Werk

Das neue Schaudepot ist einfach konstruiert und aus wenigen Materialien – Stampflehm, Holz, Glas, Beton und Metall – gefügt. Ein Haus für die Böden Bayerns muss aus dem Boden der Region gebaut sein. Aus der Erde für die Erde. Denn wie die Bodenprofile selbst soll auch das Haus aus Boden, aus Stampflehm, bestehen – eine lebendige Fassade, die sich mit Wind und Wetter verändert und von einem Holzdach geschützt wird. Die Außenwände sind somit vollständig recycelbar und werden wieder zu dem Boden aus dem sie hergestellt wurden.

Foto: mju-fotografie, Marie Luisa Jünger, Hümpfershausen

Dieser Verwaltungsneubau setzt als gebautes Pionierprojekt Standards und zeigt, wie nachhaltiges und energieeffizientes Bauen seriell und wirtschaftlich sowie gestalterisch überzeugend funktionieren kann. Ziel war es, eine ökologische Bauweise zu erproben, die das Nischendasein des Lehmbaus überwindet und für die breite Masse an Bauvorhaben erschwinglich umsetzbar ist.

Foto: mju-fotografie, Marie Luisa Jünger, Hümpfershausen
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Tausende Menschen werden jeden Tag die neue Arena passieren, mit dem Zug, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Würzburg und seine Lage in einem Talkessel des Maintals sind einmalig. Hier berühren sich Main, Weinberge und Stadt. Die neue Arena entwickelt sich aus einem pulsierenden Ort an der Schnittstelle der Stadtteile Altstadt und Grombühl. Dieses Quartier wird durchzogen von Bahnlinien und großen Verkehrsachsen. Die neue Arena reagiert auf diesen urbanen Ort und schreibt ihn fort. Sie fügt sich in die bestehende Struktur des Quartiers ein, zeigt aber auch eine klare städtebauliche und architektonische Haltung mit einem starken Bekenntnis zum Schutz unserer Umwelt.

Visualisierung: PONNIIE Images
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Im Herzen der Gemeinde Theilheim – mittendrin – steht die neue katholische Kindertagesstätte St. Johannes an vertrauter Stelle. Sie verbindet historische und zeitgenössische Architektur an einem Ort, der seit fast hundert Jahren ein Zuhause für die Kinder der Gemeinde bietet. Alte und neue Gebäude, behutsam verbunden und erweitert, setzen ein Zeichen für eine lebendige Dorfentwicklung.

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Foto: mju-fotografie, Marie Luisa Jünger, Hümpfershausen

Der Weegturm liegt an einer prägnanten Stelle der historischen Stadtmauer und Verteidigungsanlage von Neustadt an der Donau. Er wurde über Jahrhunderte als Wohnhaus genutzt und war in den letzten Jahren stark verfallen. Aufbauend auf diesen Spuren wurde zum Kontrast der massiven historischen Substanz eine leichtere und lichtdurchlässige Konstruktion ergänzt, welche die ursprüngliche Turmsilhouette zeitgemäß nachzeichnet.

Foto: 3DWAY

Die Attenkofer Akademie in Straubing lädt Menschen dazu ein, miteinander ins Gespräch zu kommen und voneinander zu lernen, um sich für die Erhaltung der Demokratie und für eine lebenswerte Zukunft noch besser aufzustellen. Unsere Aufgabe war es, ein pulsierendes Zentrum für alle Generationen zu schaffen, nachhaltig aus Holz gebaut und nahezu energieautark betrieben. Das sind die Faktoren für unsere modellhafte Architektur in Straubing. Ein nachhaltiges Gefäß für Demokratie, Pressefreiheit, Medienkompetenz – ein lebendiger Organismus für die Menschen.

Foto: mju-fotografie, Marie Luisa Jünger, Hümpfershausen

Das Fuggerschloss Babenhausen ist ein vielgestaltiges denkmalgeschütztes Ensemble, das im Wesentlichen um zwei Höfe angeordnet, eine imponierende Fernwirkung hat. Der Bauherr plant als Generationenaufgabe die Revitalisierung des gesamten Schlossareals, auch ein Meilenstein in der städtebaulichen Entwicklung des Markt Babenhausen. Der Ostteil des Neuen Schlosses sowie der Kanzleiumbau mit Torturm, in weiten Teilen derzeit ungenutzt, wurden zu Gewerbeflächen transformiert. Architektonischer Leitgedanke bei diesem Projekt ist die Angemessenheit zwischen dem großen Respekt vor der Geschichte des Hauses sowie der Weiterentwicklung des Denkmals und seiner nachhaltigen Wirtschaftlichkeit in der Nutzung.

Foto: Brückner & Brückner Architekten

Im Zentrum dieses Projekts standen die architektonische und funktionale Weiterentwicklung und Umnutzung eines historischen Industriebaus in ein zeitgemäßes Kletterzentrum sowie der bewusste, nachhaltige Umgang mit grauer Energie. Der Erhalt der städtischen Identität und die Schaffung eines lebendigen neuen Stadtbausteins kommt Kletternden als auch der Gesellschaft zugute.

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Foto: Felix Meyer, Bayreuth

Bestehendes nutzen, Zukunft bauen. Die Lagerhallen des historischen Zollamtes in der Veitshöchheimer Straße in Würzburg wurden zwischen 1903 und 1907 erbaut, stehen unter Denkmalschutz und bieten heute zeitgemäße Arbeitswelten für die Würzburger Stadtverwaltung.

Foto: Rainer Wengel, Würzburg

Modellprojekt für zukunftsfähiges Seniorenwohnen mit Praxisräumen und Mitarbeiterwohnungen. Dieses Projekt steht beispielhaft für eine Architektur, die verbindet: Stadt und Landschaft, Alt und Neu, Gemeinschaft und Individualität. Es führt zusammen, was oft getrennt gedacht wird – Wohnen und Pflege, Selbstbestimmung und Sicherheit, Funktion und Emotion. Einbinden und Zusammenführen – das ist hier nicht nur Leitmotiv, sondern gelebte Haltung.

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Foto: mju-fotografie, Marie Luisa Jünger, Hümpfershausen

Früher städtebauliche Brache, lange Leerstand. Heute nach gelungener Stadtreparatur und vom Ballast befreit, fügt sich das Haus mit neuen Funktionen zu einer altneuen, einheitlichen Identität. Ein bestehendes Gebäude wird für eine neue Funktion weiterentwickelt und wertschätzend weitergenutzt – in einer zeitgemäßen Gestaltungssprache und einer Qualität, die Generationen überdauert. Auch das verstehen wir unter nachhaltigem Bauen.

