jurybeurteilung
»Die Waldnaabkapelle positioniert sich am Ufer eines Teiches, inmitten einer Kulturlandschaft. Die Architektur arbeitet mit Proportion und Maßstäblichkeit, sie wird Teil der Landschaft und generiert ein Gleichgewicht. Ein massiver Sockel aus Sichtbeton mit besonderer Oberflächenstruktur wächst aus der Umgebung und führt die geschichtete Holzstruktur nach oben. Dabei entfaltet die Konstruktion ihre Wirkung durch Materialität und Reduktion: ein poetischer Entwurf, ein mystisches Raumgefühl im Innenraum, dessen Hülle in einer Wechselwirkung mit natürlichem und künstlichem Licht Atmosphäre erzeugt. Die sichtbar belassene Materialfügung und Konstruktion mit ihren Verzahnungen und ihrer stimmigen Komposition erschafft einen Rückzugsort von besonderer Qualität. Ein Zusammenwachsen von Harmonie.«
Foto: Herbert Stolz, Regensburg
Eine Auszeichnung für unser Projekt Gymnasium Neustadt an der Waldnaab erhalten wir beim BDA-Regionalpreis Niederbayern-Oberpfalz. Herzlichen Glückwunsch an das Projektteam!
Jurybeurteilung
»Das Projekt mit dem Titel »Reflexion« widmet sich in engagierter Weise dem Erhalt von Bausubstanz. Im 70er-Jahre-typischen, eher „handfest“ detaillierten Betonbau des Gymnasiums Neustadt an der Waldnaab stecken jede Menge graue Energie, aber auch jede Menge Erinnerungen. Beide sind unsichtbar und in der Regel nicht besonders relevant bei baulichen Entscheidungen; hier jedoch wird der Bestand geradezu gefeiert. Außergewöhnlich ist beispielsweise, dass die brutalistische Betonfertigteilfassade nicht hinter einer neuen, gedämmten Haut versteckt, sondern mittels eines verspielten Ornaments inszeniert wird: In die Rillen der Fassadenelemente wurden in regelmäßigem Abstand spiegelnde Streifen eingesetzt, die das ganze Haus schillern lassen. Für den erforderlichen Wärmeschutz sorgt eine Innendämmung. Die Fluchttreppen wurden in neuen, komplett verspiegelten Anbau untergebracht – eine Entscheidung, die die Jury intensiv diskutierte: Soll sich hier eine neue Schülergeneration fortwährend selbst bespiegeln? Die Dominanz des Spiegelturms täuscht aber auf den Bildern, er ist ein eher kleines Bauteil, ein Highlight am Haupteingang. Im Inneren fallen die Gemeinschaftsbereiche – Halle, Bibliothek, Flure – ins Auge. Sie sind mit hochwertigen Materialien hell und aufgeräumt gestaltet; hier werden Schüler ernst genommen!«
Foto: Herbert Stolz, Regensburg
Eine Auszeichnung für die die Christuskirche in Neumarkt in der Oberpfalz erhalten wir beim BDA-Regionalpreis Niederbayern-Oberpfalz. Klasse!
Jurybeurteilung
»Die Neumarkter Christuskirche hat ihren Ursprung im 17. Jahrhundert, sie war Scheune und Wirtschaftsgebäude, seit 1855 wird sie von evangelischen Christen genutzt. Das wuchtige Kreuz, das den gemarterten Christus zeigt und die Kanzel aus den 1930er-Jahren entsprachen nicht mehr dem zeitgemäßen modernen Glauben. Der schlichte Bau mit hohem spitzen Turm, war zudem marode, daher entschied die Gemeinde sich für eine Sanierung und Umgestaltung. In Workshops setzten sich die Architekten Brückner & Brückner mit den Vorstellungen und Wünschen der Mitglieder auseinander: Nach zwei Jahren Bauzeit zeigt sich die Christuskirche seit Mai 2023 als überzeugend lichter, monochrom weiß gehaltener Kirchenraum, der zum zeitgemäß sakralen Ort werden kann – für unterschiedliche Arten von Gottesdiensten, für Gemeinschaft und Miteinander verschiedener Generationen und Konfessionen, für Ruhe und Meditation, Kunst und Kultur. Die Jury wertschätzt die Klarheit und Reduktion der der Architektur. Der asketische Raum, in dem die Raumkanten zu verschmelzen scheinen, lässt sich von außen nur durch feine, klein gesetzte Eingriffe erahnen und wirkt im Inneren umso überwältigender. Seine Entsprechung findet er in den sogenannten Details und der qualitätvollen Ausführung.«
Foto: Herbert Stolz, Regensburg
Informationsabend des BDA KV Regensburg (Niederbayern – Oberpfalz) und Architektur und Kunst e.V. Landshut.
Peter Brückner stellt das Projekt Gymnasium Neustadt an der Waldnaab vor.
Foto: mju-fotografie, Marie Luisa Jünger, Hümpfershausen
Fotos: Tim Ohnsorge, Hamburg und Brückner & Brückner Architekten
Wir freuen uns über den 1. Rang beim Vergabeverfahren Generalplanungsleistungen zur »Sanierung und Modernisierung des Gebäudekomplexes der Glashütte Lamberts Waldsassen«.
Visualisierung: Brückner & Brückner Architekten
Jurybewertung:
»Die Transformation des Gymnasiums Neustadt an der Waldnaab durch Brückner & Brückner Architekten aus Tirschenreuth und Würzburg zeigt einen gelungenen Umgang mit Schulbauten, die in die Jahre gekommen sind. Das Haus von 1977 erfuhr eine wohltuende Aufwertung seines Erscheinungsbildes, wobei weder Bestand noch Materialität verleugnet wurden, sondern den Ausgangspunkt bildeten, um mit gezielten Eingriffen die Stärken der Architektur herauszustreichen. Das Bestandsgebäude wurde großteils erhalten. Eine neue Aluminiumfassade akzentuiert den Haupteingang des 11.090 Quadratmeter großen Hauses mit seinen vorgehängten, hinterlüfteten Strukturbetonplatten. Jede zweite bis vierte Rille wurde mit schmalen Aluminiumstreifen gefüllt, was die Betonbrut-Fassade nahezu auflöst.
Im Inneren ging es um eine zeitgemäße Lernumgebung mit viel natürlichen Holz- und Mineralwerkstoffoberflächen. Von abgehängten Decken und Einbauten befreit, zeigen sich die räumlichen Qualitäten des brutalistischen Betonbaus: eine großzügige Aula, breite Korridore und lichte Klassenzimmer. Der Natursteinboden wurde wiederaufbereitet, die breiten Korridore erhielten Sitznischen und Sichtfenster, welche die Klassenzimmer öffnen. Selbst Lehrerzimmer und Sekretariat wurden transparent. Die Sanierung (samt Cafeteria, Schulbibliothek und Dreifachturnhalle) erfolgt in drei Bauabschnitten, sodass die rund 600 Schülerinnen und Schüler und 64 Lehrkräfte nicht umziehen mussten.
Die Sanierung des Schulhauses ist ein wichtiger Beitrag, da immer noch zu viele dieser Häuser dem Abriss preisgegeben werden. Aus einem nicht so attraktiven Bau etwas Neues nach heutigen Standards zu machen, ist möglich. Dieser Ansatz sollte Schule machen.«
Seit 2002 veranstalten Architektur-Studierende der HS Coburg eine Vortragsreihe, die jeden Dienstagabend stattfindet. Dabei werden Architekt*Innen, Landschaftsarchitekt*Innen, Innenarchitekt*Innen, sowie Designer*Innen, Fotograf*Innen, Künstler*Innen und Kritiker*Innen aus ganz Europa zu Vorträgen, Vernissagen etc. eingeladen. An diesem Dienstag war unser Kollege Stephan Gräbner M.Sc. Architekt eingeladen um Einblick in unseren Büroalltag zu geben und über seine aktuellen Projekte zu sprechen.
Foto: HS Coburg
http://dienstagsreihe-coburg.de/ https://www.instagram.com/dienstagsreihe_coburg/?hl=de
Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, segnet am 7.10.2023 Mary‘s Mantle Chapel auf dem Domberg in Freising. Die Kapelle ist in Zusammenarbeit mit der deutsch-amerikanischen Künstlerin Kiki Smith entstanden.
Beitrag des Bayerischen Rundfunks über den Bau der Kapelle
Foto: Thomas Dashuber, München
Büroausflug zum fertiggestellten Eingang der Kirche St. Michael in Gochsheim. Wir sind alle verzaubert.
Foto: Brückner & Brückner Architekten
Wir freuen uns über die Aufnahme in die Shortlist mit unserem Projekt Geöffnete Wände – Neugestaltung Diözesanmuseum Freising
Foto: mju-fotografie, Marie Luisa Jünger, Hümpfershausen
Die Christuskirche ist endlich fertig und der Fototermin mit Constantin Meyer und Marie Luisa Jünger (mju-fotografie) ist ein gelungener Abschluss des Projekts. Die Fotos sind übrigens wunderschön geworden.
Zuerst ein polterndes Gewitter – dann blauer Himmel und ein wunderschöner Abend mit der Sängerin Tina Dico. Hafensommer-Nächte sind immer etwas ganz besonderes für uns. Natürlich auch wegen unserer schönen Hafentreppe …
Foto: Brückner & Brückner Architekten
Foto: mju-fotografie, Marie Luisa Jünger, Hümpfershausen
Foto: Constantin Meyer, Köln
Einmal im Jahr kommen wir zusammen und feiern gemeinsam das Hälfte des Jahres Fest – mit einem sensationellem Ausklang im Lichthof des Diözesanmuseum Freising. Herzlichen Dank an das Team des Museums!
Foto: Brückner & Brückner Architekten
Nach der Neugestaltung sind wir beim Festgottesdienst zur Wiedereinweihung der Christuskirche dabei. Die Kirche strahlt wieder im neuen Glanz.
Foto: Brückner & Brückner Architekten
Seit über 40 Jahren würdigt der Freistaat Bayern besondere Verdienste im Bereich von Denkmalschutz und Denkmalpflege mit der Denkmalschutzmedaille. Geehrt werde Projektbeteiligte, die Ihrer Stadt, Ihrem Landkreis in der Denkmalpflege in besonderer Weise verbunden sind.
Foto: Brückner & Brückner Architekten
Auszeichnung in der Kategorie Museen – zusammen mit Zumtobel und Die Lichtplaner
Foto: Brückner & Brückner Architekten
Die sonnige Wanderung nach Margetshöchheim endet in der Heckenwirtschaft der Winzerin Ilonka Scheuring. Sie legt, genauso wie wir, großen Wert auf Nachhaltigkeit bei Ihrer Arbeit. Wir fühlen uns sofort verbunden.
Foto: Brückner & Brückner Architekten
Foto: mju-fotografie, Marie Luisa Jünger, Hümpfershausen
Der Holzbaupreis Bayern ist ein Gemeinschaftsprojekt vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und proHolz Bayern, das auch von der Bayerischen Architektenkammer, der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau sowie dem Landesbeirat Holz Bayern e.V. unterstützt wird. Seit 1978 wird der Wettbewerb alle vier Jahre durchgeführt, heuer bereits zum elften Mal. Er zeigt eindrucksvoll die gestalterische Vielfalt beim Bauen mit Holz. Unser Projekt Bürogebäude Sägewerk Ziegler kam in die Engere Wahl.
Foto: Oliver Heinl, Rednitzhembach
Anerkennung gemeinsam mit De Buhr Landschaftsarchitektur
Die Cleantech Innovation Park GmbH plant die Umstrukturierung des ehemaligen Michelin Standortes in Hallstadt zu einem Forschungs-, Wirtschafts- und Ausbildungscampus im Bereich grüner Mobilität. In diesem Zusammenhang soll auf dem 23,6 ha großen Areal ein Gebäude für den Wissensaustausch entstehen – das Kreativforum.
Visualisierung: Grauwald Studios
Das Stadtmauerkonzept in Amberg ist ein wichtiges Entwicklungsprojekt, um die knapp drei Kilometer lange und nahezu vollständig erhaltene mittelalterliche Stadtbefestigung zu sanieren, behutsam zu modernisieren und für Bürger sowie Touristen besser erlebbar zu machen. Wir freuen uns über den Auftrag!
Visualisierung: 3DWAY
In ihrem Buch »DenkMal Hochfranken« stellen Enrico Santifaller, Gerhard Schlötzer und Gerhard Hagen unter anderem auch unsere Projekte vor: die Münch-Ferber-Villa in Hof und das Alexbad in Bad Alexandersbad.
Diese Publikation ist ein Mut-mach-Buch. Dieses Buch belegt, dass man keine Angst vor dem Denkmal haben muss. Es beweist, dass Vorbehalte gegenüber dem Denkmal zu überwinden sind und zeitgemäßer Wohn- und Arbeitskomfort in denkmalgeschützten Gebäuden möglich ist. Das Mut-mach-Buch umfasst erfolgreiches Sanieren und Neunutzen von Gebäuden unterschiedlichen Charakters und verschiedener Stile. Es präsentiert mutige Denkmal-Eigentümer, die mit der Expertise von Architekten und Handwerkern teils herausragende Gebäude geschaffen haben. Und es weist nach, dass Hochfranken in den vergangenen Jahrzehnten einen innovativen Umgang mit seinem baulichen Erbe vorweisen kann. Ein Umgang, der Heimat und Aufbruch verknüpft und Geschichte und Zukunftsfähigkeit verbindet.