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Foto: Felix Meyer, Bayreuth

Die neuen und zeitgemäß interpretierten Haltestellen auf dem Domberg und in der Stadt entstanden in Analogie und als Reminiszenz zu den früheren und bestehenden Gebäuden, die sich aus der unteren Stützwand entwickeln. Sie fügen sich in Form und Farbigkeit ganz selbstverständlich ein. Sie sind bewusst und kraftvoll gesetzt, verbinden Stadt und Domberg. Das erste Element, die Talstation, ist ein schlichtes monolithisches Giebelhaus aus samtig gegossenem Stein. Es nimmt die rote Farbigkeit und auch die Materialität der historischen Ziegelmauer auf und wird ganzheitlich aus in Nuancen zweifarbig rotem Beton geschichtet. Alle Oberflächen von Dach und Wänden sind gestockt, handwerklich nachbearbeitet. Das zweite Element, die Bergstation, ist ein ebenfalls in Beton gegossenes Portal mit gleicher handwerklicher Ausführung, aber in der hellen Farbigkeit, die mit der oberen Mauer und der Fassade des Diözesanmuseums korrespondiert. Dazwischen fährt der schlichte und in seiner Form reduzierte gläserne Aufzug.

Foto: mju-fotografie, Marie Luisa Jünger, Hümpfershausen

Schloss Babenhausen mit seinen denkmalgeschützten Ökonomiegebäuden aus dem 18. Jahrhundert liegt im Herzen des Ortes Babenhausen. Durch die neue öffentliche Umnutzung bekommt dieser Leerstand eine dauerhafte lebendige neue Nutzung und die historische Ortsmitte wird enorm aufgewertet. Die Kindertagesstätte Guter Hirte in Babenhausen konnte an ihrem bisherigen Standort nicht erweitert werden und zog nach dem Umbau in das transformierte und erweiterte Ökonomiegebäude mit viel Platz für Außenspielflächen. Im Zusammenspiel der neuen öffentlichen Nutzung und dem bisher leerstehenden denkmalgeschützten Gebäude, ergibt sich ein lebendiges, nachhaltiges und in die Zukunft gerichtetes Erhaltungskonzept für die denkmalgeschützte Bausubstanz im Herzen des Ortes und des Schlossareals.

Foto: mju-fotografie, Marie Luisa Jünger, Hümpfershausen

Im Herzen eines neuen und schnell wachsenden Stadtteils haben wir einen der letzten prägenden historischen Stadtbausteine, ein ehemaliges Mannschaftsgebäude der Wehrmacht, in ein Kinderhaus mit Räumen für einen Familienstützpunkt, einen allgemeinen Sozialdienst und einen Jugendtreff transformiert. Lange Jahre hatte hier das Militär das Kommando. Heute sieht das Gebäude keine Kaserne, keine Soldaten und keine Flugzeuge mehr, sondern Kinder, Familien und jede Menge Spielsachen. Heute haben die Kinder das Kommando!

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Foto: Rainer Wengel, Würzburg

Das Gymnasium Neustadt an der Waldnaab überzeugt architektonisch mit einer beeindruckenden Beton-brut-Architektur von 1977, großzügigen Grundrissen und viel Außenbezug durch die Split-Level-Bauweise. Die Ausführungsqualität der Bestandsgebäude war an vielen Stellen gut. Für die Lehrer und Schüler war das Schulgebäude ein ungeliebtes Kind mit undichten Dächern, vielen dunklen Räumen und einem zugewachsenen Innenhof, für uns Architekten ein echter Glücksfall mit großem Potential ein echter Ort für zeitgemäßes Lernen zu werden.

Foto: mju-fotografie, Marie Luisa Jünger, Hümpfershausen
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Atmosphäre und Geborgenheit stehen an Orten der Heilung und der Regeneration viel zu wenig im Fokus, erfahren viel zu wenig Wertschätzung. Längst ist es wissenschaftlich erwiesen und erprobt, dass der gebaute Raum Einfluss auf unsere physische wie psychische Gesundheit hat, Architektur und der gebaute Raum tragen ganz erheblich zu unserem Wohlempfinden bei und können die Heilung fördern. Mitten auf dem traditionsreichen Campus des Bezirksklinikums Wöllershof, der Medizinischen Einrichtungen des Bezirks Oberpfalz, durften wir auf dem Fußabdruck des Vorgängerbaus einen Neubau für die Abteilung Psychosomatik errichten. Ein wunderbarer Ort mit großen Bäumen am Rande eines Landschaftsschutzgebietes und vielen schützenswerten, historischen Gebäuden neben Klinikneubauten mit neuesten Anforderungen an Pflege, Medizin, Technik und Architektur.

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Foto: Felix Meyer, Bayreuth

Bauende und bildende Kunst im Dialog – das sind wirklich außergewöhnliche Projekte. Für uns als Architekten war die Zusammenarbeit mit dem Bauherrn und der New Yorker Künstlerin Kiki Smith ein ausgesprochen kreativer gemeinschaftlicher Prozess, der hier vor Ort und über einen Ozean und viele tausend Kilometer hinweg gelungen ist. Kunst, Architektur und Handwerk gehen Hand in Hand, bedingen sich gegenseitig.

Foto: Thomas Dashuber, München
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Die Krypta des Hohen Doms zu Paderborn ist ein lebendiger Ort des Glaubens. Täglich werden dort mehrere Gottesdienste gefeiert und Andachten gehalten. Es besuchen aber auch zahlreiche Touristen diesen Ort, der aber vor allem auch ein Ort des stillen Gebetes und der Verehrung des heiligen Liborius ist. Seine Reliquien und die Gräber der (Erz-)Bischöfe stehen im Zentrum unseres architektonisch-künstlerischen Konzepts, das wir in enger Zusammenarbeit mit dem Oberpfälzer Bildhauer Helmut Langhammer entwickelt haben. Sie sollen glänzen, alles andere sich zurücknehmen. Die historischen Flächen aus Naturstein und Putz werden fachgerecht saniert und überarbeitet. Ein stimmiges, erdig-wolkiges Farbkonzept und sensibel gewählte neue Elemente aus Eichenholz, Tombak, Onyx und Bronze bringen respektvolle Ruhe in die Räume.

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Foto: Zooey Braun, Stuttgart

Das von dem Bamberger Bischof Otto I. 1119 gegründete, im Zuge der Reformation 1556 zunächst aufgelöste, 1661 wiederbesiedelte und 1803 säkularisierte ehemalige Benediktinerkloster ist gleich einer Insel rings von fließenden Gewässern umgeben. Das Kloster wurde unter Einbeziehung von Bauteilen des 15. Jahrhunderts hauptsächlich in der Barockzeit errichtet. Als Architekt wirkte 1689-1700 Wolfgang Dientzenhofer mit und an der Kirchenausstattung waren die Gebrüder Asam um 1717 beteiligt.

Visualisierung: Grauwald Studios

Die neugestalteten Eingänge dieses Gochsheimer Wahrzeichens heißen die Gläubigen und Besucher an diesem kraftvollen Ort willkommen. Wir schaffen Raum zum Ankommen. Auch der Raum zwischen den Gaden und der Kirche wurde freigespielt und ein barrierefreier Zugang zur Kirche hergestellt.

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Foto: Constantin Meyer, Köln

Unser leidenschaftlichstes Bild für das Innere der Christuskirche ist ein helles, lichtes Gefäß für den Glauben. Für Gottesdienste, Seelsorge, stilles Gebet, Musik, aber auch Gespräch und Begegnung. Ein Kirchenraum muss berühren. Für sich wirken. Nicht ablenken. Ein Raum für die gelebte Gemeinschaft. Die neugestaltete Christuskirche wirkt schlicht, trägt aber viel in sich und lädt zum Entdecken und immer wieder Herkommen ein. Der Kirchenraum verändert sich mit den Tages- und Jahreszeiten. Die Architektur gibt Hinweise. Alles kommuniziert mit allem.

Foto: mju-fotografie, Marie Luisa Jünger, Hümpfershausen
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Beinahe 900 Jahre ist es her, dass die Zisterzienser damit begannen, diesen Landstrich – das Stiftland – nachhaltig zu prägen. Sie schufen eine Kulturlandschaft internationalen Ranges. Der hiesige, von der Waldnaab gespeiste und das Wasser haltende Boden rief nach Teichwirtschaft. Diese Kulturlandschaft wird bis heute genutzt, ergänzt um großflächige ökologische Maßnahmen für den Naturschutz.

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Foto: mju-fotografie, Marie Luisa Jünger, Hümpfershausen

Die Sehnsüchte und Bedürfnisse der Gläubigen, Atmosphäre und Nutzung von Kirchenräumen hat sich in den vergangenen Jahren weiterentwickelt und damit auch die Anfor­derungen an die Architektur. Die Menschen, der Ort, der Raum und das Material – das sind für uns die Essenzen des Bauens.

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Foto: Constantin Meyer, Köln

Von weitem sichtbar – hoch über den Dächern der Stadt auf dem Domberg liegt das Freisinger Diözesanmuseum. Im Mittelpunkt des Museums stehen die Menschen und die religiöse Kunst und Kultur von der Frühzeit bis heute.

Foto: mju-fotografie, Marie Luisa Jünger, Hümpfershausen
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Das neue Archiv ist eine monolithische Skulptur. Diese wurde mit Leichtbeton in eine hölzerne Schalung aus unterschiedlich breiten Brettern gegossen, die sich an die örtlichen Stadel anlehnen. Nach der Entfernung dieser Gussform wurde die hölzerne Struktur im gegossenen Stein sichtbar.

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Foto: mju-fotografie, Marie Luisa Jünger, Hümpfershausen

Ein Neubau für Franken Systems ist im mittelfränkischen Gollhofen entstanden. Der Betrieb hat sich darauf spezialisiert, ökologische Flüssigkunststoffe als Abdichtung für Hoch- und Tiefbau zu entwickeln.

Foto: mju-fotografie, Marie Luisa Jünger, Hümpfershausen

Im Auftrag des Kath. Wohnungs- und Siedlungswerks Diözese Regensburg wurde das ehemalige „Höslanwesen“ modernisiert und um 10 Mietwohnungen für Senioren erweitert. Der bestehende denkmalgeschützte Bau wurde ertüchtigt und durch zwei neue Baukörper längs erweitert. Der somit entstandene Innenhof dient der Erschließung der Wohnungen.

Foto: mju-fotografie, Marie Luisa Jünger, Hümpfershausen

Für eines der größten Sägewerke Europas wächst mitten auf einer Lichtung im Wald ein neues Haus aus dem Boden. Ein Haus wie ein Wald. Eine gebaute hölzerne Visitenkarte für die Ziegler Group, ihre Produkte und ihre Mitarbeitenden.

Foto: mju-fotografie, Marie Luisa Jünger, Hümpfershausen
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Die Stadt Tirschenreuth hat mit der Revitalisierung der ehemaligen historischen Fronfeste zu einem digitalen Bildungsstandort in die Zukunft der Stadt investiert und einen weiteren wichtigen Schritt in der Stadtentwicklung erreicht. Entstanden ist ein Ort für Studierende und Lehrende, aber auch für die Tirschenreuther, ein Ort der verbindet und seine Geschichte erzählt.

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Foto: mju-fotografie, Marie Luisa Jünger, Hümpfershausen

 

Gemeinsam mit Schulz und Schulz Architekten haben wir uns um den Neubau des Feuerwehrgerätehauses in unserer Heimatstadt Tirschenreuth beworben. Der Übungsturm begrüßt die Gäste bei Tag mit besonderer Geste und hell illuminiert bei Nacht. Durch die gläsernen Tore sieht man die Einsatzfahrzeuge schon von weitem, sie vermitteln Sicherheit, sind stets einsatzbereit. Feuer war unsere Inspiration. Die Feuerwehr und sein Turm tragen ein geflammtes, hölzernes Kleid, die dienenden Räume ein rotes. Diese rote Farbigkeit zieht sich konsequent auch ins Innere. Die Materialität von Waschhalle, Stellplätzen, Werkstätten und Nebenräumen ist funktional aber wertig: Putz, Metall, Beton.

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Foto: mju-fotografie, Marie Luisa Jünger, Hümpfershausen

Wir konzentrieren uns bei der Transformation von St. Bruno in Niederwerrn auf das Wesentliche, arbeiten die schlichte Eleganz dieser Kirche neu heraus und entwickeln diese weiter. Es sind Nuancen, ein subtiler Dialog von Materialien, Farben und Licht. Zurückhaltend, aber klar in der Haltung. Geprägt wird die Kirche durch ihre großen Fenster und das natürliche Licht. Es spielt eine große Rolle. Licht macht die Spiritualität dieses Kirchenraumes erst spürbar und erlebbar. Der Altarraum ist viel kreativer und vielseitiger bespiel- und nutzbar. Die kühlen grauen Farben der 1980er wurden hell und warm. Farben und Materialität vereinheitlicht. Warmes Holz und glanzvolles Messing bringen Wärme in den reduziert hellen Kirchenraum.

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Foto: mju-fotografie, Marie Luisa Jünger, Hümpfershausen

2014 mussten die Franziskaner nach 365 Jahren ihr Kloster verlassen. Diese schmerzliche Entscheidung für den Konvent, bot zugleich eine neue Chance für die Gebäude. Denn 2015 erwarb die Bayerische Musikakademie die denkmalgeschützte Klosteranlage. Neues Leben konnte in die alten Mauern einziehen. Eine wunderbare Fügung. Ein Kloster wird zur Musikakademie.

Foto: mju-fotografie, Marie Luisa Jünger, Hümpfershausen
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Das Rathaus in Waldsassen wurde 1893 als Schule erbaut und um 1910 im neubarocken Stil erweitert. In den Jahren 1972 und 1973 erfolgte der Umbau zum Rathaus. Dieses war – architektonisch stark geprägt durch den intensiven Umbau zu Beginn der 1970er Jahre – baulich, technisch und brandschutztechnisch in die Jahre gekommen und zeigte funktionale Defizite, die den Bedürfnissen einer modernen Verwaltung nicht gerecht wurden. Heute ist es ein multifunktionaler «Marktplatz», ein Ort der Begegnung und des Empfangs mit hoher Aufenthaltsqualität und Ausblick auf die Basilika. Offene Türen, keine Schwellen, Zonen des Übergangs. Der neue Sitzungssaal mit zeitgemäß interpretierten, handwerklich gefertigten, holzverkleideten Wänden, die an Vorhänge erinnern, wird von natürlichem und künstlichem Licht durchflutet. Ein großer, ellipsenförmiger, hölzerner Sitzungstisch mit integrierter Medientechnik ermöglicht modernstes Arbeiten. Im ältesten Teil des restaurierten, historischen Daches befindet sich das Trauzimmer mit Blick auf Basilika, Kloster und Stadt.