Visualisierung:
Nach erfolgreichem Abschluss der Machbarkeitsstudie, dürfen wir gemeinsam mit den Projektverantwortlichen des Kommunalunternehmens und den Senioreneinrichtungen des Landkreises Würzburg, den ersten Spatenstich für das Pilotprojekt eines seniorengerechten und selbstbestimmten Wohnens am Hubland setzen. Neben den Wohnangeboten für Seniorinnen und Senioren entstehen im Gebäude zudem Praxisräume sowie Mitarbeiterwohnungen.
Foto: Senioreneinrichtungen des Landkreises Würzburg gGmbH
Fotos: Brückner & Brückner Architekten und mju-fotografie, Marie Luisa Jünger, Hümpfershausen
Mit einer Segnung durch den Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, am Freitagabend, 30. September, und zwei Tagen der offenen Tür am 2. und 3. Oktober, wird das Diözesanmuseum Freising, eines der weltweit größten religionsgeschichtlichen Museen, wiedereröffnet. Das Museum mit seiner reichhaltigen und bedeutenden Sammlung von Objekten der christlichen Kunst- und Kulturgeschichte wurde im Sommer 2013 geschlossen und von 2018 an entsprechend den Anforderungen eines zeitgemäßen Museumsbetriebs inklusive Museumspädagogik und Gastronomie umgebaut und generalsaniert. Das nach den Plänen von Brückner & Brückner Architekten neugestaltete, generalsanierte Gebäude auf dem Domberg präsentiert sich äußerlich wie innerlich in neuem Gewand und möchte seine Besucherinnen und Besucher künftig wieder mit kunst- und kulturgeschichtlichen Ausstellungen im Spannungsfeld von Glauben, Kunst und Gesellschaft inspirieren. Das Diözesanmuseum Freising hat die Eröffnung und die Stimmen der Besuchenden in einem wunderbaren Film dokumentiert.
Bericht der Erzdiözese München und Freising
Der denkmalgeschützte Südflügel des ehemaligen Zollamts der Stadt Würzburg stammt aus dem Jahr 1906. Das Gebäudeensemble umfasst einen viergeschossigen Kopfbau sowie einen dreigeschossigen, L-förmigen Teil des ehemaligen Lagergebäudes. Das Lagergebäude verfügt über ein Stahlbetontragwerk mit quadratischen Stützen, Unterzügen und Decken. Die Außenwände sind in massiver Bauweise ausgeführt. Der Kopfbau hingegen wurde vollständig als Mauerwerkskonstruktion errichtet.
Nach einer langjährigen Nutzung als Büro-, Wohn-, Lager- und Laborfläche wird das historische Gebäude nun einer neuen Nutzung zugeführt. Im Rahmen der Umnutzung entstehen moderne Büroflächen sowie eine Cafeteria für die Stadt Würzburg. Damit wird die denkmalgeschützte Bausubstanz erhalten und gleichzeitig an die heutigen Anforderungen einer zeitgemäßen Nutzung angepasst.
Visualisierung: 3DWAY
Foto: mju-fotografie, Marie Luisa Jünger, Hümpfershausen
Foto: mju-fotografie, Marie Luisa Jünger, Hümpfershausen
Gymnasium Neustadt an der Waldnaab
Foto: mju-fotografie, Marie Luisa Jünger, Hümpfershausen
Architektur und Kunst
Dreiklang aus Fühlen, Sehen und Hören
Vor zwanzig Jahren wurde ein Lagerhaus am Würzburger Hafen zum Kulturspeicher, zu einem steinern-lichten Gefäß für die Kunst. Aus Anlass dieses Jubiläums widmet die Direktorin Luisa Heese dem Kulturspeicher gemeinsam mit den Architekten Christian und Peter Brückner einen besonderen Abend – einen Dreiklang aus Fühlen, Sehen und Hören. Den Auftakt bilden besondere Führungen durch das Haus „Kunst und Architektur im Dialog“, es folgen die Premiere eines Architekturkurzfilms über den Kulturspeicher von 9sekunden und eine Diskussion über das Spannungsfeld von Architektur und Kunst mit der Direktorin, den Architekten und dem Künstler Werner Mally, moderiert von Niels Beintker (Bayerischer Rundfunk).
Bei Wein, Häppchen und guten Gesprächen stoßen wir gemeinsam auf den 20. Geburtstag des Kulturspeichers an.
https://9sekunden.com/de/work/brueckner-and-brueckner-architekten-kulturspeicher-architekturfilm
Auszeichnung in der Kategorie Stadtbaustein
Jurybewertung
»… Ein Stadtbaustein als sozialräumliches Bindeglied und als die institutionelle Revitalisierung eines historischen Ensembles. Das Ensemble war Fronfeste, Zehntkasten, Gefängnis und Polizeidienststelle. In den vergangenen Jahren stand es leer. Aus den Festungsmauern dieses besonderen Ensembles wurden die Außenanlagen für den neuen Hochschulstandort entwickelt. Die verschiedenen Zeitschichten bleiben im Mauerwerk deutlich ablesbar. So werden auch die Reste der früheren „Stadtburg“ als Baustein der Geschichte wieder erlebbar gemacht. Aus einem jahrelang nicht zugänglichen Bereich wird ein öffentlicher Platz, der nicht nur Aufenthaltsqualität für Studierende und Bürger schafft, sondern auch eine barrierearme Verbindung zwischen Naherholungsgebiet und dem Stadtzentrum herstellt.
Die verschütteten Gewölbekeller wurden freigelegt und sind als Zeitdokument wieder zugänglich. Sie sind Ort für Stadtführungen, Empfänge und Kommunikation. Ziel war es, das Gebäude mit einem einheitlichen Gesamtkonzept als Bildungsstäte innerstädtisch neu zu aktivieren und energetisch zu sanieren. Aus alt und Neu entstand eine Einheit. Durch sensible, gezielte Eingriffe und zeitgemäße Weiterentwicklung konnten den Anforderungen an eine moderne Hochschuleinrichtung Rechnung getragen werden. Atmosphäre, Material, Licht und raum spielen eine herausragende Rolle. Mit Kalk geputzte, Geschlämmte Wände, steinerne und hölzerne Böden, Eichenholz und Granit schaffen entsprechende Qualitäten. Die Außenanlagen werden von einem speziell für dieses Haus gebrannten Ziegel, der die Farbigkeit der Feldsteine des Granits, geprägt.
Dieser Beitrag überzeugt. Zum einen wird ein wichtiges Bindeglied zwischen dem Innen und Außen sowie dem Gestern und Heute der historischen Stadt geschaffen, das in prägnanter Weise die Geschichte des Ortes erzählt. Zum anderen wird ein historisches Gebäude durch sensible, gezielte Eingriffe und zeitgemäße Weiterentwicklung für die gesellschaftlichen und funktionalen Anforderungen der Zukunft ertüchtigt. Der historische Charakter wird freigelegt und dem Neuen Raum gegeben.«
Foto: Brückner & Brückner Architekten
Laut Diözesanmuseum: „Mit der den Oberpfälzern nachgesagten Beharrlichkeit, bisweilen auch Sturheit, die jedoch immer das Ziel hat, die besten Lösungen zu verfolgen – Kompromisse sind für den Oberpfälzer immer faul – hat Peter Brückner zusammen mit Günter Horn, unterstützt von Barbara Weniger und Tobias Lippert seinen Siegerentwurf von 2015 weiterentwickelt.
Das bewährte Filmteam, Falk Müller und Zeno Legner, haben den Architekten ein sehr sensibles filmisches Portrait gewidmet, das wir Ihnen sehr ans Herz legen wollen.“
Die Architekt*innen des Diözesanmuseums
Foto: FalkFilms
Die Wiedereröffnung des Diözesanmuseums war ein großes Fest. Der Filmbeitrag des Erzbistums München und Freising in Zusammenarbeit mit Sandra Wiest und Maximilian Papp, zeigt die Highlights des Tages. Ein sehr emotionaler Film.
Foto: Brückner & Brückner Architekten
Eine Ausstellung des Deutschen Architekturmuseums (DAM) zu Gast im Freilichtmuseum Hessenpark, Neu-Anspach
Ländliche Regionen als Lebensmittelpunkt erfahren zunehmend Aufmerksamkeit. Sie sind Orte zum Wohnen, Leben und Arbeiten. Architektur kann ein Ausdruck von Wertschätzung sein, sie kann im besten Falle Selbstbewusstsein generieren. Deshalb lohnt es sich, Engagement für viele kleine Bauaufgaben ebenso wie für ganze Dorfmitten aufzuwenden.
Das DAM hat 70 herausragende Architekturbeispiele in Europa (Schwerpunkt: Deutschland, Österreich und Schweiz) ausgesucht: Von Wohnhäusern über Bürogebäude, Werkstätten, Hofreiten, Weingüter, Sportstätten bis hin zu öffentlichen Bauten wie Gemeindezentren, Schulen und Rathäuser. Nachhaltiger Tourismus wird ebenso thematisiert wie Innenentwicklung für lebendige Ortskerne. Bei allen Bauten wurden beispielhaft regionale Identitäten herausgearbeitet, Bürgerbeteiligung erprobt und Wissen weiterentwickelt.
Wir freuen uns, hier drei unserer Projekt präsentieren zu dürfen: Musikakademie Hammelburg, Sägewerk Ziegler und Lernstandort Tirschenreuth
Fotos: mju-fotografie, Marie Luisa Jünger, Hümpfershausen
Fotos: Screenshots der digitalen Preisverleihung mit Jörg Schmitt von raumprobe aus Stuttgart
Gymnasium Neustadt an der Waldnaab
Foto: Screenshot der digitalen Preisverleihung von raumprobe aus Stuttgart Von links: Projektleitung Andrej Maximow und Peter Brückner
Wir freuen uns über den Zuschlag und auf dieses spannende Projekt!
Bad Brückenau liegt am Fuße der Rhön im Sinntal. Die Stadt hat eine reiche, wechselvolle Geschichte. Urwüchsige Natur mit heilenden Kräften aus sieben Quellen, herrschaftliche Bauten und königliche Parks mit überdachten Laubengängen und Pavillons aus den Blütezeiten der Kur, historische Mühlen, die Rhön, die Sinnaue und das Wasser sind präsent. Holz und Stein die Baustoffe der Region. Das sind Sinnbilder des Ortes. Wir suchen diese Spuren und deuten sie, lassen sie auf uns wirken. Fragen uns, was will an diesem Ort sein? Die neue Therme ist Sinnbild der Natur, der Architektur, der Geschichte und des Ortes.
Der Mensch ist Mittelpunkt und Maßstab.Denn neue Bad ist für alle da – für den Sport, die Schulen, die Wassergymnastik, die Schwimmkurse, die Kuranwendungen, die Kleinen und die Großen, die Aktiven und die Ruhe Suchenden. Zum Trainieren und Entspannen, Rutschen, Plantschen und Spielen, Saunieren, Schlemmen und im Freien Baden. Frei von Barrieren und reich an Begegnungen.
Visualisierung: Grauwald Studio
Es kann losgehen! Wir sind mit der Planung der Mehrfamilienhäuser in der Wittelsbacherstraße in Würzburg beauftragt. Klasse!
Visualisierung: Stefan Sauer
Gemeinsam mit realgrün Landschaftsarchitekten
Jurybewertung:
»Der Entwurf formuliert einen 3-geschossigen Längsbaukörper mit abgesetzten Hochpunkten an den Enden und verleiht dem Stadtplatz eine gute räumliche Fassung. Der turmartig erhöhte südöstliche Hochpunkt bildet die markante Adresse des neuen Rathauses am Stadtplatz aus und verleiht diesem eine weithin sichtbare räumliche Präsenz. Der Sitzungssaal mit seiner überhöhten Geschossigkeit ist als dramaturgischer Höhepunkt inszeniert.
Die äußere Gestalt des Entwurfs setzt sich aus einem Leichtbetonskelett mit Holzausfachungen und bodentiefen Fenstern zusammen. Der Charme der Fassadengestaltung liegt in seiner abstrakt-markanten Eleganz, vermittelt eine bürgernahe Transparenz und wird als gelungener Ausdruck für einen Rathausneubau gewürdigt. Hinter Kolonnaden im Kopfbau ist der Gebäudezugang vom Stadtplatz aus gut auffindbar. Im Erdgeschoss wird man von einem durchgesteckten Foyer empfangen, welches zum Sartrouville-Platz einen angemessen dimensionierten Nebenzugang formuliert. Vom Foyer aus gelangt man über eine großzügige Treppe und Aufzüge in die Obergeschosse. Die Bereiche der Obergeschosse sind als Dreibund mit Mittelzone organisiert. Die Mittelzone im 3-geschossigen Längsbau ist über Atrien und Oberlichter belebt und belichtet. Über dem 3. OG des Längsbaus ist eine Dachterrasse als Treffpunkt für die Mitarbeiter ausgebildet.