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Foto: mju-fotografie, Marie Luisa Jünger, Hümpfershausen

Neubau des Godelmann Flagship-Stores in der Bundeshauptstadt. Die digitale Präsentationsfläche für die Bemusterung im Biniki-Haus in Berlin wird durch die Haptik und Optik der Stein- und Farbmuster erweitert, die in großformatigen Raumelementen präsentiert werden.

Foto: Brückner & Brückner Architekten

Wir  knüpfen mit dem Umbau, der Modernisierung und der brandschutztechnischen Ertüchtigung an das in den 80er Jahren errichteten Erweiterungsgebäudes des Landratsamtes an das Werk des Vaters Klaus Brückner an. Der neu gestaltete Sitzungssaal ist das Highlight des Umbaus. Durch die dimmbaren LED-Lichter an den 132 Kassetten der Decke können die verschiedensten Lichtstimmungen erzeugt werden.

Foto: Brückner & Brückner Architekten

Bereits aus der Ferne schimmert dem Beobachter eine klare, präzise Form wie ein Kristall entgegen. Harmonisch und dynamisch zugleich wächst die neue Kapelle aus dem Boden. Numinos und skulptural wirkt ihre schuppenartige, mit Metallschindeln verkleidete Hülle nach außen, weckt Neugierde, zieht Blicke auf sich und spiegelt facettenreich ihre Umgebung wider. Ein durchgängiges, den Weg bis ins Innerste spiralförmig begleitendes Bankelement aus Beton lädt zum Verweilen ein. Kapelle, Kapellenwände und Sitzbank bilden bei Außenveranstaltungen eine schall- und raumbegrenzende Kulisse, die in verschiedene Ausrichtungen inszeniert werden kann.

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Foto: mju-fotografie, Marie Luisa Jünger, Hümpfershausen

Eine amerikanische Kirche in der nördlichen Oberpfalz zu realisieren und zwar eine Kirche für alle in der Armee vertretenen Konfessionen. Es galt Kultur, Religion, Traditionen und Region zusammenzubringen. International und Interkonfessionell – ein Stück Amerika in der Oberpfalz. Glaubensräume sind für uns und unser Team besondere Bauaufgaben und Herzensprojekte. Hier geht es um weit mehr als nur Funktion. Atmosphäre, Klang, Licht und Raum spielen eine herausragende Rolle. Würde. Glaube. Spiritualität. Liturgie. Davor haben wir Respekt.

Sie ist von weit her sichtbar. Von außen ist die Chapel als Kirche wahrnehmbar, bewusst abstrahiert und reduziert, aber in der Silhouette einer regionalen Kirche. Der Innenraum – ein Bogen als konstruktives, symbolisches aber auch gestalterisches Element, ist eine tektonische Urform historischer Kirchen. Im Zentrum die Kirche mit Sitzplätzen für bis zu 600 Personen – der Raum funktioniert als Ganzes, aber auch durch eine mobile Trennwand geteilt, Veranstaltungsräume mit variablen Raumgrößen und modernster Multimediaausstattung – Konzerthaus oder ein Theater.

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Foto: mju-fotografie, Marie Luisa Jünger, Hümpfershausen

2008 stand die Gemeinde vor der richtungsweisenden Entscheidung, entweder das bestehende Heilbad aufzugeben oder in die Offensive zu gehen. Die Chancen und Möglichkeiten dieses einmaligen Ortes wurden wiedererkannt. Bad Alexandersbad startet in den größten zusammenhängenden Entwicklungsprozess seiner Geschichte.

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Foto: Constantin Meyer, Köln

Der Erinnerungsort für die Opfer des Olympia-Attentats 1972 respektiert das Vorhandene. Es wird nichts hinzugefügt, wohl aber etwas weggenommen und verwandelt. Wie selbstverständlich fügt sich der Erinnerungsort in die Olympialandschaft ein.

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Foto: André Mühling, München

Die neue DAW SE Firmenzentrale formt gemeinsam mit den Bestandsbauten eine städtebauliche Geste, die in die Zukunft weist. Ankommen in der Stadt der Farben. Ein sanfter Dialog der Materialien. Lithodecor Naturstein aus firmeneigener Produktion. Photovoltaik. Energieproduzierende, hinterlüftete Fassaden. Hanfdämmung. Ein Vorzeigeobjekt für die DAW SE Produkte und ihre – nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten entwickelten – Farbkonzepte. Die Vielfalt der Farbe leuchtet
aus dem Innersten des Gebäudes heraus.

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Foto: Constantin Meyer, Köln

Eines unserer Ziele war, St. Augustin in Coburg seine Eigenständigkeit zurückzugeben. Mit dem Rückbau des Sakristeianbaus aus den 1960er Jahren und der Auflösung der räumlichen Beklemmung zwischen Kirche und Randbebauung wird der Apsis ihre ursprüngliche äußerliche Gestalt zurückgegeben. Die Kirche erhält ihre Klarheit zurück und öffnet die Wegebeziehungen zu den umliegenden Gebäuden der Gemeinde. Durch den neuen Erweiterungsbau an der Südseite werden die dringend notwendigen Funktionsräume für eine zeitgemäße Sakristei, Räumlichkeiten für die Kinderkirche und den Werktagsgottesdienst geschaffen. Der klar formulierte Baukörper ersetzt die an der Böschungskante gelegenen Garageneinheiten, setzt neue städtebauliche Akzente und fügt sich harmonisch und zeitgemäß zwischen Pfarrhaus und Kirche ein.

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Foto: Brückner & Brückner Architekten

Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Ruine als Denkmal geschützt. Ihre heutige Gestalt verdankt die 1154 erstmals urkundliche erwähnte Burg Friedrich Werner Graf von der Schulenburg, der sie mit historischer Bausubstanz wieder auf- und ausbauen ließ.

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Foto: André Mühling, München

Dieses Bildungshaus der Diözese Regensburg liegt an einem einzigartigen, stillen und unberührten Ort der Schöpfung mitten im Naturschutzgebiet Waldnaabtal. Die ersten baulichen Spuren stammen aus dem Jahr 1848, hundert Jahre später wurde die Glasschleife zum Bildungshaus und bis in die 1970er Jahre immer wieder baulich verändert. Das Häuserensemble entsprach nicht mehr den Anforderungen an ein zeitgemäßes und in die Zukunft gerichtetes Bildungshaus. In Johannisthal entstand ein kleines Dorf. Die im Bestand fehlende Mitte formt ein neuer Dorfplatz, der das Herz der Häuser bildet. Um den Platz reihen sich ein Haus für das gemeinsame Mahl, zwei Häuser für die Ruhe, ein Haus für Gespräche und im Zentrum ein Haus für das Gebet. Die Kapelle ist die Mitte, aus Granit gebaut, innen ein überraschend weicher, hölzerner Kern.

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Foto: Constantin Meyer, Köln

Die HAMM AG hat über 100 Jahre Erfahrung in Entwicklung und Produktion von Walzen für den Erd- und Straßenbau. Inspiration für die Aluminiumfassade waren die gestapelten Stahlplatten, wie sie zu hunderten in Europas modernstem Bandagenwerk zur Fertigung der Walzen verwendet werden. Die besonderen, gerillten Oberflächen aus spezialwärmegedämmtem Profilglas führen den industriellen Charakter der Fassade fort. Zugleich fällt viel natürliches Licht durch die gläsernen Wände. Die Analogien zur Walze und deren Einsatzfeldern ziehen sich gestalterisch durch den gesamten Entwurf.

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Foto: Peter Manev, Selb

Im Herzen der verwinkelten, mittelalterlichen Regensburger Altstadt liegt das Niedermünsterstift, ein ehemaliges reichsfreies Damenstift und Benediktinerinnenkloster. Im Zuge der Gene­ralsanierung galt es öffentliche, halböffentliche und private Nutzungen zu entflechten und klare Orientierung zu schaffen. Neben einer Wohn-und Arbeitsstruktur für den Bischof und möglicherweise auch für Ordensfrauen wurden hundert zeitgemäße Arbeits­plätze mit den dazugehörigen Aufent­halts-, Besprechungs-, Bibliotheks-und Archivräumen geschaffen. Der barocke Teil der Gebäude hat nicht nur die stärkste architektonische Präsenz, sondern empfängt auch als erstes die Besucher und Mitarbeiter, die das Gebäude betreten. Inspiriert von der barocken Formensprache und der baro­cken Farb- und Materialverwendung ha­ben wir ein durchgängiges, einheitliches Konzept für Material, Farbe und Ober­fläche erarbeitet, das sich an der bau­zeitlichen Barockausstattung orientiert. Dieses setzt sich in vereinfachter Form in allen anderen Gebäudeteilen fort und schafft eine gestalterische Einheit.

Literatur: Die Sanierung des Bischöflichen Ordinariats von Niedermünster in Regensburg, Hrsg.: Diözese Regensburg
Foto: Peter Manev, Selb

Hohenkammer ist eines der wenigen Wasserschlösser in Süddeutschland. 2003 hat die Munich Re das Anwesen gekauft und als Schulungszentrum umbauen lassen. Das gegenüberliegende Gästehaus von 1968 durfte von uns im Jahr 2008 renoviert und an- und umgebaut werden. Viel Licht und Holz verleihen dem Foyer einen geborgenen und und offenen Charakter. Die auf dem Gelände  schon mehrfach vorhandene Figur eines umschlossenen Innenhofes konnte mit dem Erweiterungsbau sehr gut verwirklicht werden. Es entstand damit ein Ringschluss zwischen den beiden Häusern mit einem sehr attraktiven Atrium.

2014 wurde das Gästehaus B aus den 60er, von uns neu gestaltet und fertiggestellt. Ein hell durchfluteter Lichthof empfängt die Besucher.

Foto: André Mühling, München

„Alles wirkliche Leben ist Begegnung“ – dieses Zitat aus der Philosophie Martin Bubers ist das Leitmotiv des Hauses Johannisthal, einem sehr lebendigen Ort des Glaubens. Dieses Bildungshaus der Diözese Regensburg liegt an einem einzigartigen, stillen und unberührten Ort mitten im Naturschutzgebiet Waldnaabtal. Man kommt in diesem Tal an und fühlt sich sofort wie in einer besonderen Welt. Das Herz des neuen Johannisthals ist die Kapelle – gebaut aus Granit mit einem überraschend weichen, warmen hölzernen Kern. Ihre Form, eine Reminiszenz an das einfache, traditionelle Haus. Innen und außen. Ein Spiel aus Licht und Schatten. Ein Gefühl wie in einem Wald bei Sonnenschein.

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Foto: Constantin Meyer, Köln

Energetische Sanierung des Sichtbetonbaus aus den 70er Jahren der Universitätsbibliothek in Erlangen.

Foto: Ralf Dieter Bischoff, Nürnberg

Obwohl das Kinderhaus zu den größten Kindergärten der Diözese Würzburg gehört, orientiert sich die Architektur vor allem an kindlichen Größenverhältnissen und -bedürfnissen und zugleich an der umliegenden kleingliedrigen Siedlungsbebauung. Durch die Schaffung von neun in sich abgeschlossenen und unabhängigen „Häusern“ für eine Hortgruppe, drei Regelgruppen und fünf Kleinkindgruppen werden kleine familiäre Einheiten gebildet.

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Wir realisierten im oberfränkischen Baunach im Norden Bambergs den Umbau der ehemaligen Lechner Bräu in ein Bürgerhaus. Das Bräuhäuslein im Altstadtkern zeigt die für Oberfranken typische Verbundenheit mit dem Brauhandwerk. Nachdem das Gelände Jahrzehnte brach gelegen hatte, ergriff die Stadt Baunach die Chance das ortsprägende Gebäude einer neuen Nutzung zuzuführen. Es entstand ein Bürgerhaus mit Veranstaltungssaal, Bücherei, Eiscafé und Räumlichkeiten für Gewerbe und Vereine eingerichtet. Die frühere Nutzung als Brauerei ist auch in der Materialität des neuen Bürgerhauses spürbar: Kupfer, Edelstahl, blanker warmgewalzter Stahl, Kellenwurfputz und einfache Materialien aus dem Industriebau dominieren. Der neue Putz, ein mineralisches Putzsystem mit handwerklichen Spuren, orientiert sich auf Grundlage des ursprünglichen Putzes am Turm, am historischen Vorbild und zieht sich einheitlich über alle Fassaden.

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Foto: Constantin Meyer, Köln

Bei der Entwicklung eines Gesamtkonzepts war es das Ziel, die unterschiedlichen Gebäudeteile aus den 50er, 60er, 70er und 90er Jahren im Zuge der energetischen Modernisierung zu einem stimmigen neuen Erscheinungsbild zusammenzufügen und energetisch auf den neuesten Stand zu bringen. Es wurde sehr großer Wert daraufgelegt, dass mit der energetischen Verbesserung auch eine architektonische- und städtebauliche Aufwertung des Schulkomplexes erfolgt.

Foto: Peter Manev, Selb

Wir realisierten neben der Heusterzbrücke über die Waldnaab als weiteren touristischen Anziehungspunkt eine Himmelsleiter im neu gestalteten Naturschutzgroßprojekt Waldnaabauen. Der geschützte Blick in die Tiefe der Tirschenreuther Teichpfanne und der umgebenden Landschaft ermöglicht einen didaktischen Einstieg in die kulturhistorische Entwicklung dieses einmaligen Gebietes mit der Möglichkeit, Flora und Fauna mit „Weitblick“ zu erleben.