Im Kopfbau sind die Grundrisse um ein zentrales Atrium im Bereich der Mittelzone organisiert. So entstehen hier wie im Längsbau kommunikative Erschließungszonen mit hoher räumlicher Qualität und guter Orientierung. …«
Visualisierung: Brückner & Brückner Architekten
Jurybewertung:
»Der städtebauliche Charakter des Klosterkomplexes wurde bewusst erhalten. Behutsam wurden Mauern geöffnet, Außenanlagen verstärkt und neue Volumen in das alte Gemäuer integriert. Den Architekten gelingt es auf sensible Art und Weise das Neue mit dem Alten zu verknüpfen, die Seele des Hauses und seine schlichte und wohltuende Atmosphäre zu bewahren. Gleichwohl hauchen sie den alten Mauern eine gewisse Portion Frische und Zeitgeist ein, schaffen Freiräume für das Neue, Orte für lebendige Kommunikation: ein Haus offen für Menschen, Klang und Kreativität, ein Haus für Musik. Es entstanden klare, barrierefreie Wege mit einfacher Orientierung sowie neue spannende Blickbeziehungen. Im Herzen des Klosters wurden im ehemaligen Kreuzgang Wände geöffnet und ein gläsernes Dach darüber gespannt, ein großer Saal zum Speisen und Musizieren angeordnet. Zwei historische Dachstühle wurden zu professionellen Übungsräumen umgestaltet und erlebbar gemacht. Die historischen Klosterzellen wurden in zeitgemäße Gästezimmer transformiert, wo man trotz der neuen Nutzung Stille und Einkehr finden kann. Die geschaffenen bzw. überformten Räume zeugen von einer räumlichen Vielfalt und teilweise von unerwartbarer architektonischer Qualität und Feinheit in Materialwahl und Detaillierung. Die neuen Inhalte wurden dabei stilsicher in das Gebäudeensemble integriert, die baulichen, technischen und vor allem akustischen Anforderungen, die so eine Bauaufgabe für eine Musikakademie mit sich bringt, gekonnt erfüllt. Die Umgestaltung des ehemaligen Klosters zur Musikakademie schafft einen pulsierenden Ort der Begegnung, gestaltet im Duktus der klösterlichen Schlichtheit mit seinen natürlichen Materialien wie Naturstein, Eiche und Kalkputz. Dem Vorhaben gelingt eine sensible und zeitgemäße Antwort auf eine hochmoderne Bauaufgabe in einem historischen Gebäudekontext. Es verbindet Tradition und Moderne, schreibt dabei ganz selbstverständlich Geschichte weiter und bringt die alten Mauern wieder zum Klingen.«
Fotos: Dieter Leistner, Würzburg und Thomas Imo, photothek
Hauptpreis und Gewinner in der Kategorie »Headquarters, Firmensitze, Büro- und Geschäftshäuser, Industrie- und Gewerbebauten«
Großer Erfolg für unser Projekt Verwaltungsgebäude der Ziegler Group: Aus mehr als 60 eingereichten Projekten wurden zunächst 21 Projekte in sechs Kategorien für die Endrunde nominiert und der Fachjury sowie dem Publikum präsentiert. Der Neubau des Verwaltungsgebäudes überzeugte die hochkarätig besetzte Jury gleich doppelt: Er wurde als Sieger in der Kategorie »Headquarters, Firmensitze, Büro- und Geschäftshäuser, Industrie- und Gewerbebauten« ausgezeichnet und erhielt darüber hinaus den Gesamtsieg über alle eingereichten Projekte hinweg.
Mit diesem herausragenden Erfolg sichern wir uns nicht nur einen der renommiertesten Auszeichnungen der Branche – wir holen den Schweizer Award erstmals in seiner zehnjährigen Geschichte nach Deutschland.
Foto: Fotostudio Lenka Reichelt, Biberist, Schweiz
Bilder von der feierlichen Preisverleihung, des BDA Preises Guter Bauten in Franken, vor dem Gebäude des Kulturspeichers. Projektteam Kirche St. Bruno: Florian Winterstein, Alexandra Heger, Christian Brückner (von links). Die Auszeichnung „Guter Bauten“ soll zeitgenössische Architektur in der Region Franken ebenso fördern, wie einen Dialog über den Wert guter Architektur mit der Öffentlichkeit.
Foto Preisverleihung: Brückner & Brückner Architekten Foto St. Bruno: mju-fotografie, marie Luisa Jünger, Hümpfershausen
Bilder von der feierlichen Preisverleihung für unser Projekt Musikakademie Hammelburg, des BDA Preises Guter Bauten in Franken, vor dem Gebäude des Kulturspeichers. Landrat Thomas Bold, Verwaltungsleitung Musikakademie Hammelburg Bernadette Roßberg, Christian Brückner (von links). Die Auszeichnung „Guter Bauten“ soll zeitgenössische Architektur in der Region Franken ebenso fördern, wie einen Dialog über den Wert guter Architektur mit der Öffentlichkeit.
Foto Preisverleihung: Brückner & Brückner Architekten Foto Musikakademie: Dieter Leistner, Würzburg
Lesen Sie den Beitrag im BauNetz Wissen über die Fassade des Gymnasiums Neustadt an der Waldnaab: Er erzählt über die Kontrastierung des rauen Strukturbetons mit den glatten Spiegelflächen und den in die Rillen geschraubten Aluminiumleisten. Eine Anregungen zur Diskussion über Architektur im Spannungsfeld zwischen Kunst- und Baugeschichte, Erhalt und Neukreation sowie Identitätsstiftung und Ressourcenschonung.
Entmaterialisierter Brutalismus
Foto: mju-fotografie, Marie Luisa Jünger, Hümpfershausen
Anerkennung für die Stadt Tirschenreuth für die modellhafte Stadt- und Ortssanierung »Herkunft & Zukunft« in der Kategorie »aktive Mitte und lebendige, attraktive Ortszentren«
Auszug aus der Broschüre »Zukunftsweisender Städtebau«: Praxisbeispiel: Transformation der Alten Mitte in Tirschenreuth
Der Einzelhandel am prägnanten, historischen Marktplatz – 45 m breit und 230 m lang – kämpfte seit Anfang der 2000er Jahre um seine Wettbewerbsfähigkeit. Da entschied der Stadtrat, nach erheblichem Widerstand durch einen Bürgerentscheid bestätigt, die umfassende Umgestaltung des Marktplatzes. Aus einem vom (ruhenden) Verkehr geprägten Raum wurde ein attraktiver Aufenthaltsort mit Promenade in seiner Mitte. Diese Neupositionierung hat einen zentralen Begegnungsraum für die Stadtbevölkerung und einen attraktiven Rahmen für Einkauf und Gastronomie geschaffen. Ergänzt wird diese Zentrenstärkung durch hochwertige Wohnangebote im Neu- und Altbau in unmittelbarer Nähe, durch ein Museumsquartier und die fußläufige Erschließung einer Teichlandschaft als Erholungsraum. Mit der Integration der Neuansiedlung einer Außenstelle der Hochschule Nürnberg im Fach Soziale Arbeit im Altbauquartier erfolgt eine weitere Belebung, die den Eindruck einer spezifischen Kleinstadt-Urbanität vermittelt.
Foto: Brückner & Brückner Architekten
Foto: Dieter Leistner, Würzburg
Lesen Sie den Beitrag im BauNetz Wissen über die Fassade des Gymnasiums Neustadt an der Waldnaab: Er erzählt über die Kontrastierung des rauen Strukturbetons mit den glatten Spiegelflächen und den in die Rillen geschraubten Aluminiumleisten. Eine Anregungen zur Diskussion über Architektur im Spannungsfeld zwischen Kunst- und Baugeschichte, Erhalt und Neukreation sowie Identitätsstiftung und Ressourcenschonung.
Foto: mju-fotografie, Marie Luisa Jünger, Hümpfershausen
Mit dem Deutschen Städtebaupreis werden in der Bundesrepublik Deutschland realisierte städtebauliche Projekte prämiert, die sich durch nachhaltige und innovative Beiträge zur Stadtbaukultur sowie zur räumlichen Entwicklung im städtischen und ländlichen Kontext auszeichnen. Dabei sollen die Projekte in herausragender Weise den aktuellen Anforderungen an zeitgemäße Lebensformen ebenso Rechnung tragen wie den Herausforderungen an die Gestaltung des öffentlichen Raums, dem sparsamen Ressourcenverbrauch sowie den Verpflichtungen gegenüber der Orts- und Stadtbildpflege.
Jurybewertung:
»Die Stadt Tirschenreuth hat mit der Revitalisierung der ehemaligen historischen Fronfeste zu einem digitalen Bildungsstandort in die Zukunft der Stadt investiert, und mit dem Projekt einen weiteren Meilenstein des integrierten Stadtentwicklungskonzeptes umgesetzt. Entstanden ist ein Ort für Studierende und Lehrende sowie für die Tirschenreuther Bürgerinnen und Bürger, ein Ort, der Geschichte erlebbar macht, indem historischer Bestand sinnvoll ergänzt und mit neuen Nutzungen revitalisiert wurde. Das Hauptgebäude diente ab Mitte des 18. Jahrhunderts als Zehntkasten für das Kloster Waldsassen und war danach über einen langen Zeitraum öffentlichen, aber nicht zugänglichen Nutzungen vorbehalten. Die Idee, an dieser Stelle einen innovativen Lernort zu etablieren und gleichzeitig Impulse für die städtebauliche Entwicklung im Zentrum der Stadt zu setzen, ist hervorragend gelungen. Im Rahmen des Bauprozesses wurden Reste der Stadtbefestigung und historische Gewölbe entdeckt, die in die Gestaltung der Bildungsstätte einbezogen wurde und auch einen Teil der Freianlagen darstellen. Dem Büro Brückner & Brückner ist ein Gesamtkonzept gelungen, das Architektur und Zeitschichten in Form von historischen Mauern und Gewölben zu einem überzeugenden Stadtensemble verbindet. So entstand eine Gesamtanlage, die es versteht, über den öffentlichen Raum Bezüge zwischen der oberen Stadt, dem Marktplatz und der unteren Stadt mit dem Übergang zum Naherholungsgebiet barrierefrei herzustellen.«
Foto und Screenshot der digitalen Preisverleihung: Brückner & Brückner Architekten
Das Gemeinschaftsprojekt „Feuerwehrgerätehaus in Tirschenreuth“ von Brückner & Brückner Architekten und den Brüdern Schulz und Schulz aus Leipzig erhält eine „Lobende Erwähnung“ durch den Oberpfälzer Regionalpreis. Der 2019 fertiggestellte Neubau der Feuerwache am Stadteingang fällt besonders durch den 30 Meter hohen Übungsturm und die geflammte Fichtenholzfassade auf. Die Architektursprache des Gebäudes strahlt Sicherheit und Standhaftigkeit aus. Ein präsenter Ort um im Notfall sicher und schnell zur Stelle sein zu können.
Foto: mju-fotografie, Marie Luisa Jünger, Hümpfershausen
Der Bund Deutscher Architekten (BDA) Kreisverband Niederbayern-Oberpfalz würdigte besonders die Sanierung des Lernstandortes: Die Räume der ehemaligen Polizeidienststelle in Tirschenreuth wurden, durch die behutsame Sanierung von Brückner & Brückner Architekten, zu Hörsälen, Seminar-, Dozenten- und Aufenthaltsräumen für die Hochschulen Regensburg und Landshut umgewandelt. Hervorgehoben wurde auch die Freilegung der verschütteten Gewölbekeller, die nun als Zeitdokument wiedererlebbar sind. Die präzise Materialverwendung von Kalkputz und Schlämme, Eichenholz und Granit fügen sich geradezu nahtlos in den Bestand ein. Mit der Revitalisierung des leerstehenden Areals konnte so neues Leben in das Gebäude einziehen.
Foto: mju-fotografie, Marie Luisa Jünger, Hümpfershausen
Die Stadt Tirschenreuth plant die Revitalisierung und Sanierung des ehemaligen Luitpold-Theaters in der Altstadt von Tirschenreuth. Geplant ist eine Kleinkunstbühne mit Zuschauersaal und Galerie für bis zu 170 Zuschauer, ein Foyer mit Ausstellungsfläche und Bewirtung sowie eine „Schau“-Brauerei in dem Ensemble zu etablieren. Das Haus soll als Auftrittsort für Künstler aller Art dienen. Die Maßnahme wird in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Theaterverein Modernes Theater Tirschenreuth e. V. (MTT) und dem Verein „Braujuwaren“ umgesetzt. Wir freuen uns über den Zuschlag im Vergabeverfahren und auf diese Aufgabe in unserer Heimat Tirschenreuth!
Der BDA Regionalpreis »Über Oberbayern« ist ein Architekturpreis des Bund Deutscher Architektinnen und Architekten (BDA). Er wird an regionale und beispielhafte Bauprojekte in Oberbayern verliehen.
Foto: André Mühling, München
»Bürogebäude Sägewerk Ziegler«
Fotos: mju-fotografie, Marie Luisa Jünger, Hümpfershausen
Mit dem Fritz-Höger-Preis werden Architekten und Planer geehrt, die Ziegelsteine innovativ und zukunftsorientiert einsetzen. Gesucht werden Objekte mit Gebäudehüllen, die eindrucksvolle Backstein-Architektur zeigen und einen erlebbaren Mehrwert schaffen – ökonomisch, ökologisch, gestalterisch oder funktional.
Foto: Robert Reith
Jurybewertung:
»Souverän haben die Architekten den einstigen Ort des Gebets und der Stille in einen Ort der Musik verwandelt. Von der Gesamtanlage bis ins Detail hält das Projekt das gleiche hohe Qualitätsniveau, und wie bei jedem gelungenen Umbau lebt das Neue aus dem historischen Bestand und stärkt diesen zugleich. Historische Bauteile wurden feinfühlig instand gesetzt und das Neue stimmig ergänzt. Den Kern der Anlage bilden nun drei Säle mit sehr unterschiedlichem Charakter und unterschiedlicher Lichtstimmung. Wohltuend für die Außenansicht ist die Beschränkung auf nur ein Oberlichtband entlang des Firsts – eine an sich schwierige Lösung, die hier jedoch meisterhaft gelöst wurde und innen hinter den historischen Dachstuhl zurücktritt.«
»Musikakademie Hammelburg«
Foto: Dieter Leistner, Würzburg
Foto: mju-fotografie, Marie Luisa Jünger, Hümpfershausen
Aufgabe: Das Metropolitankapitel Paderborn, plant eine Neugestaltung und Modernisierung der Krypta im Hohen Dom zu Paderborn. Die Krypta sollte neu konzipiert und modernisiert werden, dabei wird besonders Wert auf einen angemessenen liturgischen und architektonischen Ansatz gelegt. Gewünscht wird ein Konzept, das es schafft, eine funktional und gestalterisch gute Lösung für die Krypta des Paderborner Domes zu entwickeln. Die Krypta sollte kein Durchgangsbereich sein, sondern vor allem ein Raum der Stille mit Möglichkeit zum Gebet und zur persönlichen Andacht. Sie muss in Zukunft stufenlos und sicher für alle Dombesucher erreichbar sein.