Foto: Enrico Santifaller

Die Fassadengliederung des multifunktionalen Verwaltungsgebäudes stellt eine Reminiszenz zu Bausteinen und Ziegeln dar. Die Fassaden aus gekanteten naturbelassenen Aluminiumprofilen mit eingeschnittenen Glaselementen spielen mit Umgebung und Licht. Die Verwendung von wenigen Materialien – Aluminium und Glas – baut auf der Tradition des Standorts auf, zeigt jedoch in Verarbeitung und architektonischer Umsetzung eine innovative Haltung.

Das Gebäude ist mit LEED-Platin ausgezeichnet. LEED-Platin ist die höchste Auszeichnungsstufe des weltweit anerkannten LEED-Zertifizierungssystems (Leadership in Energy and Environmental Design) für nachhaltiges Bauen. Sie wird an Gebäude verliehen, die besonders energieeffizient, ressourcenschonend und umweltfreundlich geplant und betrieben werden.

Foto: Ralf Dieter Bischoff, Nürnberg

Für ein international tätiges Unternehmen planen und bauen wir ein großes Bürogebäude in Nürnberg. Die Fassadengliederung des Neubaus stellt eine »Reminiszenz zu Bausteinen und Ziegeln« dar. Die Fassaden aus gekanteten naturbelassenen Aluminiumprofilen mit eingeschnittenen Glaselementen spielen mit Umgebung und Licht. Die Verwendung von wenigen Materialien – Aluminium und Glas – baut auf der Tradition des Standorts auf, zeigt jedoch in Verarbeitung und architektonischer Umsetzung eine innovative Haltung.

Foto: Ralf Dieter Bischoff, Nürnberg

Die Aufgabe war, den ehemaligen herzoglichen Marstall in ein zeitgemäßes Verwaltungsgebäude zu transformieren. Wertvolle architektonische Bauteile wurden wieder entdeckt und in das Gesamtkonzept integriert. Es konnte eine Gebäudestruktur geschaffen werden, die über eine Mittelerschließung kurze Wege und klare Orientierung bietet. Auch die Materialität entwickelte sich aus der Historie: Ziegel, Eisen, Putz, Holz und Glas.

Foto: Peter Manev, Selb

Der 1890 fertiggestellte Prunkbau im „florentinischen Stil“, den sich Walter Münch-Ferber, Direktor der Vogtländischen Baumwollspinnerei vom renommierten Architekten Carl Weichhardt entwerfen ließ, ist die letzte größte und bedeutendste Villa des Hofer Fabrikanten des 19. Jahrhunderts. Dass sie erhalten blieb, ist dem Kulturkreis Hof zu verdanken. Gerettet haben wir, was zu retten war. Mit sorgfältiger Detailarbeit wurden die reich gegliederten Fassaden, das ebenso ausladende wie filigrane Metal-Glas-Vordach, die zentrale Eichentreppe sowie das immer wieder abgewandelte Palladio-Motiv saniert. Dazu wurde ein für das Nutzungskonzept erforderlicher Veranstaltungssaal in einem sehr zurückhaltenden, dunkel verkleideten Pavillon am Rande des Grundstücks ausgelagert.

Foto: Peter Manev, Selb

Das neue Mensagebäude bildet als zweigeschossiger Baukörper ei­nen räumlichen Abschluss an der Süd­west-Ecke des Campusgeländes. Der Grundriss mit einer Abmessung ergibt einen kubischen Baukörper, der durch eine zentrale Treppenanlage gegliedert wird. Die ei­gentlichen Bereiche der Mensa – der Speisesaal, zwei Ausgabelinien und die Küche – sind im Ober­geschoss angeordnet. Der Speisesaal öffnet sich in einem großen Fenster­band nach Norden und nach Westen. Zusätzlich erhält er Tageslicht über ein Oberlicht im Bereich der Treppenan­lage.

Foto: Peter Manev, Selb

Der Grundriss des Hörsaalgebäudes basiert auf einer großen Hallensituation, in die drei massive Raumkuben eingestellt wurden. Dadurch wird – neben der klaren Organisation der Nebenräume – eine eindeutige Abgrenzung der im Norden und Süden angeordneten Hörsäle mit ansteigender Bestuh­lung ermöglicht. Ein Multifunktionsraum orientiert sich zur Landschaft und schafft durch die flexiblen Wände eine zusammenhängende Ausstellungs-und Präsentationsplatt­form im Zentrum des Gebäudes.

Foto: Peter Manev, Selb

Die barocke Klosteranlage der Zisterzienserinnen in Waldsassen bedurfte nach über 300 Jahren dringend einer Generalsanierung. In vier Bauabschnitten wurden sämtliche Flügel des Klosters instandgesetzt und teilweise umgebaut. Schwerpunkt der Arbeiten des vierten und letzten Bauabschnitts, der sich von 2004 bis 2010 erstreckte, war die Sanierung des Nordflügels sowie des westlich daran anschließenden Apothekerflügels und der Klosterkirche mit angrenzenden Kreuzgängen des Bibliotheksflügels, die Neugestaltung der Außenanlagen im Bibliotheks- und Klosterinnenhof sowie die gesamten Fassadenarbeiten im Innenhof (2009) und an den Außenseiten der Klosterflügel (2010). Den Abschluss der Arbeiten bildete die Sanierung der insgesamt 8.500 m2 großen Fassaden.

Foto: Peter Manev, Selb

Im zweiten Bauabschnitt für den Softwareentwickler IGZ entsteht ein weiteres Firmengebäude, die Softwarefabrik.

Foto: Peter Manev, Selb

Der Neubau der Heusterzbrücke über die Tirschenreuther Waldnaab südwestlich des Kühsteinteichs ist Bestandteil der Besucherlenkung im Naturschutzgroßprojekt Waldnaabaue. Die Brücke fügt sich in einer natürlich geschwungenen Linie in die Landschaft ein und überquert den Flusslauf der Waldnaab mit einer schlanken Stahlkonstruktion. Die Materialität ist eine Reminiszenz an die ehemalige Eisenbahnlinie.

Foto: Peter Manev, Selb

Mitten in der historischen Nürnberger Altstadt, am Eingang der Fußgängerzone, direkt am Hauptbahnhof liegt das Caritas-Pirckheimer-Haus. Im Herzen des Hauses befindet sich die neue Kapelle als ein Ort der Ruhe und Geborgenheit. Sie funktioniert als Raum-im-Raum-Konzept. Dies wird erreicht durch das behutsame Einfügen einer Nest-Form in den bestehenden quadratischen Raum. Ein Zehneck aus Eichenholzstäben im Grundriss stapelt sich wechselnd-versetzt zu einer bergenden Raumhülle. Die Stäbe wurden Schicht um Schicht verschraubt. Durch das Einrücken der Schichten bildet sich eine Kuppel, die sich auffächert zum dunklen Hintergrund.

Foto: Constantin Meyer, Köln

Renovierung und Umstrukturierung des Amtsgebäudes I des Landratsamtes in Tirschenreuth. Neue Büroräume und Besprechungszimmer entstehen.