Visualisierungen: Brückner & Brückner Architekten
Aufgabe: Die Fürst Fugger Zentralverwaltung plant als Bauherr die Errichtung einer Kindertagesstätte im denkmalgeschützten, ehemaligen Ökonomiegebäude des Schlosses Babenhausen. Diese Kita soll dem Markt Babenhausen zur Verfügung gestellt werden. Geplant sind insgesamt sechs Kindergartengruppen, eine Kinderkrippengruppe und eine Hortgruppe im EG und Räume für Verwaltung, Speise- und Mehrzweckraum im DG. Die Maßnahme soll barrierefrei umgesetzt werden.
Visualisierung: Brückner & Brückner Architekten
Bleiben Sie gespannt: Einblick in die Baustellenarbeiten des Diözesanmuseums Freising.
Foto: Brückner & Brückner Architekten
Die Schreinerei Lösch aus Kist hat nicht nur bei der Detailplanung, sondern auch bei allen Detaillösungen, beispielsweise bei der komplexen Verschneidung der Dachbalken, mit enormer Fachkompetenz entscheidend an der Umsetzung der architektonischen Idee mitgewirkt. Herr Lösch verstand es nicht nur, unsere Entwurfsidee in perfekter Weise und handwerklicher Präzision in gebaute Realität umzusetzen, er gestaltete – bei unvorhersehbaren Ausführungsproblemen – auch stets den gemeinsamen Lösungsweg mit.
Foto: Dieter Leistner, Würzburg
Auszug Jurybewertung:
»… Das Gebäude zeichnet zwei kräftige horizontale Linien, geprägt durch die kräftigen Natursteinmauern mit rhythmisch eingesteckten Fensterelementen. Das Dach ist begrünt und wird zum Teil der Landschaft. Die Stadtkulisse von Kitzingen wird respektiert und behutsam ergänzt. Trotz der baulichen Zurückhaltung entsteht eine eigenständige und unverwechselbare Setzung. Es zeigt sich, dass architektonische Präsenz und Zeichenhaftigkeit nicht der Höhe und der Masse bedürfen. …
In Bezug auf die Kennwerte zur Nutzung ragt die Arbeit positiv heraus. Sie ist sehr wirtschaftlich und insbesondere im Hinblick auf den Energiebedarf vorbildlich. Energie, – Raumklima und Haustechnik sind gut durchdacht und zeichnen diesen Entwurf aus. Die Verwendung ortstypischer Baumaterialien im Innen- und Außenraum ist nicht nur ästhetisch überzeugend, sondern auch nachhaltig. Der Erhalt der naturnahen Baumbestände und die Begrünung der Dächer werden als Beitrag zu Wasserschutz, Klimaverbesserung und Artenreichtum gewürdigt.
In der Summe ist dies ein sehr eigenständiger Beitrag, der in sensibler Form den Genius Loci aufnimmt und weiterdenkt. Er zeigt, dass auch bei horizontaler Schichtung und moderater Baumasse eine unverwechselbare und würdige Darstellung der Staatlichen Archive Bayerns möglich ist.«
Visualisierung: Brückner & Brückner Architekten
Aufgabe: Das denkmalgeschützte Neue Schloss (Ostteil) in Babenhausen soll unter Berücksichtigung einer neuen Nutzung saniert werden. Ziel ist, dem bislang ungenutzten Gebäudeteil im Neuen Schloss eine neue Nutzung zuzuführen. Denkbar wäre beispielsweise eine Nutzung als Wohneinheiten und/oder Büroräume, sind aber offen gegenüber weiteren Vorschlägen. Im Rahmen dieser Aufgabenstellung sollen für die Sanierungsarbeiten im Innenbereich daher Lösungsvorschläge für eine neue, wirtschaftliche Nutzung erarbeitet werden, die der besonderen Umgebung im Schlossareal und der historischen Gebäudesubstanz sowie den modernen Nutzeransprüchen gerecht wird.
Visualisierung: Brückner & Brückner Architekten
Das Festspielzentrum öffnet sich zur Stadt. Das offene Tor im barocken Prospekt an der Pferdeschwemme wirkt als dezente Geste: eine würdevolle Einladung, das Haus über ein Stadtfoyer zu betreten und sogleich empfangen zu sein. Unserer Zeit genössisch, kraftvoll und opulent wirkt dagegen die Neugestaltung an der Straßenseite des Festspielzentrums. Rhythmus und Höhengliederung würdigen den rahmenden historischen Bestand. Und doch macht die Architektur auf Anhieb klar, dass sich hier alles um die Festspiele dreht. Die transparente Fassade und reizvolle Sichtachsen ziehen Blicke und Beine magisch an.
Vom Innenhof aus offenbart sich der an eine Bühne erinnernde Charakter der neuen Fassade. Die das Dach bildenden Tonnen wirken wie Soffitten, die dahinter liegenden Dachgräben werden weggeblendet. Der Blick auf das Gebäude macht aber zuvorderst die Würdigung, das Weiterdenken und die Transformation des barocken Prospektes an seiner Rückseite deutlich. Gliederung, Maßstab und Rhythmus werden aufgenommen und neu gedeutet. Das Neue schafft Rückhalt für das Alte, setzt sich jedoch bautechnisch klar vom historischen Bestand ab. Die Rückseite der barocken Prospektwand spielt sich frei, erhält Licht von oben und eröffnet so attraktive Spielräume für zeitgenössische Interventionen.
Die Fassade ist aus gegossenem Stein, gefasstes Metall rahmt die Fenster. Es herrschen Offenheit und Transparenz. Der Blick ins Innere trifft auf die frei eingestellten hölzernen Elemente. Gassen, Wege, kleine Plätze, Treppen und Brücken fügen sich dort und bilden wunderbare Sichtachsen und Räume.
Visualisierung: Brückner & Brückner Architekten
Der Brillux Design Award 2019 zeichnete herausragende Leistungen im Malerhandwerk, in der Architektur und in der Innenarchitektur aus. Der Preis würdigt das perfekte Zusammenspiel von Planern, Handwerkern und Bauherren. Erstmals wurde 2019 der international ausgeschriebene Preis vergeben, der aus dem traditionsreichen »Deutschen Fassadenpreis« hervorging.
Foto: mju-fotografie, Marie Luisa Jünger, Hümpfershausen
Am Tag des offenen Denkmals waren Architektur- und Geschichtsliebhaber dazu eingeladen hinter die Kulissen des Kulturspeichers zu schauen.
Fotos: Brückner & Brückner Architekten
Visualisierung: Brückner & Brückner Architekten
Aufgabe: Die Regens-Wagner-Stiftung Michelfeld beabsichtigt das Kloster „Michelfeld“ in Auerbach (Michelfeld) umzubauen und instand zu setzen. Die heutige Nutzung des Gebäudes basiert auf der in den 1970er Jahren durchgeführten Modernisierungsmaßnahmen. Derzeit befinden sich insbesondere Wohnplätze für Menschen mit Behinderung im Gebäude. Ein Teil der Räumlichkeiten ist aufgrund der unzureichenden Raumstandards inzwischen ungenutzt. Im Zuge der nun anstehenden abschließenden Modernisierung sollen neben den Wohnplätzen für Menschen mit Behinderung und dem Pflegebereich auch zentrale Dienste, die für Regens Wagner Michelfeld als Gesamteinrichtung von großer Bedeutung sind, im Klostergebäude beheimatet sein (Zentralküche, Leitung und Verwaltung, Fortbildung, Begegnungsstätte, inklusiver Andachtsraum). Weiterhin wird eine Tagesstätte für Erwachsene Menschen nach dem Erwerbsleben für 12 Personen sowie eine Förderstätte für 6 Menschen mit Behinderung eingeplant.
Visualisierung: Grauwald Studio
Gemeinsam mit arc.grün | Landschafstarchitekten.stadtplaner, Kitzingen
Auszug Jurybewertung:
»… Den Verfassern gelingt mit ihrem Konzept des Verwebens von harten und weichen Oberflächen die Entwicklung einer für den Ort neuartigen Raumatmosphäre. Ausgehend von der Säulenhalle bildet sich ein Gradient von vollständig befestigt zu naturnah ab, der ein breites Spektrum an Nutzungen und Atmosphären ermöglicht. …«
Visualisierungen: Brückner & Brückner Architekten
Die Würzburger Firma Eid GmbH & Co. KG hat nicht nur bei der Detailplanung, sondern auch bei allen Detaillösungen, bei der komplexen Verschneidung der Dachflächen am Fußpunkt sowie beim Oberlicht mit enormer Fachkompetenz entscheidend an der Umsetzung der architektonischen Idee mitgewirkt. Herr Eid verstand es nicht nur, unsere Entwurfsidee in perfekter Weise in gebaute Realität umzusetzen, er gestaltete – bei unvorhersehbaren Ausführungsproblemen – auch stets den gemeinsamen Lösungsweg mit, so dass unser gemeinsames Projekt nach Fertigstellung 2018 den Antonio-Petrini-Sonderpreis „Besondere Bauaufgabe“ erhielt. Leicht und präzise definiert die Wegkapelle einen markanten Ort zwischen Landesgartenschaugelände und künftigem Bürgerpark. Trotz geringer Größe sei sie eine beispielhafte Lösung einer besonderen Bauaufgabe, sowohl in städtebaulicher und architektonischer Hinsicht wie auch handwerklicher Präzision, so ein Auszug aus dem Juryprotokoll.
Foto: mju-fotografie, Marie Luisa Jünger, Hümpfershausen Foto Preisverleihung: IHM
Jurybeurteilung
»Wer vom neuen Tagungszentrum hinauf zur Burg Falkenberg blickt, kann nur staunen, wie selbstverständlich es hier gelungen ist, ein bauliches Ensemble aus dem Neubau und dem teils über tausendjährigen Bestand zu bilden. Über eine Zugbrücke, oder den neuen in den Brunnenschacht getriebenen Zugang vom Ort, der Licht bis in die Tiefe des Felsen bringt, wird der geschichtsträchtige Ort völlig neu erlebbar. Feinsinnige architektonische Maßnahmen und eine präzise Detaillierung verweben die Vergangenheit und Gegenwart zu einem harmonischen und zukunftsfähigen Ganzen, wozu sowohl die Verwendung von historisch authentischen Materialien wie Schiefer und Holz als auch der Einsatz moderner Technik, wie etwa die Herstellung von mundgeblasenen Isolierglasfenstern nach historischem Vorbild, beiträgt.«
Foto Preisverleihung: Brückner & Brückner Architekten und Andreas Schmid Foto unten von links: Falk Leopold (Projektleitung), Herbert Bauer (Bürgermeister Falkenberg), Peter Brückner Foto oben von links: Mitglied des Vorstands der Bayerischen Architektenkammer Lydia Haack, Peter Brückner
Der Antonio-Petrini-Preis ist ein alle zwei Jahre von der Stadt Würzburg vergebener Architekturpreis. Er zeichnet Bauherren und Architekten aus, die mit vorbildlichen Neubauten, Umbauten oder Sanierungen einen besonderen Beitrag zur Würzburger Baukultur, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit leisten.
Foto: mju-fotografie, Marie Luisa Jünger, Hümpfershausen
Gemeinsam mit realgrün Landschaftsarchitekten, München
Jurybewertung:
»Mit großer Entschiedenheit respektieren die Verfasser den Bestand beider Gebäude und entwickeln daraus ein Quartier von hoher städtebaulicher Qualität. Dies beginnt mit dem ehemaligen Hangar, der straßenseitig seine Dominanz und ursprüngliche Nutzung durch die großen Toranlagen weiterhin eindrucksvoll zeigt und setzt sich im zurückhaltend respektvollem Umbau des Gebäudes 13 fort. So behalten beide Gebäude mit dem dazwischengeschalteten grünen Freiraum ihre Eigenständigkeit und treten dennoch durch die geschickt ausgeführten und gut gestalteten nördlichen Ergänzungen, die die vorhandene Gebäudegeometrie fortbauen, als schlüssiges Ensemble in Erscheinung.
Das Raumprogramm der Kinderkrippen und Kindergartenfunktionen ist auf zwei Etagen schlüssig organisiert, die neuen Treppenräume erlauben die seitliche Belichtung und Ausblicke in den Außenraum zwischen den Gebäuden. Im DG sind Büro und Besprechungsräume sinnvoll untergebracht. Die Sporthalle wird stirnseitig über das zentrale Foyer und einen kompletten Umgang um das Spielfeld erschlossen. Umkleiden mit Schmutz,- und Sauberflur, sowie Geräteräume sind optimal an die Dreifachturnhallen angeschlossen, ebenso wie die auf der Straßenseite organisierten Tribünenplätze. …
Im Hanggeschoß werden von Norden die Proberäume unter einem überdachten Freiraum erschlossen. Dieser überdachte Freiraum weitet sich als Platz in den nördlichen Parkraum und lässt vielfache Möglichkeiten der Bespielung zu. Der sich breit, über den nördlichen Grundstücksteil erstreckende Parkplatz ermöglicht kurze Laufwege zu beiden Funktionen und ist dabei ausreichen durch eine Zwischenpufferfläche vom Gebäude abgeschirmt. Hinterfragt werden sollte die Notwendigkeit die beiden Baukörper, die sehr gut alleine funktionieren, mit aufgeständerten Rampen zu verbinden. Materialität der Fassaden als klassische Putzfassaden, Blechelemente und große Glasflächen beschränkt auf den Hangarbaukörper und die archaischen, von Einschnitten freigehaltenen Steildachformen unterstreichen die kraftvolle Selbstverständlichkeit der Architektur.
Informell interpretierte Freiräume umspielen positiv die freistehend ablesbaren Gebäude. Die barrierefreie Zugänglichkeit ist gut aus der Topographie abgeleitet. Mit den vorgelagerten Decks und Rampen entsteht hierdurch eine gewichtige Infrastruktur, welche jedoch durch Loslösen der Konstruktion vom Baugrund den Erhalt des Baumbestandes glaubhaft macht. Die Organisation von Ausgestaltung des Parkplatzes wird positiv bewertet. Die Anordnung der Aktionsfläche mit der angelagerten Rasenfläche stellt die richtige Ergänzung zu den Veranstaltungsräumen im Erdgeschoss dar.
Insgesamt ein gelungener und in allen Bereichen überzeugender Beitrag zur gestellten, sehr komplexen, Bauaufgabe.«
Visualisierung: Jonas Bloch, München Foto Model und Pläne: Brückner & Brückner Architekten
Die Auszeichnung »Guter Bauten« soll zeitgenössische Architektur in der Region Franken ebenso fördern, wie einen Dialog über den Wert guter Architektur mit der Öffentlichkeit.
Foto: mju-fotografie, Marie Luisa Jünger, Hümpfershausen
Die Auszeichnung »Guter Bauten« soll zeitgenössische Architektur in der Region Franken ebenso fördern, wie einen Dialog über den Wert guter Architektur mit der Öffentlichkeit.
Foto: André Mühling, München
Unser Buch ist endlich fertig: Wir machen ein großes Fest in Johannisthal und feiern das druckfrische „Wurzeln und Flügel“.
Fotos: Brückner & Brückner Architekten und Dionys Asenkerschbaumer, Kellberg
Aufgabe: Das Bezirksklinikum Wöllershof wird neu geordnet und umstrukturiert. Der stationäre Bereich mit seinen künftig insgesamt 167 Betten und 10 teilstationären Plätzen dient der Versorgung von allgemeinpsychiatrischen und psychosomatischen Patienten. Es werden sowohl offen geführte Normalstationen als auch fakultativ schließbare Intensivstationen betrieben. Im Rahmen dieser Maßnahme soll ein Ersatzneubau und eine Erweiterung als Haus 13 neu errichtet werden. Folgende Einrichtungen bzw. Nutzungen sind dabei zu berücksichtigen: Eine Station mit 21 stationären Betten und 4 integrierten teilstationären Plätzen, eine Komfortstation mit 20 Betten und Flächen für die physikalische Therapie.
Visualisierung: 3DWAY
Jurybewertung:
»Mit einer gelungenen Transformation eines Bauwerks von besonderer baukultureller Bedeutung, bei der neue Nutzungen den Dialog zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft inspirierten, entstanden nicht nur modern ausgestattete Räume, sondern gleichermaßen besondere atmosphärische Orte mit einer neuen gemeinsamen Identität.
Das Weiterbauen an der beeindruckenden Burganlage zeigt auch im Kontext des Gesamtensembles, wie auf sich verändernde Bedürfnisse mit architektonisch sensiblen Anpassungen geantwortet und die prägende Substanz weiterentwickelt werden und doch ihr Charakter bewahrt werden kann. Das Projekt überzeugt vor allem durch die Öffentlichkeit der neu gewonnenen Zugangs- und Nutzungsmöglichkeiten und die Dialogfähigkeit der auf Blickbeziehungen mit dem umgebenden Ort aufbauenden Architektur.«
Foto: André Mühling, München
Foto: Christian Horn, HORNCOLOR Multimedia GmbH
Foto: Constantin Meyer, Köln
Aufgabe: Sanierung und Neustrukturierung der Festung Marienberg in Würzburg in mehreren Bauabschnitten (Bauphasen), mit Einzug des Museum für Franken als staatliches Museum für Kunst- und Kulturgeschichte.
Gemeinsam mit dem Reinheiner Spezialunternehmen Texturwerk entwickelten Brückner & Brückner Architekten in der DAW-Firmenzentrale in Ober-Ramstadt als Hommage an das Handwerk, das täglich die Produkte der DAW SE verarbeitet, eine einzigartige Farbskulptur, einen kraftvollen roten Pinselstrich in Form eines Foyermöbels, das sich durch das gesamte Gebäude zieht. Es wurde sprichwörtlich der rote Teppich ausgerollt. Die dabei strukturelle Verflechtung von Horizontale und Vertikale war eine große Herausforderung, es galt verschiedene Untergründe wie das Holz der Möbel, den Gipskarton der Wände und den Estrich des Bodens in der Oberfläche miteinander verschmelzen zu lassen. Eine eigens entwickelte Materialkombination, verarbeitet mit zum Teil selbst hergestellten Werkzeugen und in über einem Dutzend Schichten aufgetragen, erzeugte schließlich den einzigartigen Effekt dieser faszinierenden Oberfläche. Die Malerhandwerker verstanden es nicht nur, unsere Entwurfsidee in perfekter Weise in gebaute Realität umzusetzen, »das rote Band inszeniert [auch] das ganze Können des deutschen Malerhandwerks«, so Geschäftsführer Dr. Ralf Murjahn über die Umsetzung des hoch anspruchsvollen Projekts.
Foto: mju-fotografie, Marie Luisa Jünger, Hümpfershausen
Foto: Constantin Meyer, Köln
Foto: André Mühling, München
Foto: André Mühling, München
Aufgabe: Die Katholische Kirchenstiftung Theilheim beabsichtigt die Erneuerung und Erweiterung der Caritas Kindertagesstätte „St. Johannes“. Angeschlossen an ein Schwesternheim wurde die Caritas Kindertagesstätte St. Johannes 1930 eröffnet und aufgrund der steigenden Kinderzahlen erweitert. Im Jahr 2008 fand in der Kita eine räumliche Umstrukturierung statt. Gemeinsam mit dem Haus Marienheim liegt die Kita im Altort Theilheims. Die Gebäude wurden in den 1930 bzw. 1956 errichtet. Die beiden Gebäude sollen zukünftig miteinander verbunden und um zusätzliche Flächen erweitert werden. Im Altbau sind die Nutzungen neu zu strukturieren und anzuordnen. Alle Bereiche des Gebäudes sollen barrierefrei erreichbar gemacht werden.
Visualisierung: Rendertaxi, Aachen
Aufgabe: Die Stadt Tirschenreuth plant den Umbau und die Sanierung des Anwesens Maximilianstraße 38 in Tirschenreuth.Das Hauptgebäude gehört zum Ensemblebereich des Tirschenreuther Marktplatzes und soll saniert werden. Bei den rückwärtigen Gebäudeteilen handelt es sich um Anbauten aus den 70er Jahren. ln unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich die unter Denkmalschutz stehende katholische Stadtpfarrkirche Tirschenreuth.
Es ist beabsichtigt, das Hauptgebäude zu sanieren; die Anbauten sollen durch Neubauten ersetzt werden. Als Folgenutzung angedacht ist eine zentrale Unterbringung des Tourismusbüros mit Stadtmarketing im Erdgeschoss des Hauptgebäudes, im Obergeschoss soll das städtische Bauamt untergebracht werden.
Visualisierung: 3DWAY
»Der Entwurf für den neuen GODELMANN Flagship-Store in Berlin geht auf einen Ideenwettbewerb mit vier teilnehmenden Büros zurück, in dem sich das Büro Brückner & Brückner Architekten mit Sitz in Tirschenreuth und Würzburg mit einem atmosphärisch stimmigen, außergewöhnlichen Gesamtkonzept für die Realisierung qualifizierte. Zurückgenommene Materialien und schlichte Oberflächen, in Verbindung mit handwerklicher Präzision, inszenieren und betonen die vielfältigen Betonsteine von GODELMANN.
Das denkmalgeschützte ehemaliges Industrie-, Geschäfts- und Bürogebäude an der Budapester Straße in der City West wurde im 2014 nach umfassender Rekonstruktion als Concept Shopping Mall unter dem Namen BIKINI BERLIN wiedereröffnet. Die von GODELMANN ausgebaute Fläche hat 162 Quadratmeter und liegt im zweiten Obergeschoss des BIKINI BERLIN. Sie gliedert sich in einen Präsentationsteil, einen Bürotrakt sowie ein Studio, in dem im großmaßstäblichen Zusammenhang, Produktvarianten im realen Kontext simuliert werden können. Leuchtendes Herzstück des Flagship-Stores bildet somit eine großzügige digitale Präsentationsfläche aus Wand- und Bodenelementen – diese wird maßgeblich durch die Haptik der authentischen Steine erweitert wird.
Das sich gegenseitig bedingende Wechselspiel aus digitalem und analogem Produkterleben, überträgt sich auch in die ineinander übergreifenden und sich gegenseitig definierenden Ausstellungsskulpturen: im geschützten Bereich das Erleben des physischen Steins – nach Außen strahlend, die begehbaren Bildwelten. Die vielseitige räumliche Wechselwirkung ermöglicht ein kreatives und gemeinsames Wahrnehmen, Überprüfen, Entwickeln und Arbeiten zwischen Bauherren, Planern, Architekten und Firmen.«
Jurybeurteilung
»Die Verfasser bieten eine selbstbewusste Skulptur an, die mit angenehmer Fernwirkung und guter Proportionierung den Ort geschickt prägt. Die Besucher werden mit einer raffinierten Wegeführung gegen den Uhrzeigersinn in die Tiefe, nach innen und wieder nach oben geführt, was nicht nur zu einer „dreifachen“ Raumwirkung führt, sondern auch ein Betreten quasi gegen die Zeit und ein Verlassen mit der Zeit ermöglicht. Im Inneren entsteht ein hoch sakraler und theologisch überzeugender Raum mit ausgeklügelter Belichtung und hoher Aufenthaltsqualität, der allerdings unter Umständen bei dunkler Witterung etwas beklemmend wirken kann. Auch der Freibereich hat durch das Wechselspiel von hoch und tief eine hohe Qualität und sehr gute Nutzbarkeit für unterschiedliche Anlässe.
Konstruktion, Materialien und Farben sind gut gewählt und lassen eine ästhetisch hochwertige, von der Wirtschaftlichkeit betrachtet eine im mittleren bis oberen Bereich angesiedelte Bauausführung erwarten. Insgesamt bindet die Arbeit eine sehr gute Antwort auf die gestellte Aufgabe. Mittel- bis langfristig wird hier ein räumlich und gestalterisch überzeugender und zugleich äußerst diszipliniert durchgearbeiteter Stadtbaustein entstehen.«
Foto: Brückner & Brückner Architekten
Foto: mju-fotografie, Marie Luisa Jünger, Hümpfershausen
Der Internationale Preis für Sakralarchitektur „Frate Sole“ ist eine renommierte weltweite Auszeichnung, die herausragende Leistungen in der zeitgenössischen christlichen Sakralarchitektur würdigt. Der 1995 von Pater Costantino Ruggeri ins Leben gerufene Preis wird von der Stiftung Frate Sole in Pavia (Italien) verwaltet und gilt weithin als der „Oscar“ der Sakralarchitektur.
Foto: Constantin Meyer, Köln
Foto: Constantin Meyer, Köln
Im leerstehenden Klosterflügel sollen ca. 40 Übernachtungszimmer (OG-Ostflügel/DG-Ostflügel) entstehen. Die umfangreichsten Umplanungen erfolgen im Erdgeschoss des Einzeldenkmals. Neben einer erdgeschossigen Überbauung des Innenhofes (spätere Nutzung = Speisesaal) ist eine notwendige Küchenerweiterung mit den erforderlichen dienenden Räumen und einer Gaststube mit Außenbewirtung vorgesehen sowie ein neu einzurichtendes Tonstudio.
Jurybewertung
»Die Arbeit nimmt die typologische Struktur des Bestands auf und verstärkt dessen räumliche Wirkung. Die Zonierung und Strukturierung der Nutzungen ist überraschend einfach und doch vielfältig gelöst. So werden in den unterschiedlichen Geschossen sehr differenziert, qualitätsvolle Raumzusammenhänge erzeugt. …
Mit minimalen Maßnahmen wird dem Gebäude ein starker Außenauftritt verliehen. Die im EG und l.OG heruntergenommenen Brüstungen an den Fassaden geben dem Haus zusammen mit den feinfühlig detaillierten Fenstern einen neuen und einprägsamen Auftritt. Der Innenhof wird durch einen neuen Trägerrost mit aufgesetzter Verglasung belichtet, das ein heute prägendes Bauteil stark verändert, dafür aber auch eine neue überzeugende Qualität schafft. Vor diesem Hintergrund kann der Verlust der hölzernen Dachkonstruktion über dem Atrium wohl hingenommen werden. Im Innenhof dezent aufgeschnittene Brüstungen erhöhen zusammen mit den Fensterlösungen außen die Transparenz des Gebäudes und schaffen neue überzeugende Raumeindrücke, die genau jene Umkehrung von innen nach außen schaffen, die heute ein Problem des Bestandes beschreiben.