Foto: Brückner & Brückner Architekten

Das Standortkasino fungiert als zentrale Begegnungsstätte für Mitarbeiter und Gäste. Der Standort an einer innerhalb des Areals wichtigen Gelenkstelle wird somit der Bedeutung eines Kasinos für die Mitarbeiter gerecht. Städtebaulicher Grundgedanke ist die Integrierung des Standortkasinos als einfachen, ruhigen und selbstverständlichen Baukörper in die vorhandene Bebauungsstruktur des Standorts. Die städtebaulichen Kanten der Umgebungsgebäude werden aufgenommen und definieren somit das Baufeld. Der Neubau tritt in Beziehung – er rastet ein. Die Verwendung von wenigen Materialien – helles, an den ortstypischen Naturstein erinnerndes Ziegelmauerwerk – Eichenholz – Glas – baut auf der Tradition des Standorts auf, zeigt jedoch in der Verarbeitung und der architektonischen Umsetzung eine eindeutig innovative Haltung.

Ein Gebäude, dass nach den Richtlinien der »Green Building Initiative« gebaut wurde verbraucht weniger Ressourcen, verursacht weniger Umweltbelastungen und bietet  ein angenehmeres Raumklima für seine Nutzer.

Foto: Constantin Meyer, Köln

Eingebunden in die Altöttinger Museumslandschaft mit Stadtgalerie, Panorama, Dioramen-Schau oder dem Kreuzgang der Pfarrkirche ist zentral am Kapellplatz ein weiterer Anziehungspunkt entstanden. Das Haus Papst Benedikt XVI beherbergt seit Mai 2009 die Neue Schatzkammer und das Wallfahrtsmuseum der Diözese mit knapp 1000 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Die bestehenden Räumlichkeiten in der barocken Bischöflichen Administration wurden im rückwärtigen Garten durch einen Anbau erweitert. Der Anbau besteht aus drei massiven, mit Messing verkleideten Kuben, die über einen gläsernen Zwischenbereich mit dem denkmalgeschützten Altbau verbunden sind.

Foto: Constantin Meyer, Köln

Die Belebung der Innenstadt war das große Ziel, dass sich die Stadt Tirschenreuth mit der Sanierung des Marktplatzes gestellt hat. Der große historische Platz ist nun wieder wahrnehmbar und erlebbar.

Foto: Robert Reith, Tirschenreuth

Ein Haus wird zur neuen Mitte in Wonfurt. Das Foyer besteht aus Holz, Glas und Stein und der Pfarrsaal wird in warmes Licht getaucht.

Foto: Constantin Meyer, Köln

Die Sanierung und Erweiterung der ehemaligen Mälzerei in der Klosteranlage Waldsassen verwandelt eine lange brachliegende städtebauliche Schnittstelle in ein neues kulturelles Zentrum. Der historisch gewachsene Gebäudebestand, einer der ältesten Teile des Klosters, wurde unter strenger Berücksichtigung denkmalpflegerischer Anforderungen weitergebaut und durch eine klare, aus barocken und ökonomischen Achsstrukturen entwickelte Erschließungszone ergänzt.

Konstruktiv wurden marode Anbauten entfernt, die massiven historischen Bauteile gesichert und störende Einbauten bereinigt, um eine funktionale Nutzung zu ermöglichen: öffentliche Bereiche im Erdgeschoss, Gästezimmer im Obergeschoss sowie Seminarräume im Dachraum.

Das Materialkonzept interpretiert traditionelle Baustoffe wie Feldstein, Ziegel, Naturstein, Metall und Glas zeitgemäß und macht historische Strukturen sichtbar. So entsteht eine harmonische Verbindung von alter Substanz und neuer Architektur, die das Ensemble als Kultur- und Begegnungszentrum neu belebt.

Foto: Peter Manev, Selb

Die 1274 geweihte St. Klara-Kirche gehört zu den ältesten Kirchen Nürnbergs. 1945 im Bombenhagel schwer beschädigt und ausgebrannt wurde sie ab 1948 wieder aufgebaut. Nach fast sechs Jahrzehnten bestand Handlungsbedarf: Von der Fußgängerzone in Nürnberg betritt man den neuen Eingangsbereich der Klara-Kirche barrierefrei durch die schimmernde Grotte mit Gottesmutter. Eine Wand aus Glas und Holz schichtet sich zu einer bergenden und schützenden Raumhülle. Dahinter die helle Kirche mit schlichtem Altar. Der Muschelkalkboden, aus dem die Weihwasserstele wächst, die schwungvolle Wendeltreppe, die gekalkten massiven Eichenbänke, die mineralischen Putzflächen, beige schattiert, die Butzenfenster mit ihren vorgesetzten, das Licht dämpfenden Innenscheiben schließen sich mit der hell lasierten Holzdecke Ton in Ton zusammen. Man spürt die handwerkliche Qualität und die unterschiedlichen Materialien.

Foto: Constantin Meyer, Köln

Feuer, Wasser, Luft und Erde bilden die elementare Grundlage unseres Workshops. Am Anfang ist der Ort. Spuren wollen gefunden und gedeutet werden. Die am See gelegene Pyramide spielt mit einer metaphorischen Bedeutungsebene: Die vier Seiten der Holzkonstruktion stehen für die vier Elemente und sollen zudem die „Vielseitigkeit und Harmonie“ Boisbuchets symbolisieren. Jede der Außenflächen verweist auf eine andere Natursituation: das Wasser des Sees, die Erde des Waldes, den Himmel über den Wiesen sowie die Mittagssonne. Die Pyramide entwickelt sich aus einer Grundfläche von sechs mal sechs Metern und wurde aus geschichteten und verschraubten Holzleisten aufgebaut.

Foto: CIRECA / Domaine de Boisbuchet

Die Villa Baroness liegt im direkten Umfeld des Schloss Hohenkammer. Sie wurde als singuläre Villa im Rahmen eines großzügig gestalteten Freiraumkonzeptes gebaut und diente lange als Wohngebäude. Die Neustrukturierung und Neugestaltung der Seminar- und Gästeräume des Schloss Hohenkammers sollte mit dem Villa Baroness-Gebäude eine Dependance für Seminarnutzung erhalten. Die Anbindung an die Villa Baroness erfolgt über eine hölzerne Flursituation, welche je nach Tageszeit und Witterung durch Öffnen und Schließen der Holzklapplamellen das Erscheinungsbild und den räumlichen Eindruck verändert. Kein gläserner Anschluss, sondern ein echter Zwischenraum, welcher Schutz bietet, aber den Weg thematisiert.

Foto: Brückner & Brückner Architekten

Die Stadt Schönsee ist Grenzgemeinde und liegt an der ehemaligen Glasstraße in der Mitte der bayerisch-tschechischen Grenzregion zwischen Hof und Passau. Das frühere Kommunbrauhaus, lange Jahre dem Verfall preisgegeben, wird nun als bayerisch-böhmisches Kulturzentrum genutzt. Im Westgebäude bleibt die großzügige Gewölbehallensituation bestehen. Die Räume werden von nachträglichen Einbauten befreit, die Gewölbe freigelegt und restauriert. Das innere Mauerwerk wird mit einer Kalkschlämme überzogen. Die Spuren der Vergangenheit sollen nicht gänzlich verschwinden.