Die strenge Außenraumgestaltung formuliert einen hohen Anspruch dem in der Umsetzung bei aller Nüchternheit auch Rechnung getragen werden muss. Der Abbruch des Turmes verwundert, zumal er unnötig und vermutlich aus denkmalpflegerischer Sicht auch nicht möglich ist.
Die ökologische Nachhaltigkeit wurde sehr gut bewertet. Im Ganzen ein überzeugender Entwurf der an jeder Stelle deutlich macht, dass es sich um ein neu interpretiertes Gebäude handelt, ohne dass dabei der Bestand negiert, sondern im Gegenteil überzeugend für die neue Nutzung transformiert wird. Hinsichtlich der Forderung nach Berücksichtigung der Barrierefreiheit ist die Eingangssituation positiv zu bewerten. …«
Bilder in der Landschaft | Neubau Himmelsleiter und Heusterzbrücke
Naturschutzgroßprojekt Waldnaabaue
Jurybeurteilung:
»Eine Himmelsleiter und eine Brücke sind zwei neue, bereichernde Elemente im Herzen der Tirschenreuther Seenplatte. Eine Brücke muss natürlich zunächst ihrer Aufgabe gerecht werden, zwei getrennte Ufer miteinander zu verbinden. Das kann diese Brücke auch – aber auch noch viel mehr: Sie ist ein kleines Kunstwerk, das, sich sanft durch die Landschaft schwingend, nur an wenigen Punkten sacht den Boden berührt. Dabei eröffnen sich wunderschöne Blicke von ihr aus und auf sie. Obwohl sich die Brücke perfekt in den Kontext einbindet, strahlt sie neben Ruhe und Eleganz auch räumliche Kraft aus. Die Himmelsleiter ist entlang einer aufgelassenen Bahntrasse so raffiniert angeordnet, dass sie – ein durchfahrbares Tor bildend – einen fast noch das Geräusch eines in der ferne verschwindenden Zuges hören lässt. Die in Reminiszenz an die alte Vizinalbahn verwendeten Materialien tragen ein Übriges dazu bei. Unter der Leiter hindurch zu fahren macht sicher genauso viel Freude, wie auf sie hinauf zu steigen und von oben den Blick in die nahe und ferne Umgebung schweifen zu lassen.«
Fotos: Peter Manev / Enrico Santifaller Foto Preisverleihung mit Ausstellungseröffnung im Künstlerhaus Andreasstadel Regensburg: Valentina Damian
Jurybewertung:
»… Die Qualität der Architektur des Schweinfurter Architekten Mömken aus dem Jahr 1965 wurde dabei respektiert, behutsam transformiert und heutigen Anforderungen gerecht modernisiert. Sowohl im Außenbereich als auch im Inneren sind dabei stimmige, im Detail überzeugende und gestalterisch anspruchsvolle Räume entstanden. Die Innenraumqualität des großen Veranstaltungssaales wurde deutlich gesteigert und besticht durch elegante Lösungen für Materialwahl, Farbigkeit, Fügung und Integration der Gebäudetechnik in Decke und Fassade. …«
Foto: Jessica Siegel Fotografie
Foto: mju-fotografie, Marie Luisa Jünger, Hümpfershausen
Foto: Peter Manev, Selb
Foto: Constantin Meyer, Köln
Foto: Constantin Meyer, Köln
Foto: Peter Manev, Selb
Wo früher die Mauern und Zäune der Leighton-Barracks im Osten Würzburgs eine Stadt in der Stadt umschlossen, öffnet sich heute das neue Quartier Hubland zur Stadt. Was für eine Chance für Würzburg! Ein militärischer Nichtort wird eine neue, eine eigene Identität bekommen. Das neue Studentendorf liegt an einer städtebaulich markanten Stelle im Eingangsbereich des neuen Stadtteils. Fließend entwickelt sich unser Entwurf aus dem im Nordwesten angrenzenden Wohngebiet und wird eingerahmt von einem großen Supermarkt und der weitflächigen Parkanlage der Landesgartenschau.
Wiese, Weite, Himmel – das sind die Qualitäten des Ortes. Ein Park überzieht das neu modellierte Gelände – eine sanft bewegte Topographie. Ausgetretene Pfade führen uns ins neue Studentendorf. Die Häuser folgen der Landschaft. Zuerst zu einem zentralen Gebäude an der Rottendorfer Straße, das die Studenten und die Gäste empfängt und zentrale, multifunktionale Räume für die Gemeinschaft anbietet. Räume zum Arbeiten, Diskutieren und Feiern. Ein Atrium schafft Freiräume. Die Fuge dazwischen lässt Licht in die Gebäude und ermöglicht Durchblicke in die Landschaft. Dahinter vier Häuser zum Wohnen. Dazwischen Plätze, Wege, Bänke – qualitätvolle grüne Freiräume mit Freitreppen unter altem und neuem Baumbestand. Die Höfe und Plätze – Fußabdrücke der Studentenhäuser – sind Orte der Kommunikation und der Gemeinschaft. Die Zwischenräume spielen mit dem Park, der Stadt, mit Licht, Schatten und den Jahreszeiten. Gemeinschaft und Individualität – zwischen diesen beiden Polen entspinnt sich unser architektonischer Dialog. Die Fassade zeigt die Funktion. Vor- und Rücksprünge sind die Sprache. Addition, Transparenz und Diskretion.
Die Studentenhäuser sind ein großes Ganzes. Jedes Wohnvolumen, von einer metallenen Fuge gerahmt, zeichnet sich auch außen ab und hat ein großes Fenster mit Blicken ins Tal und in die Höfe. Jedes Studentenhaus hat eine große Dachterrasse als gemeinsamen Außenraum für alle Bewohner. Die Struktur der Grundrisse ist einfach und funktional, sie bietet klare Orientierung. Die Studentenapartments sind kompakt und wirtschaftlich. Die Wege und Blicke geben Sinn. Die Materialien nehmen sich zurück. Die Fassaden sind grob verputzt, in hellen Erdtönen und bestehen aus hochwärmegedämmten Fertigteilen, die den hohen energetischen und technischen Anforderungen entsprechen. Die Konstruktion erlaubt einen hohen Grad an Standardisierung und Vorfertigung.
Neue Häuser, neue Wege – Bäume, Hecken, Plätze – alles für die Studenten. Das ist mehr als ein Studentenwohnheim. Das ist echter Lebensraum. Das ist ein Teil der Stadt.
Foto: Constantin Meyer, Köln
Das 3-zügige Gymnasium mit einer 3-fach Turnhalle wurde 1975/1976 errichtet. Die Schule wird teilweise mit Ganztagsklassen betrieben. Die gesamte Anlage besteht aus zwei Bereichen, dem Gymnasium als Hauptgebäude und der 3-fach-Turnhalle mit Umkleide- und Geräteräumen. Das Gymnasium liegt an einem Hang und ist auf 6 Ebenen halbgeschossig versetzt organisiert.
Schule und Turnhalle bestehen aus einer Stahlbetonkonstruktion mit vorgehängten, strukturierten Fertigteilen aus Beton. Die Innenwände sind mit Klinker-Mauerwerk verkleidet. Im Rahmen der geplanten umfassenden Generalsanierung des Gymnasiums soll eine energetische Sanierung der Anlage durchgeführt werden, darüber hinaus ist die Schule an den derzeitigen Stand der Technik und einen geäderten Raumbedarf anzupassen. Die Umbaumaßnahmen sollen bei laufendem Schulbetrieb erfolgen.
Jurybewertung
»Der Entwurf schlägt einen in der Grundfläche trapezförmigen Baukörper vor, der sich an den vorhanden Wegebeziehungen zum Eingangspavillon und zur Villa orientiert. Er ist von einem Kolonnadengang gerahmt, der sich zum Garten von dem beheizten Volumen löst und einen L-förmigen gedeckten Freibereich erzeugt. Dieser öffnet sich als Filter zum Garten und nimmt selbstverständlich die Besucherströme auf. Geschickt nutzt er dabei die Aufweitung des Trapezes und bildet eine gedeckte Fläche mit Aufenthaltsqualität aus. Auf der Nordseite wird eine Baumreihe vorgelagert, die die Filterwirkung verstärkt und gleichzeitig an den Obstgarten erinnern kann. …«
Gemeinsam mit Schulz und Schulz Architekten aus Leipzig haben wir uns um den Neubau des Feuerwehrgerätehauses in unserer Heimatstadt Tirschenreuth beworben. Wir freuen uns riesig über den ersten Platz im Verhandlungsverfahren.
Visualisierung: 3DWAY
Foto: Constantin Meyer, Köln
Foto: Constantin Meyer, Köln
Foto: Constantin Meyer, Köln
Jurybewertung:
»Den Maßgaben des Denkmalschutzes einerseits zu genügen und andererseits den funktionalen und energetischen Anforderungen einer modernen Nutzung – hier einer Behörde – gerecht zu werden, erforderte viel Geschick, ein starkes Konzept und ein hohes Maß an Innovationswillen. Die historische Bausubstanz des Herzöglichen Marstalls in Coburg in ihrer Anmutung zu erhalten und die aus diversen Materialien seit dem Ende des 17. Jahrhunderts gefügten Außenbauteile energetisch zu ertüchtigen war eine komplexe Aufgabe.
Die Jury möchte mit diesem Sonderpreis die herausragende Leistung der Architekten würdigen. Der behutsame, schonende Umgang mit der historischen Bausubstanz soll besonders hervorgehoben werden. Die Außenfassade konnte in ihrer Gesamtheit bewahrt werden.
Brückner & Brückner Architekten konnten den Sonderpreis „Bauen im Bestand“ für ihren sehr geschickten Umgang mit der historischen und denkmalgeschützten Bausubstanz des Herzöglichen Marstalls in Coburg entgegennehmen. Das überzeugende Konzept und der ausgeprägte Wille zur Innovation dieser Architekten, die von Tirschenreuth und Würzburg aus agieren, schufen ein ausgesprochen anspruchsvoll gestaltetes Bauwerk, das dem Coburger Vermessungsamt sehr noble und energetisch optimierte Räumlichkeiten beschert.«
Foto Preisverleihung: Bayerische Architektenkammer Fotos: Peter Manev, Selb
Foto: Constantin Meyer, Köln
Gemeinsam mit realgrün Landschaftsarchitekten, München
Jurybewertung:
»Die Arbeit findet die richtige Balance zwischen Tradition und zeitgenössischer Architektur. Die drei aufgesetzten Häuser lehnen sich in Form, Maßstab und Material an klassische traditionelle schleswig-holsteinische Bauformen an, ohne diese zu imitieren. Die Materialwahl ist jedoch nicht unumstritten: der gelbe Ziegel wird allgemein als Schleswig-Holstein-typisch akzeptiert, die Biberschwanzziegel hingegen nicht. Das neue Eingangs- und Ausstellungsgebäude bildet sich damit als eindrückliches Zeichen ab; es ist gleichermaßen prägnant von der Hamburger Landstraße wie auch vom Parkplatz her wahrnehmbar.
Mit seiner Lage zwischen Torhaus und dem Drahtenhof bindet sich der Neubau harmonisch in den Bestand ein. Die verbindende Plattform nutzt geschickt die bestehenden topographischen Ansätze und erzeugt auf selbstverständliche Weise eine Abgrenzung zwischen dem Museumsbereich und dem frei zugänglichen öffentlichen Bereich. Besonders hervorzuheben ist die große Terrasse im frei zugänglichen öffentlichen Bereich, die einen weiten Blick auf das Ausstellungsgelände erlaubt.
Die äußere Wegeführung ist einfach, der Eingang ist aus verschiedenen Richtungen her leicht auffindbar. Dem Besucher verbleibt die Wahl, die verschiedenen Ausstellungsbereiche zu besichtigen oder direkt das Freigelände zu betreten. Anlieferung und innere Erschließung insgesamt werden kontrovers beurteilt.
Die Ausstellungsflächen sind flexibel bespielbar. Hervorzuheben sind die kabinettartig gestalteten Innenräume in den aufgesetzten Häusern, die spannende Raumeindrücke und vielfältige Blickbeziehungen bieten, die in der Nutzung jedoch nicht unproblematisch sind.«
Visualisierung: Brückner & Brückner Architekten
Das Rathaus der Stadt Waldsassen wurde um 1910 errichtet. Ursprünglich als Volksschule genutzt, dient das Gebäude seit 1972/73 als Rathaus. Es handelt sich um einen dreigeschossigen Massivbau im neubarocken Stil mit Satteldächern sowie einem charakteristischen Schweifgiebel mit Voluten. Das Gebäude entspricht heute nicht mehr den funktionalen und technischen Anforderungen an eine moderne Rathausnutzung. Die vorhandenen Flächen sind unzureichend, zudem besteht ein erheblicher Sanierungs- und Modernisierungsbedarf.
Im Rahmen der geplanten Maßnahme soll das Rathaus funktional optimiert und umfassend saniert werden. Dabei sind insbesondere die Anforderungen des Brandschutzes sowie der Barrierefreiheit zu berücksichtigen. Darüber hinaus sollen zusätzliche Nutzungen in das Nutzungskonzept integriert und räumlich berücksichtigt werden.
Fotos: Brückner & Brückner Architekten
Plätze, Wege, Straßen und Grünanlagen prägen die Gesichter von Städten, Märkten und Gemeinden in Bayern: sie geben Orientierung und Identität, bieten vielfältig nutzbare Aufenthaltsflächen für Bürger, sind Bühne für Kultur, soziale Kontakte und Erholung und stellen einen wichtigen Standortfaktor für Wohnen, Handel und Gewerbe dar. Gerade in Zeiten des demographischen Wandels, der Energiewende und des globalen Wettbewerbs stehen Kommunen bei der Gestaltung von öffentlichen Räumen vor anspruchsvollen Aufgaben.
Die Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr lobt den Bayerischen Landeswettbewerb „Modellhafte Stadt- und Ortssanierungen – Lebensräume für Bürger“ aus. Mit diesem sollen vorbildliche Gestaltungen von Stadt- und Gemeindeplätzen, Wegen, Grünflächen, Quartiersplätzen sowie des Wohnumfelds ausgezeichnet werden. Rund 86 städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen im öffentlichen Raum hatte die Jury am Ende zu bewerten.
Foto: Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr
Gemeinsam mit Dr. Winfried Helm, Theorie & Praxis, Passau
Im September 2012 kündigte der Bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer während eines Staatsbesuchs in Israel an, gemeinsam mit der Landeshauptstadt München und weiteren Partnern einen „Gedenk- und Erinnerungsort Olympia-Attentat“ in München zu initiieren.
Im Mittelpunkt stehen vor allem die Biografien der Opfer, sowie das Ereignis des Attentats selbst. Kontextualisierungsebenen sollen Informationen über die Olympischen Spiele und die mit ihnen verbundenen Hoffnungen und Erwartungen, über die Vorgeschichte und die weitere Entwicklung des internationalen Terrorismus sowie über die Nachwirkungen des Anschlags geben.
Visualisierung: Brückner & Brückner Architekten
Foto: Enrico Santifaller
Stephanie Sauer führt die Exkursionsgruppe der Bund Deutscher Baumeister durch das Hafenareal mit Heizkraftwerk und Kulturspeicher.
Foto: Brückner & Brückner Architekten
Realisiert wurde das Projekt gemeinsam mit der Firma W. Markgraf aus Immenreuth, deren Stahlbauplaner und -monteure es verstanden, unsere Entwurfsidee in perfekter Weise in gebaute Realität umzusetzen. Die Zusammenarbeit mit dem Bauunternehmen und seinen Handwerkern zeichnete sich durch deren ausgesprochen gutes Verständnis der, für das Projekt elementaren, Formensprache und Gestaltungselemente aus. Planer und Handwerker entwickelten gemeinsam Antworten, die nie Standardlösungen waren und von den Stahlbauern vorbildlich umgesetzt wurden.
Foto: Peter Manev, Selb
Foto: André Mühling, München
Jurybewertung:
»Der Bau des Granitmuseums geht auf einen von der Stadt Hauzenberg und dem Landkreis Passau ausgelobten Wettbewerb zurück, der zu Gunsten des Entwurfes von Peter und Christian Brückner entschieden wurde. Die architektonische Idee lebt von der Integration des Gebäudes in die einzigartige, massive Steinbruchlandschaft direkt am Ortseingang der niederbayerischen Granitstadt. Das Gebäude sitzt an der Steinbruchkante und lässt sich hinab zu einem Steinbruchsee. Die Materialität des Museums entwickelt sich aus der Thematik der Gewinnung und Bearbeitung des Granits. Vom im Steinbruch gewonnenen Rohblock über gespaltene Steinquader bis hin zu einst polierten Oberflächen findet der „Edelstein“ Anwendung. Alle weiteren beim Museumsbau verwendeten Baustoffe entwickeln ihre Ästhetik aus den seit Jahrhunderten in Steinbrüchen anzutreffenden Materialien, wie verwittertem Eichenholz und rohem Stahl.«
Foto: Peter Manev, Selb
Jurybewertung
»Das Bauwerk thematisiert das gespannte Verhältnis an der deutsch-tschechischen Grenze mit architektonischen Mitteln und erinnert an den Eisernen Vorhang, der die Menschen Jahrzehnte trennte. Dem Schweigen zwischen West und Ost wird wenige Meter von der Grenze entfernt ein Ort der Begegnung angeboten. Im Zentrum befindet sich ein Tisch mit zwei Stühlen. In der geschichteten Decke treffen die Materialien Holz
und Stein unmittelbar aufeinander. Sie verbinden sich zu einer Fuge und werfen einen Schatten der Vergangenheit, aus dem die Menschen noch nicht herausgetreten sind. Treffen zwei Menschen gleicher Nationalität aufeinander, ist einer fehl am Platze. Denn ein Stuhl bleibt immer für einen Gesprächspartner von der anderen Seite der Grenze reserviert. Sitzt nur eine Person am Tisch, so wird ihr ihre nationale Einsamkeit bewusst, die sie nur aufbrechen kann, indem sie die Grenze übertritt.«
Foto: Brückner & Brückner Architekten
Jurybewertung:
»Das Heizkraftwerk befindet sich an einer städtebaulichen Gelenkstelle Würzburgs. Die Umgestaltung des Bestandsgebäudes war Chance und Herausforderung zugleich: Es sollte versucht werden, das Gebäude im städtebaulichen Kontext maßstäblich zu verankern, sowie neue Wegebeziehungen und Platzfolgen in Verbindung mit den angrenzenden Arealen zu ermöglichen. Das sehr heterogene gewachsene Heizkraftwerkgebäude hat seine Maßstäblichkeit gerade bei den letzten Erweiterungen mehrfach geändert. Brückner S Brückner Architekten nutzten die Gelegenheit, ein neues Ganzes zu schaffen, indem architektonisch alte und neue Bauteile zusammengeführt wurden. Die Materialität baut konstruktiv auf Metallwinkelprofilen auf. Diese wurden in unterschiedlichen Rhythmen vor die alten und neuen Bauteile gehängt. Die in Kupfer und Silber beschichteten Winkelprofile hüllen den komplexen Baukörper nun in ein neues Kleid.«
Foto: Constantin Meyer, Köln
Foto: Peter Manev, Selb
Aus der Begründung der Jury:
»Das der Kirche vorgelagerte Gemeindezentrum mit Pfarrsaal, Kindergarten und Hausmeisterwohnung wurde behutsam modernisiert und energetisch saniert. Das Konzept der Architekten, den ursprünglichen architektonischen Charakter des Gebäudekomplexes und der Fassade aufzunehmen und in die heutige Zeit zu transformieren, stellt aus Sicht der Jury einen gelungenen Umgang mit der vorhandenen Bausubstanz dar. Mit wenigen Mitteln wurde eine hochwertige neue Architektur mit schönen, gut nutzbaren Innenräumen und Fassadendetails geschaffen. Vor allem die Übereinstimmung im baulichen Duktus von innen und außen hat das Preisgericht überzeugt.«
Foto: Jessica Siegel, Cölbe
Foto: Constantin Meyer, Köln
Mit dem Preis werden beispielhafte, städtebaulich verantwortungsvoll entwickelte Projekte ausgezeichnet, die durch Erhaltung, Sanierung, Umnutzung oder Weiterbau historischer Bausubstanz überzeugen. Im Mittelpunkt stehen Maßnahmen, die den übergeordneten städtebaulichen Zusammenhang stärken und sich am Leitbild der europäischen Stadt orientieren.
Bewertet werden insbesondere Projekte, die historische Stadtstrukturen behutsam weiterentwickeln, Bestandsgebäude qualitätsvoll sanieren und an neue Nutzungen anpassen sowie die Identität und den Charakter einer Stadt bewahren und zeitgemäß fortschreiben.
Foto: Peter Manev, Selb
Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten lobte in Zusammenarbeit mit dem Landesbeirat Holz Bayern e.V., der Bayerischen Architektenkammer und der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau den Holzbaupreis Bayern 2010 aus. Damit sollen vorbildlich in Holz konstruierte, umweltfreundliche und kostengünstige Bauten, die unter überwiegender Verwendung des Bau- und Werkstoffes Holz erstellt worden sind, ausgezeichnet und der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Jurybewertung:
Der Neubau des Pfarrzentrums überzeugt durch den ungewöhnlichen Umgang mit dem Baustoff Holz und die harmonische Einfügung der Baukörper in den städtebaulichen Kontext.
Foto: Constantin Meyer, Köln
Der artouro – Bayerischer TourismusArchitekturPreis wurde im Jahr 2011 erstmals vom Bayerischen Wirtschaftsministerium und der Bayerischen Architektenkammer verliehen, um herausragende und zukunftsweisende Architektur im bayerischen Tourismus auszuzeichnen.
Foto: Peter Manev, Selb
Der artouro – Bayerischer TourismusArchitekturPreis wurde im Jahr 2011 erstmals vom Bayerischen Wirtschaftsministerium und der Bayerischen Architektenkammer verliehen, um herausragende und zukunftsweisende Architektur im bayerischen Tourismus auszuzeichnen. Zu den neun Gewinnern gehört auch unser Projekt Haus St. Joseph in Waldsassen.
Foto: Peter Manev, Selb
Der Deutsche Architekturpreis würdigt Bauwerke und Ensembles, die in besonderer Weise zur Weiterentwicklung der Baukultur beitragen. Ausgezeichnet werden Projekte mit hoher architektonischer und städtebaulicher Qualität, einem sensiblen Umgang mit dem Bestand sowie einem überzeugenden Beitrag zum nachhaltigen Bauen in ökologischer, ökonomischer und soziokultureller Hinsicht. Darüber hinaus leisten die prämierten Projekte einen positiven Beitrag zur Gestaltung des öffentlichen Raums und setzen Maßstäbe für zeitgenössische Architektur.
Foto: Peter Manev, Selb
Wirtschaftlichkeit, Ressourcenschonung und architektonische Qualität sind zentrale Anforderungen an den Wohnungsbau – heute mehr denn je. Gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels kommt Bauherrinnen und Bauherren eine entscheidende Rolle zu: Sie treffen die Weichen für Gebäude, die nicht nur wirtschaftlich erstellt, sondern auch langfristig wertbeständig und nutzbar sind.
Eine nachhaltige Investition beginnt mit einem hohen Qualitätsanspruch – von der Grundrissgestaltung über die Materialwahl bis hin zum architektonischen Erscheinungsbild. Nur Wohngebäude, die flexibel auf veränderte Bedürfnisse reagieren und gleichzeitig durch ihre Lage und Qualität überzeugen, bleiben dauerhaft attraktiv.
Der Wettbewerb greift dieses Spannungsfeld zwischen hoher architektonischer Qualität und wirtschaftlicher Realisierbarkeit auf und rückt dabei die Verantwortung und Bedeutung der Bauherrschaft in den Mittelpunkt.
Auf der Weltmesse für die Forst- und Holzwirtschaft, der LIGNA in Hannover, wurden vier Preise und sieben Anerkennungen den an den Projekten beteiligten Bauherren, Architekten, Tragwerksplanern und Holzbaubetrieben verliehen. Insgesamt wurden 229 Arbeiten eingereicht, die eine Fachjury unter Leitung des Architekten Prof. Florian Nagler zu beurteilen hatte. Die Preise und Anerkennungen sind in die Kategorien »Neubau«, »Bauen im Bestand« sowie »Komponenten/Konzepte« unterteilt.
Juryurteil:
Die Kapelle im Caritas-Pirckheimer-Haus in Nürnberg ist sicher ein Holzbau der besonderen Art. Ein »Nest« aus geölten Eichenstäben wird in einen unspektakulären quadratischen Raum eingestellt, ein Haus-im-Haus-Konzept also. Das Ergebnis ist ein Raum, der lediglich von der Präsenz der 820 schichtweise verschraubten Holzstäbe vor schwarzem Untergrund geprägt wird. Ein museal-sakraler Raum, der auch jenseits des Gottesdienstes einlädt, dort Ruhe und Geborgenheit zu finden.
Foto: Constantin Meyer, Köln
Der Deutsche Fassadenpreis wird für Fassadenkonzepte von hoher architektonischer Qualität und eine gelungene Einordnung in die Umgebung, gegebenenfalls unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes vergeben. Ebenfalls wird eine exakte Detaillierung und Umsetzung sowie innovative Energiekonzepte und nachhaltige Gebäudenutzung gewürdigt.
Foto: Constantin Meyer, Köln
Der Architekturpreis »Das Goldene Haus« zeichnet beispielhafte Umbauten, Erweiterungen und energetische Sanierungen von Altbauten aus. Im Jahr 2010 lag der Fokus besonders auf zukunftsfähigen und energiesparenden Renovierungen.
Foto: Brückner & Brückner Architekten
Die imposant auf mächtigen Granitfelsen über der Waldnaab thronende Burganlage mit ihrer wechselvollen Geschichte wurde 1154 erstmals urkundlich erwähnt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren nur noch Grundmauern und Ruinen erhalten. Ihre heutige Gestalt verdankt die Burg Friedrich Werner Graf von der Schulenburg, der sie 1936 mit historischer Bausubstanz wieder zu Wohnzwecken auf- und ausbauen ließ. Sie ist fest im Boden verankert, wirkt seit dem Mittelalter als selbstverständlicher Teil ihrer Umgebung und scheint zu sagen: Ich bin da, ich gehöre hier hin. Es weckt unsere Leidenschaft, Gebäude zu transformieren, die im Laufe der Zeit auf diese selbstverständliche Weise mit der Gestalt und Geschichte ihres Ortes verwachsen.