Foto: mju-fotografie, Marie Luisa Jünger, Hümpfershausen

Die Blockhütte wurde auf der weitläufigen Wiese vor dem Schloss installiert und wirkt aus der Ferne zunächst wie ein großer Stapel Feuerholz. Die einfache, nahezu grafische Form zitiert den Archetypus eines Hauses. Die Wände sind bis zu einer Dicke von einem Meter aufgeschichtet und lassen das Innere fast zellenartig erscheinen. Natur und Architektur werden durch Form und Material zusammengeführt, und durch die schmalen Lücken zwischen den Scheiten kann der Außenraum wahrgenommen werden.

Foto: CIRECA / Domaine de Boisbuchet

Die Modernisierung und Umgestaltung des bestehenden Gebäudes ist Chance und Herausforderung zu gleich. Im Zuge der geplanten Maßnahmen soll versucht werden, einerseits das Gebäude im städtebaulichen Kontext maßstäblich zu verankern, andererseits neue Wegebeziehungen und Platzfolgen in Verbindung mit den angrenzenden Arealen zu ermöglichen.

Foto: Constantin Meyer, Köln
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»Steinern verwächst das Haus mit der Erde, hölzern verwebt es sich mit der Landschaft, gläsern tritt es in den Dialog zum Menschen« Für die „Softwarescheune“ in Falkenberg, verwenden wir Flossenbürger Granit aus dem nahen Steinbruch, der noch Bearbeitungsspuren zeigt. Im Innern der Denkscheune flankieren zwei seitliche Riegel mit Arbeits- und Besprechungsräumen einen hellen und hölzernen Mittelgang. Die Idee greift die väterliche Scheune, in der die Jungunternehmer der IGZ ihre Karriere begonnen hatten, auf.

Foto: Peter Manev, Selb

Die Mitterhof-Kapelle stammt aus dem frühen 17. Jahrhundert und wurde außen und innen fachmännisch saniert.

Foto: mju-fotografie, Marie Luisa Jünger, Hümpfershausen

Die fächerförmige Anordnung der Gebäude als gebaute Fortsetzung der natürlichen Felsformation soll als zeichenhafte Landmarke wirken. Der eingeschossige, mehrfach gestaffelte Baukörper umschließt im Westen den vorhandenen Steinbruchsee und wirkt durch seine mauerhafte Körperlichkeit sehr präsent. Die architektonische Idee lebt von der Integration des Gebäudes in die einzigartige, massive Steinbruchlandschaft direkt am Ortseingang der Stadt Hauzenberg.

Foto: Peter Manev, Selb

Die neu gestalteten Eingangsportale nehmen Rücksicht auf das dahinterliegende historische Gebäude. Der durch weiches Licht leuchtende Rahmen und die großen Glastore empfangen den Gast und weisen den Weg ins Innere.

Foto: Peter Manev, Selb

Der Neubau der Förderstätte Stiftlandwerkstätte »St. Elisabeth« ist ein Erweiterungsbau für die Werkstätten für Behinderte in Mitterteich. Die Neukonzeption entwickelt durch kompakte Anordnung der Flächen ein erlebbares Raumgefüge, das den unterschiedlichen Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohnern und auch den Mitarbeitenden gerecht wird. Wir arbeiten mit Licht, Materialität, Raumvolumen und den Menschen, um optimales Leben und Arbeiten im Gebäude zu ermöglichen.

Foto: Brückner & Brückner Architekten

Die Erweiterung und der Umbau der Pfarrkirche St. Peter in Wenzenbach ist geprägt durch einen angemessenen Umgang mit alter Bausubstanz und neuer Architektur im Herzen der Gemeinde. Lärchenholz als Material der Außenfassade vereint das vorhandene, bodenständige Material mit den gewohnten Bildern von hölzernen Gebäuden im ländlichen Raum und den nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen. Die mehrschalig ausgebildete Holz-/ Glasfassade biete die Möglichkeit einen harmonischen Übergang von der alten massiven steinernen Kirche zu einem neuen transparenten, offenen Kirchenraum zu ermöglichen.

An dem Schnittpunkt von Alt und Neu befindet sich das Taufbecken, darüber die Empore mit Orgel und Chor. Der schiffsförmige Grundriss des Erweiterungsbaus ermöglicht eine Sitzanordnung mit zentrierten Elementen und eine stetige Steigerung der Lichtqualitäten zum Altarraum.

Foto: Peter Manev, Selb

Das erste gemeinsame Projekt von Christian und Peter Brückner und der Beginn einer wunderbaren Geschichte …

Foto: mju-fotografie, Marie Luisa Jünger, Hümpfershausen

Ein Wohnhaus am Wasser, eingebettet in eine karge Landschaft aus Wiesen und Wäldern. Gefügt aus grob gebrochenem und präzise gesägtem Oberpfälzer Granit vom nahen Steinbruch und massivem Lärchenholz aus dem eigenen Wald der Familie. Als Wohnhaus gibt sich das Gebäude durch die gläserne Fuge zu erkennen, die vertikal bezie­hungsweise horizontal den steinernen Sockel von dem darü­ber gelegten Bügel aus Holz trennt.

Foto: Petra Seidel, Schweinfurt

Die Grundschule aus dem Jahr 1954 in der schon Peter Brückner unterrichtet wurde, musste einer Generalsanierung unterzogen werden. Ein neuer Klassentrakt, eine zusätzliche Turnhalle sowie eine neue Pausenhalle. Die Sanierung umfasst unter anderem die Erneuerung des Daches, der Heizung, der Fußböden und der Installationen sowie den Austausch der Möblierung. ​

Foto: Brückner & Brückner Architekten

Wie einst der eiserne Vorhang, versperrt der »Ort der Begegnung« den freien Blick. Doch diese Mauer ist nicht undurchdringbar, sondern öffnet sich dem Besucher. Zwei Wände, eine aus Flossenbürger Granit, die andere aus Lärchenholz, bilden – einem Handschlag gleichend – eine Geste der Begrüßung, einen neutralen Raum im Niemandsland. Im Zentrum befindet sich ein massiver Tisch mit zwei Stühlen.

Grenzen sind da, wo etwas beginnt.

Foto: Brückner & Brückner Architekten

Ein großes, städtisches, brachliegendes Industriegrundstück wartet auf neues Leben. Der Mühlbach, der alte Stadtteich, die Parkanlagen des 19. Jahrhunderts, die Straßen und die Gassen der Stadt – alles vorhandene Elemente. Sie wurden für das Wohnen im Alter neu interpretiert. Drei Gebäude mit gläsernen Fugen und hölzernen Gassen, verbunden aus Elementen und Materialien, die vertraut sind. Sichtbare Ziegelmauern, Holzböden und Granit. Gestern ein kleiner Platz mit Licht von oben, Brücken, eine Kapelle, Ausblicke und die Präsenz der Jahreszeiten, heute Häuser in der Stadt und ein Ort für ein Leben im Alter.

 

Foto: mju-fotografie, Marie Luisa Jünger, Hümpfershausen