Foto: Brückner & Brückner Architekten
Foto: Peter Manev, Selb
Foto: mju-fotografie, Marie Luisa Jünger, Hümpfershausen
Jurybewertung:
»Die Verfasser erhalten die bestehenden Gebäude im Wesentlichen und entwickeln die ehemalige Brauerei mit feingesetzten Modellierungen und geringfügigen Eingriffen um zum Bürgerhaus. Durch die subtilen Eingriffe erfährt der ehemals gewerblich genutzte Bestand eine gelungene Wandlung zum hochwertigen und identitätsstiftenden Ensemble. Hierzu muss allerdings die vorhandene Bausubstanz weitestgehend entkernt, abgetragen und ergänzt werden. Bewusst werden die einzelnen unterschiedlich ausformulierten Gebäudeteile über Material und Fassadengestaltung zusammengezogen.
Durch das historische Tor und über den ehemaligen Brauereihof gelangt man, vorbei am Café, zum Foyer, von dem aus alle öffentlichen Funktionen wie Veranstaltungssaal und Bibliothek erschlossen werden. In der ehemaligen Gaststätte an der Brauereigasse Ecke Überkumstraße wird das Café mit vorgelagerter Außenbewirtschaftung verortet. Das Café ist günstig an der Ecke positioniert und orientiert sich sowohl zur Straße als auch in den introvertierten Hof.
Der Mälzereiturm wird als Höhendominante und Wahrzeichen freigestellt und mit neu eingefügter Treppe zum Aussichtsturm umfunktioniert. In den bestehenden Lochfassaden werden feindifferenziert neue Fensteröffnungen den Funktionen entsprechend ergänzt und fügen sich gut in das Gesamtbild ein. In Teilen könnten die gewerblichen Nutzungen (wie Frisörladen) sich ablesbarer zum Straßenraum hin abbilden. Positiv wird die großzügig aufgeglaste Foyerfassade als räumlicher Abschluss des Brauereihofs gewertet. Zugleich stellt sie die gestalteten öffentlichen Funktionen Bibliothek und Veranstaltungssaal zum Hof hin aus und gibt aus den Foyerbereichen den Blick auf Schloss und Umgebung frei. Foyer, Bücherei und Veranstaltungssaal sind im Hauptbaukörper gut organisiert. Über eine große zusammenhängende Raumfolge von Foyer und Treppenräumen sind die Bücherei im 1. OG und der Veranstaltungssaal im 2. / 3. OG qualitätvoll erschlossen. Die Erweiterung der Saalfläche in das Foyer ist gut gelöst. …«
Visualisierung: Brückner & Brückner Architekten
Der Kulturpreis Bayern der E.ON Bayern AG würdigt herausragende Leistungen in den Bereichen Kunst und Wissenschaft in Bayern.
Der 1890 fertiggestellte Prunkbau im „florentinischen Stil“, den sich Walter Münch-Ferber, Direktor der Vogtländischen Baumwollspinnerei vom renommierten Architekten Carl Weichhardt entwerfen ließ, ist die letzte größte und bedeutendste Villa des Hofer Fabrikanten des 19. Jahrhunderts. Das sie erhalten blieb, ist dem Kulturkreis Hof zu verdanken.
Foto: Brückner & Brückner Architekten
Der „Architekturpreis Zukunft Wohnen 2009“ wurde von der deutschen Zement- und Betonindustrie für zukunftsweisende Wohnbauten ausgelobt. Im Fokus standen nicht nur Ästhetik, sondern auch Energieeffizienz, Dauerhaftigkeit und bezahlbarer Wohnraum.
Der Wettbewerb der Obersten Baubehörde zeichnete private, kommunale und privatwirtschaftliche Bauherren sowie Investoren aus. Prämiert wurden herausragende, zukunftsweisende und klimafreundliche Modernisierungsmaßnahmen und energetische Sanierungen, die den Gebäudebestand erfolgreich an Klimaschutzvorgaben anpassen.
Jurybewertung:
In der Ortsmitte von Schönsee an der Grenze zu Tschechien lag das ehemalige Kommunbrauhaus jahrzehntelang brach. Der Bestand sollte saniert, energetisch ertüchtigt und zum Bayerisch-Böhmischen Kulturzentrum umgebaut werden. Dazu musste das Gebäude einerseits wieder strukturell in das Ortsgefüge eingebunden und als identitätsstiftender Bau revitalisiert werden, andererseits musste die bauliche und inhaltliche Transformation von zeichenhaftem Wert sein. Außerdem wurde ein Nahwärmenetz aufgebaut und das Haus energieeffizient ausgestaltet. Diesen Herausforderungen begegnete man auf preiswürdige Weise. Der öffentlichen Nutzung (Theater, Kino, Kunst und Musik) steht nun nicht nur ein energetisch zeitgemäßer Bau, sondern auch eine signifikante Architektur zur Verfügung, die in der Lage ist, den Ort mit neuem Leben zu erfüllen und in die Region hineinzuwirken. Das Gebäude wurde nicht nur um-, sondern vor allem auch weitergebaut. Der Respekt vor der Kubatur und Materialität ist ebenso spürbar wie die Zeitgenossenschaft des Eingriffs. Daher lässt sich das Gebäude als Symbiose von alt und neu einerseits, als Gelenk zwischen Ländern andererseits erleben. Das ehemalige Bräuhaus wurde in diesem Sinn zur Informationsdrehscheibe des grenzüberschreitenden Kulturlebens umgebaut. Das Vorhaben ist beispielhaft für die Nutzung von Architektur als Stimulanz und Impulsgeber für den ländlichen Raum.
Foto: mju-fotografie, Marie Luisa Jünger, Hümpfershausen
Der Nordgaupreis wird durch den Oberpfälzer Kulturbund e.V. an drei Persönlichkeiten, Gruppen oder Organisationen verliehen, die sich um die Kultur und die Heimatpflege in der Oberpfalz oder im Gebiet des historischen Nordgaus besonders verdient gemacht haben.
Der Erweiterungsbau des IGZ Firmengebäudes führt typologisch die architektonische Entwicklung der Softwarescheune fort. Der konstruktive Aufbau des Bürogebäudes basiert auf einer Stahlbetonskelettkonstruktion mit einer Verkleidung aus Lärchenschichtholz. Die Dächer werden als flach geneigte Satteldächer ausgebildet und mit einer Natursteinschüttung und Photovoltaikelementen gedeckt. Die Gebäudefugen übernehmen Belichtung und Entrauchung. Durch die teilweise in den Hang gebaute Architektur wird ein homogener Übergang von Gebäude, Landschaft und Bestand erreicht und die vorhandenen Höhenschichten optimal ausgenutzt. Die Fassaden mit ihrer Massivholzstruktur interpretieren die traditionelle Lochfassade in Verbindung mit horizontal verschalten Holzfassaden neu. Die Freisitze sind flache Plattformen mit Wind- und Sichtschutzhecken.
Foto: Brückner & Brückner Architekten
Visualisierung: Brückner & Brückner Architekten
Foto: Peter Manev, Selb
Visualisierung: Brückner & Brückner Architekten
Foto: Constantin Meyer, Köln
Visualisierung: Brückner & Brückner Architekten
Foto: Peter Manev, Selb
Foto: Constantin Meyer, Köln
Foto: Peter Manev, Selb
Foto: Brückner & Brückner Architekten
Foto: Peter Manev, Selb
Jurybewertung: Die Kirchenerweiterung „St. Peter“ in Wenzenbach beeindruckt durch ihre Gestaltung ebenso wie durch ihre Konstruktion. Das ausgeklügelte Dachtragwerk aus Holz und Stahl ist Ausgangspunkt für ein Grundmaß von 18 cm, das auf alle Bauteile übertragen wurde. Die sich im Außenbereich vorsetzende Verwendung von Holz rundet mit der Thematisierung der Auflösung des Gebäudes zum Himmel hin die wohltuend harmonische Architektur ab.
Foto: Peter Manev Selb
Visualisierung: Brückner & Brückner Architekten
Visualisierung und Model: Brückner & Brückner Architekten
Foto: Peter Manev, Selb
Foto: Peter Manev, Selb
Foto: Brückner & Brückner Architekten
Jurybewertung: Die neue Innenwelt der Spielbank formuliert zum Teil völlig neue Wege im Umgang mit alter Bausubstanz, neue Erschließungsräume freier Formen und wechselnder Lichtatmosphären. Diese stehen jedoch in einem sehr starken Kontrast zur Gestaltung des alten Spielsaals und noch mehr zur Logik des Gestaltungskonzeptes des neuen Restaurants – ein mutiger, wenn auch umstrittener Beitrag.
Foto: Constantin Meyer, Köln
Foto: Peter Manev, Selb
Foto: Peter Manev, Selb
Foto: Dionys-Asenkerschbaumer
Form und Materialität der traditionellen hölzernen Scheunengebäude in der nördlichen Oberpfalz waren Grundlage der architektonischen Auseinandersetzung für das neue IGZ Firmengebäude in Falkenberg. Die eingestellte Holzskelettkonstruktion mit massivem Granitsockelgeschoß ist typologisch seit Jahrhunderten immer wieder weiterentwickelt worden.
Visualisierung: Brückner & Brückner Architekten
Das Empfangsgebäude entwickelt sich typologisch aus den ehemaligen Mauern des Barockgartens und stellt somit nicht ein Gebäude im klassischen Sinne dar sondern greift städtebaulich den Gartengedanken auf. Dies zeigt sich sowohl in der inneren als auch in der äußeren Struktur. Wichtig für die Gesamtatmosphäre war der Aufbau von Sichtbezügen zu verschiedenen Bereichen. Keine Hotelhalle, sondern ein Empfang zwischen Garten, Schloss und einer besonderen Atmosphäre im umschlossenen Innenhof. An der Gelenkstelle zwischen Empfang und Innenhof befindet sich ein neu entstandener Raum für Wechselausstellungen.
Das Gästehaus erhält durch die Ergänzungen (neuer Empfang, Erweiterung und Ruhebereich im UG) eine zentrale Rolle in der Gesamtanlage Schloss Hohenkammer. Architektonisch wurde die bestehende Gebäudetypologie beibehalten, jedoch haben die Fassaden eine zeitgemäße, dem Ensemble dieser ländlichen Region angemessene Aussage erhalten.
Die Ausrichtung der neu geschaffenen Zimmer des Erweiterungsbaus zur Auenlandschaft ermöglicht eine intensive Identifikation mit dem besonderen Ort Schloss Hohenkammer in der ländlichen Region. Die zum Innenhof orientierten Flurbereiche transportieren durch ihre natürliche Belichtung eine klare Orientierung und besondere Stimmung. Der Innenhof selbst erlaubt die Ausbildung einer besonderen Atmosphäre.
Visualisierung: Brückner & Brückner Architekten
Der International Piranesi Award ist ein Preis für Architekturprojekte, die in Mitteleuropa und auf dem Balkan entstanden sind. Der 1989 ins Leben gerufene Piranesi-Preis wird auf der internationalen Konferenz der Piran Days of Architecture in Piran, Slowenien, verliehen. Die Pfarrkirche St. Peter in Wenzenbach wurde im Jahr 2004 für den renommierten Piranesi Award nominiert.
Foto: Peter Manev, Selb
Foto: André Mühling, München
Foto: Peter Manev, Selb
Foto: André Mühling, München
Jurybewertung:
Durch den Umbau eines alten Speichergebäudes am Würzburger Hafen zu einer weiträumigen Ausstellungshalle hat die Stadt am Fluss ein markantes Merkmal und einen kulturellen Anziehungspunkt gewonnen. Indem die Kubatur des Altbaus durch einen schlichten, in Steinlamellen gehüllten Neubau erweitert wird, kann einerseits die Kraft des Bestandes gestärkt, andererseits selbstbewusst die neue Nutzung kenntlich gemacht werden.
Im sensiblen Wechsel der Farbtöne nimmt der Neubau die Gliederung des Altbaus auf; die leichte Torsion der Lamellen erlaubt eine differenzierte Belichtung des Inneren und außen ein reizvolles Schattenspiel. Die Markierung des Eingangs durch ein hohes Glasportal in schmalem Rahmen gibt dem Vorplatz eine weithin sichtbare Orientierung; von der Flussseite her ist das Neue im Alten durch die zwischen Wasser und Stein vermittelnden Glaskörper erkennbar.
Mit hohem Respekt vor der Geschichte des Ortes ist den Architekten ein beispielhafter Beitrag zur Entdeckung und Aufwertung des Potenzials vernachlässigter Randbereiche unserer Städte gelungen.
Foto: André Mühling, München
Foto: André Mühling, München
Foto: André Mühling, München
Foto: André Mühling, München
Foto: Petra Seidel
Foto: Brückner & Brückner Architekten
Foto: André Mühling, München
Visualisierung: Brückner & Brückner Architekten
Foto: André Mühling, München
Wettbewerbsaufgabe:
Für die Stadt Würzburg ist die städtebauliche Entwicklung für den Bereich um den Alten Hafen eine wichtige Aufgabe. Insbesondere die ungeordnete Fläche zwischen der Veitshöchheimerstraße und alten Hafenbecken bedarf einer gestalterischen Verbesserung. Baulicher Schwerpunkt ist ein altes Lagergebäude aus dem Beginn des 19. Jahrhunderts (1904) das zu einer kulturellen Mitte, dem „Kulturspeicher“ – ausgebaut werden soll. Das alte Lagergebäude (mit einer BGF von 9.400 qm) soll zu einer Einrichtung umgebaut werden, das verschiedene vorhandene Kunstsammlungen aufnehmen kann, Raum für Wechselausstellungen bietet, aber auch weitere Nutzungen, z. B. für Kleinkunst, Gastronomie, usw., ermöglichen soll.
Fotos: André Mühling, München